Stefan Otto, Marco Vogl und Roland Hefter

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SA 11.06.2022, 20:00 Uhr

Bierzelt MauernMauernFestplatz an der Gandorfer Str.85419

Veranstalter: Konzertbüro Landshut

"Auf Dreimoi Glacht" mit Stefan Otto, Marco Vogl und Roland Hefter
Kabarettabend bei der Fahnenweihe der KLJB Mauern

Fahnenweihe bei der Katholischen Landjugendbewegung Mauern vom 9.6.22 bis 12.6.22. Ein Festwochenende mit zahlreichen Programmpunkten und eines der Highlights geht am Samstag, 11.6.2022 über die Bühne: In Zusammenarbeit mit dem Konzertbüro Landshut wird es eine neue Interpretation des Bayerischen Kabarett-Brettls geben. Alles steht dann unter dem Motto "Auf Dreimoi glacht" - dabei werden drei Kabarettisten auftreten. Quasi "Oberbayern meets Niederbayern", dafür stehen Stefan Otto, Marco Vogl und Roland Hefter. 

Die Videos von Kabarettist Stefan Otto verbreiten sich durch die sozialen Netze wie ein Lauffeuer und sorgen dafür, dass der Niederbayer auf vielen bekannten bayerischen und österreichischen Kabarettbühnen zuhause ist. Auch in seinem neuen Programm besticht der frisch gekürte Dingolfinger Kulturpreisträger neben musikalischer Vielseitigkeit an Gitarre, Keyboard und Waschbrett-Percussion durch seinen spritzigen Humor, welchen er gekonnt in Alltagsgeschichten und Liedertexte packt. Manchmal deftig bayerisch, dann wieder naiv und ruhig überschreitet Stefan OTTO aber nie die Grenze des guten Geschmacks. Locker, spontan und authentisch sucht er den Dialog mit seinem Publikum. Vom Rasenmähen, Schreinern und Zehennägel schneiden bis zur außergewöhnlichen Geburtstagsfeier in Tschechien – der sympathische Mitdreißiger schafft den Spagat sämtliche Absurditäten auf seiner „gmahden Wiesn“ zu sähen und mit Wortwitz zu düngen. 

So lang’s no geht“ heißt das neue Bühnenprogramm und die zugehörige CD von Roland Hefter. Nach mittlerweile 30 Jahren auf der Bühne fallen ihm immer wieder neue Lieder und Geschichten ein. Die Themen sind unverwechselbar seine Handschrift: Das Leben mit all seinen Facetten und seiner innigen Liebe zur Heimat und zum Dialekt - ohne jemals patriotisch oder stolz zu sein. Aber immer mit einer tiefen Dankbarkeit, hier in Bayern zu leben. In einem Bayern, das mehr zu bieten hat als nur die typischen Klischees von Weißbier, Lederhose und Blaskapelle. Einem Bayern, dass weltoffen, bunt und tolerant ist. Davon handelt das neue Bühnenprogramm. Aber auch von eigenen Niederlagen und Anspielungen, an diesen Rückschlägen nicht kaputt zu gehen, in dem Wissen, dass es irgendwie immer weitergeht und Niederlagen und Enttäuschungen auch zum Leben gehören. 

Marco Vogl gibt nicht den großen Weltversteher und kritischen Geist, er ist einfach nur er selbst: natürlich, hemdsärmelig, sympathisch. Er kommt auf die Bühne, sucht gleich den Draht zum Publikum und redet drauflos über Gott und die Welt. Nichts Menschliches ist ihm fremd und auch für die große Politik hat er seine Seitenhiebe parat, die das Publikum zum Lachen bringen, zumal sich mancher Zuhörer in der einen oder anderen Pointe selbst wieder erkennt. Es ist höchst komisch, wenn er zum Beispiel den neuen Personalausweis mit variabler Gewichtsangabe vorstellt.
Vogl kann aber auch bitterböse Satire, wenn er, einsam auf seinem Floß sitzend mit seinem Polkappen-Caipirinha in der Hand, eingehüllt in das Fell des letzten Bären und beschuht mit Robbenfellpantoffeln, die Kühltürme eines Kernkraftwerks in den Fluten der Klimakatastrophe untergehen sieht.

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Quelle: Veranstalter – Irrtümer und Änderungen vorbehalten

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