HENNING WEHLAND + Support

  • HENNING WEHLAND, 02.04.2020 © München Ticket GmbH – Alle Rechte vorbehalten
Tickets sichern ab € 28,20

SA 23.01.2021, 21:00 Uhr

STROMMünchenLindwurmstraße 8880337

Veranstalter: Circus Communications - Harald P. Richter

Achtung: Die Veranstaltung wurde von 02.04.2020 auf 23.01.2021 verschoben. Tickets behalten ihre Gültigkeit.


HENNING WEHLAND –  H-BLOCKX-Frontmann gastiert im Rahmen seiner „GESETZ DER TOLERANZ“-Tour im Münchner Strom
 
Was tun, wenn man in allen erdenklichen Genres der Musik bereits Unübertreffliches geleistet hat, wenn man die Magie von Pop kennt und selbst prägend war für eine ganze  Generation? Henning Wehland kennt das Phänomen.
 
Denn seine Band H-Blockx war ein solches Phänomen. Mit über 2 Millionen verkauften Platten gehören sie zu den wichtigsten Rock-Bands der 90er. Mit Crossover haben sie neue Musikwelten in den Mainstream befördert und die Grundlagen für viele Bands geschaffen.
 
Aber was soll so einer heute noch machen? Nachdenken? Reinschlagen? Wichtigmachen? 
 
Vielleicht. Aber nicht zu lange. Denn die Zeit drängt. Die Gegenwart ist verwirrend, die Spannungen sind gewaltig, die Magie von Pop scheint sich aufzulösen. Es ist Zeit, Türen zu öffnen. Das ist das Phänomen Wehland – andere zu motivieren, Türen aufzumachen statt zuzuschlagen. Grenzen im Kopf und Herz abzubauen und mit Veränderungen bei sich selbst anzufangen. Wann aber soll Pop mit Politik fusionieren – wenn nicht jetzt? Darum ist Henning Wehland nach seinem ersten Soloalbum „Der letzte an der Bar“ wieder da. Darum der Titel: Das Gesetz der Toleranz
 
Ihm war die Botschaft von Pop immer klar. Wenn es überhaupt eine Botschaft hatte, dann diese: „Ich will Spaß, und ich will ihn jetzt!“ Und wenn Pop politisch wird, dann liegt das daran, dass die Verhältnisse diesen Spaß nicht mehr gestatten. Weil Pop sofort aufhört, Pop zu sein, wenn er sich in den Dienst von Parteien oder einer fiesen Marketing-Strategie stellt. Denn Wahlparolen und Werbekampagnen werden nicht wahrhaftiger durch Gesang und künstlich kreierten Sound. Vielleicht fürchten sich deshalb heute die Sittenwächter vor niemandem mehr. Rapper liefern längst keinen Soundtrack zu Rassenunruhen mehr. Nazi-Rocker haben immer bessere Chancen bei Deutschlands desperater Jugend. Und Arschlöcher ganz anderer Art formulieren unwidersprochen das Unbehagen einer ganzen Generation.
 
Das kann nicht wahr sein, sagt so einer wie Henning Wehland. Darum setzt er heute auf einen politischeren Pop, eine klare Haltung, die auch von Weisheit und Erfahrung gezeichnet ist. Er ist sich dabei nicht zu schade, seine Seele zu offenbaren. Dazu greift er das Mikrophon immer öfter fast so, als ob es eine Waffe wäre. Am 23. Januar gastiert Henning im Münchner Strom.

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Quelle: Veranstalter – Irrtümer und Änderungen vorbehalten

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