Hayaletler - Ghosts

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Zutrittsregelung

Für diese Veranstaltung gilt die 2G+-Regel, der Zutritt ist nur für genesene oder geimpfte Personen in Verbindung mit einem zusätzlichen negativen Test möglich. Für Personen, die eine Auffrischungsimpfung erhalten haben ('Booster'), entfällt der zusätzliche Test unmittelbar nach dieser Impfung. Auch zweifach Geimpfte, die genesen sind, gelten als geboostert und müssen sich nicht zusätzlich testen. Bitte zeigen Sie dem Einlasspersonal die entsprechenden Nachweise.

Maskenpflicht

Während der Veranstaltung muss eine Maske getragen werden.

Abstandsregelung

Bei dieser Veranstaltung greifen coronabedingte Abstandsregelungen.

Jugendliche unter 18

Jugendliche unter 18 Jahren dürfen die Veranstaltung auch ohne Testnachweis besuchen

Rückgabe der Eintrittskarten

Sollten Sie die Veranstaltung aufgrund der nun geltenden Einschränkungen nicht besuchen können, können Sie Ihre Eintrittskarten bei München Ticket bis maximal zwei Tage vor der Veranstaltung zurückgeben. Weitere Information finden Sie hier.

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  • 33. Türkische Filmtage © München Ticket GmbH – Alle Rechte vorbehalten
Nicht verfügbar

FR 25.03.2022, 18:00 Uhr

Gasteig HP8, Projektor in Halle EMünchenHans-Preißinger-Straße 881379

Veranstalter: Filmstadt München e.V.

33. Türkische Filmtage München

24.3. - 10.4.2022

Die Türkischen Filmtage München gehen in diesem Jahr hybrid an den Start. Am Donnerstag, 24. März wird das Festival im Rio Filmpalast mit dem Film SEN BEN LENIN – YOU ME LENIN eröffnet. Danach geht es weiter im Gasteig HP8. Dort werden vom 25. März bis 3. April insgesamt 23 preisgekrönte Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme im Kinosaal Projektor gezeigt. Gleichzeitig gibt es die Möglichkeit, die Filme online zu sehen, und zwar bis einschliesslich 10. April.
Das Programm der 33. Türkischen Filmtage setzt sich auf vielfältige Weise mit der Realität eines Landes zwischen Tradition und Moderne auseinander. Im Fokus vieler Filme steht der Mikrokosmos Familie, in dem die gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen und Bruchlinien wie in einem Brennglas erscheinen. Zu spüren ist in vielen Filmen aber auch der Sinn für Ironie und der Blick für das Absurde, der der Dramatik manchmal unerwartete Leichtigkeit verleiht. Filmgespräche mit Regisseurinnen und Regisseuren nach den Filmvorstellungen ergänzen das Programm.
Weitere Informationen und Online-Screenings auf www.tuerkischefilmtage.de


Die Filme des Programms der 33. Türkischen Filmtage sind grundsätzlich ab 18 Jahren freigegeben.

PROGRAMM
Donnerstag, 24.3., 19.00 Uhr | Eröffnung | Rio Filmpalast    
Freitag, 1.4., 18.30 Uhr | Gasteig HP8, Projektor            
Online-Screenings sind für diesen Film nicht verfügbar.

Sen Ben Lenin / You Me Lenin 
TR 2021, 86 Min., OmenglU. Regie: Tufan Taştan
Am Strand einer kleinen Stadt an der türkischen Schwarzmeerküste wird eines Tages eine Lenin-Statue angespült. Die Statue wird als Touristenattraktion auf dem Stadtplatz aufgestellt. Doch kurz vor der offiziellen Eröffnungszeremonie verschwindet die Statue. Zwei Polizeibeamte aus Ankara sind beauftragt, sie innerhalb von zwölf Stunden wieder zu finden. Bei ihren Verhören kommen unerwartete Geschichten ans Tageslicht. Doch wo verflixt ist Lenin?
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Freitag, 25.3., 18.00 Uhr  | Gasteig HP8, Projektor
Dienstag, 29.3., 20.30 Uhr  | Gasteig HP8, Projektor

Hayaletler / Ghosts
TR/F/QA 2020, 90 Min. OmU. Regie: Azra Deniz Okyay
Während eines landesweiten Stromausfalls treffen in einem Istanbuler Wohnviertel, das sich mitten im Prozess der Gentrifizierung befindet, vier Personen aufeinander: eine Mutter, deren Sohn im Gefängnis sitzt, eine junge Tänzerin, eine feministische Künstlerin und ein gerissener Handlanger der Immobilienfirma „Neue Türkei“. Ihre Wege kreuzen sich im Laufe des Tages bis zu einem Zwischenfall bei einem Drogendeal. Der Film porträtiert in dynamischem Tempo den Alltag der heutigen Türkei. 
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Freitag, 25.3., 20.30 Uhr  | Gasteig HP8, Projektor
Sonntag, 27.3., 14.00 Uhr  | Gasteig HP8, Projektor
Dienstag, 29.3., 18.00 Uhr  | Gasteig HP8, Projektor
Online-Screenings sind für diesen Film nicht verfügbar.

