LUFT - Ein Element der Leichtigkeit und Dynamik

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SA 24.10.2020, 20:00 Uhr

Johannissaal im Schloss NymphenburgMünchenSchloss Nymphenburg, Eingang 1980638

Veranstalter: Pianistenclub e.V.

Abschlusskonzert der Konzertreihe „Die vier Elemente“ 
LUFT 
Ein Element der Leichtigkeit und Dynamik 
  

Für das Abschlusskonzert der Reihe „Die vier Elemente“ heben wir ab. Lassen Sie sich in luftige Höhen entführen mit einer Musik, die von Leichtigkeit, Sphärischem und Lieblichkeit, aber auch von turbulenten und bewegten Momenten geprägt ist. Luft, das bedeutet Verwir-belungen und ständige Bewegung, aber auch Schweben, Innehalten und Nachspüren. 
So erklingen zum einen Stücke, die die Dynamik des Elements Luft abbilden, z. B. Wolfgang Amadeus Mozarts „Jagd-Sonate“ und das berühmte Schmetterlings-Impromptu von Franz Schubert. Trotz aller Virtuosität überwiegen hier die Leichtigkeit und Spielfreude. Etwas schwerwiegender im Ausdruck geht es in Robert Schumanns rhythmisch markantem „Aufschwung“ zu, der aber doch – nicht zuletzt durch die Betitelung – ein optimistisches Lebensgefühl vermittelt. 
Claude Debussy als impressionistischer Komponist darf in einem Konzert zum Thema „Luft“ nicht fehlen. Seine Klangsprache vermittelt durch die Loslösung von gewohnter Tonalität den Eindruck des Schwebenden und Sphärischen. Ein Eintauchen in farbig poetische Klänge gibt es auch in mehreren Préludes von Alexander Skrjabin – manche sind durchaus bewegt. Ein sanfter Windhauch, der sich zum mächtigen Tosen steigert, treibt Frans Liszts berühmte Konzertetüde „Waldesrauschen“ an und lässt die Bewegung der Baumwipfel hörbar werden. Ludwig van Beethoven ist wohl in erster Linie kein Komponist, den man mit dem Element Luft in Verbindung bringt. Allerdings gibt es auch bei ihm Werke, die von Heiterkeit und Sonnigkeit geprägt sind und das Gefühl der Leichtigkeit vermitteln. Beethovens „Pastoral“-Sonate strahlt genau diese beglückende Ruhe aus und bildet den würdigen Abschluss des Konzerts. 
  
Programm
 
  
Wolfgang Amadeus Mozart
(1756–1791) 
Klaviersonate D-Dur KV 576 (1789) „Jagd-Sonate“ 
   Allegro 
   Adagio 
   Allegretto 
Irina Shkolnikova, Klavier 
  
Franz Schubert (1797–1828) 
Impromptu As-Dur op. 90 D 899 Nr. 4 (1827) „Schmetterlings-Impromptu“ 
Robert Schumann (1810–1856) 
Aus 12 Fantasiestücke op. 12 (1837): Nr. 2 „Aufschwung“ 
Annika Hörster, Klavier 
  
Claude Debussy (1862–1918) 
Aus: Préludes Premier Livre (1910) 
    Nr. 7: Ce qu’a vu le vent d’ouest 
Aus: Suite Bergamasque 
    Nr. 3: Clair de lune (1890) 
Peter Chukhnóv, Klavier                                                  
  
Franz Liszt (1811–1886) 
Aus: 2 Konzertetüden S. 145 (1862): „Waldesrauschen“ 
Nathalie Koshokar, Klavier 
  
Alexander Skrjabin (1872–1915) 
5 Préludes op. 16 (1894/95)  
2 Préludes op. 27 (1900) 
Olga Kigel, Klavier 
  
Ludwig van Beethoven (1770–1827) 
Klaviersonate Nr. 15 D-Dur op. 28 (1801) „Pastorale” 
  Allegro 
  Andante 
  Scherzo. Allegro vivace 
   Rondo. Allegro, ma non troppo 
Heiko Stralendorff, Klavier 
  
Moderation: Hans Wolf 
Idee und Konzept: Irina Shkolnikova und das Team „Elemente“ mit 
Carolin Danner und Heiko Stralendorff 
 

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Quelle: Veranstalter – Irrtümer und Änderungen vorbehalten

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