The Pussycat Dolls
Event
- 14.09.202618:00UhrThe Pussycat DollsMünchenOlympiahalle | Olympiapark München
Info
The Pussycat Dolls, oft einfach PCD genannt, sind eine amerikanische Girlgroup und Dance-Formation, die Pop, Dance‑Pop und R’n’B mit Hip‑Hop‑Elementen und Neo‑Burlesque verbindet. Aus einer Tanz‑ und Show‑Truppe entwickelte sich eine der erfolgreichsten Girlgroups der 2000er‑Jahre, bekannt für kraftvolle Lead‑Vocals, eingängige Hooks und perfekt durchchoreografierte Bühnenshows.
Gegründet wurden die Pussycat Dolls 1995 von Choreografin Robin Antin als Neo‑Burlesque‑Ensemble in Los Angeles‑Clubs, oft mit prominenten Gästen wie Carmen Electra. Anfang der 2000er kam auf Anregung von Interscope‑Chef Jimmy Iovine der Schritt zum Pop‑Projekt: 2003 folgte der Plattenvertrag, die feste Besetzung um Nicole Scherzinger, Carmit Bachar, Ashley Roberts, Jessica Sutta, Melody Thornton und Kimberly Wyatt und damit der Start der internationalen Karriere.
Mit dem Debütalbum „PCD“ (2005) landete die Gruppe weltweite Hits wie „Don’t Cha“, „Buttons“ und „Stickwitu“ und wurde zu einem der meistverkauften Acts der digitalen Ära. 2008 folgte „Doll Domination“ mit Songs wie „When I Grow Up“, „I Hate This Part“ und „Jai Ho! (You Are My Destiny)“ mit A. R. Rahman, begleitet von einer großen Welttournee und Support‑Shows für Britney Spears. Trotz Charterfolgen führten interne Spannungen 2010 zur Auflösung, ehe 2019/2020 die Reunion und die Single „React“ das Comeback einläuteten – Tour‑ und Rechtsstreitigkeiten in den 2020ern bremsten jedoch weitere große Pläne.
Künstlerisch stehen die Pussycat Dolls für druckvolle Dance‑Pop‑Produktionen mit markanten Beats, Synth‑Hooks und Hip‑Hop‑Einflüssen, getragen von Nicole Scherzingers prägnanter Lead‑Stimme. Ihre Inszenierung verbindet Vintage‑Burlesque mit modernem Pop: aufwendige Choreografien, Chair‑Routines und ein „Modern Cabaret“-Look prägen Videoclips wie „Don’t Cha“ und „Buttons“. Mit nur zwei Studioalben verkauften sie rund 55 Millionen Tonträger, erhielten Grammy‑Nominierungen, MTV Video Music Awards und gelten laut VH1 und Billboard als prägende Frauen‑Acts der 2000er.
Live werden ihre Songs zu energiegeladenen, choreografie‑getriebenen Shows, die Pop‑Konzert, Tanzperformance und visuelles Spektakel verbinden. Gerade diese Mischung macht Auftritte der Pussycat Dolls zu Events, bei denen das Publikum Popgeschichte, Mode und Tanzstile der 2000er intensiv erleben und fühlen kann – und die bis heute Diskussionen über Empowerment, Inszenierung und Diversity im Mainstream‑Pop prägen.