Cemil Şov / The Cemil Show
TR 2021, 106 Min. OmenglU. Regie: Bariş Sarhan
Der tollpatschige Security-Mann Cemil hofft insgeheim in dem geplanten Remake eines Films aus der sogenannten Yeşilcam-Ära des türkischen Kinos die Hauptrolle zu bekommen. Doch obwohl sein Vorhaben vollkommen aussichtslos ist, trainiert er mit Feuereifer die Rolle des Schurken, so lange bis die Rolle zu seiner Wirklichkeit wird… Eine spritzige Komödie für alle Fans des türkischen Kinos!
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Samstag, 26.3., 14.00 Uhr | Gasteig HP8, Projektor

Sondervorstellung: Nosema
Dokumentarfilm. TR 2021. 30 Min. OmenglU. Regie: Etna Özbek.
In einem der letzten verbliebenen chaldäisch-katholischen Dörfer in der Türkei leben Hürmüz und Simuni Diril. Schon mehrmals wurde ihr Haus niedergebrannt und sie wurden gezwungen ihr Dorf zu verlassen. Doch sie sind immer wieder zurückgekehrt und haben ihren Lebensmut nicht verloren. Als ihre Kinder sie im Oktober 2019 besuchen, sollte dies das letzte Mal sein… Das Dokument eines Verschwindens. 
Eintritt frei
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Samstag, 26.3., 16.00 Uhr | Gasteig HP8, Projektor

Heskîf
Dokumentarfilm. TR 2021. 55 Min. Sprache: OmenglU. Regie: Elif Yiğıt
Durch den Bau des Ilısu-Staudamms wurde Hasankeyf, eine antike Stadtfestung am Tigris, die auf eine zwölftausendjährige Geschichte zurückblicken konnte, zerstört. Die Bewohner der Dörfer, die dem Stausee weichen mussten, haben nicht nur ihre Häuser, sondern auch ihre Lebensgrundlage und ihre Erinnerungen verloren. Der Dokumentarfilm lässt die einstigen Bewohner, die umgesiedelt wurden, selbst zu Wort kommen und zeigt das Ausmaß des Verlustes. 

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Samstag, 26.3., 18.00 Uhr | Gasteig HP8, Projektor
Sonntag, 3.4., 20.30 Uhr | Gasteig HP8, Projektor

Zîn ve Ali’nin Hikayesi / Govenda Ali û Zîn / The Dance of Ali and Zîn
TR 2021, 79 Min., OmenglU.  Regie: Mehmet Ali Konar
Ali, der Sohn einer kurdischen Familie, stirbt bei einem Feuergefecht mit türkischen Sicherheitskräften. Sein Leichnam wird der Familie, die in einem kleinen Dorf lebt, übergeben. Zwei Wochen nach der Beerdigung träumt seine Mutter Zîn davon, ihrem verstorbenen Sohn zumindest noch eine Hochzeit auszurichten, um sein Leben nicht »unvollendet« verblühen zu lassen. Ihr ältester Sohn Isa versucht sie von dieser absurden Idee abzubringen. Denn nicht nur die Dorfbewohner finden eine Hochzeit für einen Toten ganz und gar nicht angebracht. 
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Samstag, 26.3., 20.30 Uhr | Gasteig HP8, Projektor
Montag, 28.3., 18.00 Uhr | Gasteig HP8, Projektor

Okul Tıraşı / Brother’s Keeper
TR/RO 2021, 85 Min., OmU.  Regie: Ferit Karahan
Der 11-jährige Yusuf und sein bester Freund Memo sind Schüler in einer Internatsschule im kurdischen Ostanatolien. Als Memo schwer erkrankt und in ein Krankenhaus gebracht werden muss, ist die Schule durch heftigen Schneefall von der Außenwelt abgeschnitten. Hilflos und überfordert verstricken sich Lehrer und Schüler in ein Spiel gegenseitiger  Schuldzuweisungen, bei dem am Ende versteckte Geheimnisse ans Tageslicht kommen.

