Pfarrkirche Mariä Heimsuchung, Utting
Die Pfarrkirche Mariä Heimsuchung hatte im Mittelalter einen romanischen Vorgängerbau, eine Chorturmkirche mit gedrungendem Satteldach. In spätgotischer Zeit wurde ein Neubau errichtet, wobei der alte Turm übernommen wurde. Verschiedene Umbaumaßnahmen gingen einer durchgreifenden Umgestaltung des Langhauses im barocken Stil voraus.
Im Jahr 1769 stürzte der ohnehin baufällige Turm infolge eines Erdbebens ein und wurde 1773-74 nach Plänen von Leonhard Matthäus Gießl oder Franz Anton Kirchgrabner neu aufgebaut. Im Jahr 1819 wurden die beiden Seitenmauern des Langhauses wegen Einsturzgefahr neu aufgebaut, ebenso der Westgiebel. Die Chormauern wurden erhöht, so dass die Kirche nun einen durchlaufenden First erhielt. Länge und Breite des Kirchenschiffes scheinen vom Vorgängerbau übernommen worden zu sein.