Symphonisches Konzert - Akademischer Orchesterverband Münche...

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SO 29.01.2023, 19:00 Uhr

Residenz, HerkulessaalMünchenResidenzstr. 180333

Veranstalter: Akademischer Orchesterverband München - AOV München

Programm zum Konzert „ Glanzstücke der Romantik“

Heinrich Marschner (1795 – 1861) :
• Ouverture zur Oper „Der Vampyr“

Richard Wagner (1813 - 1883)
• Wesendonck-Lieder - fünf Gedichte für Frauenstimme

Johannes Brahms (1833 – 1897)
• Serenade Nr. 1 D-Dur op. 11

Solistin: Carolin Ritter – Mezzosopran

Leitung: Alois Rottenaicher


Die Ouverture zu Heinrich Marschners großer romantischer Oper Der Vampyr lässt bereits die ganze Dramatik der späteren Handlung erahnen. Das Stück gilt als Höhepunkt einer Mode-bewegung der Biedermeierzeit, in der zahlreiche Erzählungen über Vampire entstanden. Der Vampyr gilt als wichtiges Bindeglied zwischen den Werken Carl Maria von Webers und Richard Wagners.

Mit seiner Erfolgs-Oper Der Vampyr war Marschner bereits 1828 der Durchbruch zu einem der meist gespielten Komponisten seiner Zeit gelungen.

Die Wesendonck-Lieder sind ein Liederzyklus von Richard Wagner nach Gedichten von Mathilde Wesendonck. Die Fünf Gedichte hat Wagner 1857-58 für eine Frauenstimme und Klavier komponiert. Felix Mottl schuf die Instrumentation des Zyklus für großes Orchester.

Im Züricher Exil lernt Wagner die Kaufmannsfamilie Wesendonck kennen, in der er rasch Freunde und Förderer findet. Neben einer intensiven Briefkorrespondenz entsteht im Herbst 1857 bis zum Herbst 1858 eine Liebesbeziehung zwischen dem Komponisten und der Kaufmannsgattin Mathilde Wesendonck. Wagner schreibt für sie eine Klaviersonate und vertont fünf ihrer Gedichte an ihn. Die heimliche Liebschaft endet jedoch abrupt, als Wagners Ehefrau Minna die Briefe entdeckt. Zurück bleibt unerfüllte Sehnsucht, die sich nicht nur in den Texten, sondern vor allem in der Musik widerspiegelt. Zwei Lieder aus diesem Zyklus bezeichnete Wagner ausdrücklich als Studien zu Tristan und Isolde

Die Serenade Nr. 1 D-Dur op. 11 ist das Resultat eingehender Beschäftigung von Johannes Brahms mit den Serenaden Mozarts und den Sinfonien Haydns. Am Detmolder Fürstenhof studierte er diese Sinfonien und ließ sich von dem befreundeten Geiger und Dirigenten Joseph Joachim Partituren der Serenaden von W. A.Mozart schicken. Das Ergebnis dieses Studiums war die Komposition der ersten Serenade Brahms, die Joachim am 28. März 1859 in Hamburg als 6-sätzige Fassung zur Uraufführung brachte, damals noch in kammermusikalischer Besetzung als Nonett für Streicher und Bläser. Im Dezember 1859 hatte Brahms die Absicht, das Werk in eine Sinfonie umzuwandeln. Eine Orchestrierung erfolgte bis Ende Januar 1860. Die Uraufführung dieser definitiven Endfassung, genannt „Serenade Nr 1“ , erfolgte am 3. März 1860 im königlichen Hoftheater Hannover. Während die Sätze 4 bis 6 eher serenadentypisch angelegt sind, zeigt die kompositorische Durcharbeitung in den ersten Sätzen durchaus symphonische Züge und lässt noch die von Brahms geplante Sinfonie-Komposition erahnen.

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Quelle: Veranstalter – Irrtümer und Änderungen vorbehalten

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