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Sonntag, 27.3., 16.30 Uhr  | Gasteig HP8, Projektor

Yaramaz Çocuklar / Les Enfants Terribles

Dokumentarfilm. TR/FR/D 2021. 92 Min. OmU. Regie: Ahmet Necdet Çupur.
In einem Dorf im Südosten der Türkei möchte sich Mahmut von seiner frisch angetrauten Frau scheiden lassen. Gleichzeitig meldet sich seine Schwester Zeynep an einer Fernuniversität an und fängt an, in einer Fabrik zu arbeiten.  Die Eltern sind mit all dem gar nicht einverstanden. Ein intimer Einblick in eine Familie  die trotz aller Konflikte auch mit Humor den Übergang von der Tradition zur Moderne zu meistern versucht.

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Sonntag, 27.3., 18.30 Uhr  | Gasteig HP8, Projektor
Donnerstag, 31.3., 20.30 Uhr | Gasteig HP8, Projektor

İki Şafak Arasında / Between Two Dawns
TR/FR/RO/ES 2021, 91 Min., OmenglU. Regie: Selman Nacar
Kadir und sein älterer Bruder haben die Führung in der Textilfabrik, die ihr Vater aufgebaut hat, übernommen. Da ereignet sich ein Betriebsunfall, bei dem ein Arbeiter schwer verletzt wird. Dem Familienunternehmen drohen existenzbedrohende Konsequenzen und Kadir wird von seiner Familie gezwungen, eine schwere Entscheidung zu treffen. Während eines einzigen Tages gerät seine Welt aus den Fugen und seine Träume werden mit einer unbarmherzigen Realität konfrontiert. 

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Sonntag, 27.3., 20.30 Uhr  | Gasteig HP8, Projektor
Donnerstag, 31.3., 18.00 Uhr | Gasteig HP8, Projektor

Çatlak / Fractured
TR 2020, 82 Min. OmenglU.  Regie:Fikret Reyhan
Eine Großfamilie im Kampf um Zusammenhalt: Fatih, der mit seinen Eltern unter einem Dach wohnt, hat sich von einem Freund eine große Summe Geld geliehen. Dieser braucht es nun kurzfristig zurück. In der Großfamilie setzt das einen nervenzehrenden Prozess in Gang: Wie lässt sich die Summe auftreiben – zu welchem Preis und auf wessen Kosten? Ein mit viel Situationskomik gespicktes und nuanciert beobachtetes Gesellschaftsporträt.

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Montag, 28.3., 20.30 Uhr  | Gasteig HP8, Projektor
Samstag, 2.4., 20.30 Uhr  | Gasteig HP8, Projektor

Kafes / The Cage
TR 2021, 90 Min., OmenglU.  Regie: Cemil Ağacıkoğlu
Istanbul Underground pur! Der unehrenhaft aus dem Dienst entlassene Polizeibeamte Hasan fristet sein Dasein als Portier in einem heruntergekommenen Hotel in Istanbul. Sein größter Wunsch ist es, rehabilitiert zu werden. Dabei soll ihm sein ehemaliger Kollege Yahya helfen. Seine Bemühungen entwickeln sich langsam zu einer Paranoia, aus der es keinen Ausweg zu geben scheint. Ein Film noir, der es in sich hat!

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Mittwoch, 30.3., 19.00 Uhr | Gasteig HP8, Projektor

Bitmemiş Cümleler / Incomplete sentences
Dokumentarfilm. TR 2021. 60 Min. OmenglU. Regie: Adar Bozbay
Die Schriftstellerin Aslı Erdoğan wurde 2016 wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung angeklagt 2017 wurde sie unter Auflagen freigelassen und konnte ausreisen. Seitdem lebt sie in Deutschland im Exil. In dem Dokumentarfilm gibt die promovierte Physikerin, presigekrönte Autorin, Journalistin und Menschrechtsaktivistin  einen sehr persönlichen Einblick in ihr Leben und ihre aktuelle Situation. 


Freitag, 1.4., 20.30 Uhr | Gasteig HP8, Projektor
Sonntag, 3.4., 13.00 Uhr | Gasteig HP8, Projektor

Koridor / Corridor
TR 2021, 74 Min., OmenglU. Regie: Erkan Tahhuşoğlu 
Müyesser und Zeliha, beide um die 70 Jahre alt, sind zwei Schwester, die zusammen in der Wohnung ihrer verstorbenen Eltern leben. Charakterlich völlig verschieden, ist ihr Zusammenleben geprägt von Streitereien über Kleinigkeiten und gegenseitigen Sticheleien. Trotz ihres Alters werden sie immer noch heimgesucht von alten Schuldgefühlen und geschwisterlichem Neid.
Mit viel Witz und Ironie inszeniertes einfühlsames Kammerspiel über das Ringen zweier alter Frauen mit sich und der Welt.

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Samstag, 2.4., 13.00 Uhr | Gasteig HP8, Projektor

Sondervorstellung: Hafiza Yetersiz / Memory Too Low For Words
Dokumentarfilm. TR 2022. 60 Min. OmU. Regie: Ümit Kıvanç
Der Journalist Hrant Dink, der sich engagiert für die Rechte christlicher Minderheiten in der Türkei und eine Aussöhnung zwischen Armeniern und Türken eingesetzt hatte, wurde 2007 auf offener Straße erschossen. Der Dokumentarfilm vermittelt Hrant Dinks Visionen und seine Leidenschaft für Demokratie und Gerechtigkeit, die ihn zur Zielscheibe von Nationalisten werden ließ. 
Vorfilm: Wer war Hrant Dink?
Eintritt frei
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Samstag, 2.4., 15.00 Uhr | Gasteig HP8, Projektor

Patrida
Dokumentarfilm. TR/FR/D 2021. 67 Min. OmU. Regie: Ayça Damgacı, Tümay Göktepe
Die Schauspielerin Ayça Damgacı begleitet ihren 87-jährigen Vater auf einer Reise zurück in seine Vergangenheit. Von Istanbul nach Xanthi, wo sein Vater geboren wurde, nach Thessaloniki, Athen und Zürich, wo er selbst aufgewachsen ist. Familiengeschichte trifft auf große Geschichte mit ihren Höhen und Tiefen. Eine Annäherung zwischen Vater und Tochter, bei der behauptete Identitäten und Zugehörigkeiten hinterfragt werden. 


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Samstag, 2.4., 18.00 Uhr | Gasteig HP8, Projektor

Ölümüne Boşanmak / Dying to Divorce / Scheidung um jeden Preis
Dokumentarfilm. GB/NO/TR/D, 80 Min. OmengU. Regie: Chloe Fairweather
Mehr als jede dritte Frau in der Türkei war schon häuslicher Gewalt ausgesetzt und die Zahl der Morde an Frauen steigt. Ipek Bozkurt, eine mutige Anwältin, ist entschlossen, der frauenfeindlichen Gewalt in der Türkei entgegenzutreten. Der Film begleitet zwei Frauen, die sie vor Gericht vertritt: Arzu, die mit 14 Jahren verheiratet wurde, und Kübra, eine früher erfolgreiche Fernsehmoderatorin. Beide haben die brutalen Angriffe ihrer Partner überlebt und kämpfen nun für ihre Rechte.

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Sonntag, 3.4., 15.00 Uhr | Gasteig HP8, Projektor

Kurzfilmprogramm
Witzig und hintergründig, schräg und irritierend, gesellschaftskritisch und phantastisch: die Kurzfilmauswahl der Türkischen Filmtage garantiert großartige Unterhaltung!

Suçlular/The Criminals (TR/F/RO 2021, 24 Min., OmenglU. Regie: Serhat Karaaslan.)
Bir Annenin Sonatı/A Mother’s Sonata (TR 2020, 18 Min., OmenglU. Regie: Fehmi Öztürk. )
Ah Asuman (TR 2019, 16 Min., OmenglU. Regie: Ümit Kıvanç)
Bayrak/The Flag (TR 2021, 13 Min., OmenglU. Regie: Pınar Göktaş)
Ankebût (TR 2020, 5 Min., OmenglU. Regie: Ceylan Özgün Özçelik)
Stiletto (D/TR 2021, 18 Min. OmenglU. Regie: Can Merdan Doğan)

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Sonntag, 3.4., 18.00 Uhr | Gasteig HP8, Projektor

Merhaba Canım / Hello My Dear
Dokumentarfilm. TR 2021. 58 Min., OmenglU. Regie: Ulaş Tosun
Das Gedicht “Hello My Dear” des Lyrikers und Songwriters Arkadaş Z. Özger löste 1970, als es veröffentlicht wurde, heftige Kontroversen aus. Der gefeierte Dichter bekannte sich darin zu seiner Homosexualität und wurde seitdem angefeindet. Drei Jahre nach der Veröffentlichung beging er Selbstmord. Der Dokumentarfilm, der nun 50 Jahre später entstand, folgt den Lebensstationen Arkadas Z. Özgers, lässt Freunde und Wegbegleiter zu Wort kommen und hinterfragt die Ereignisse und Haltungen, die zum Vergessen des Künstlers führten.

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Quelle: Veranstalter – Irrtümer und Änderungen vorbehalten

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