Pressefoto der Band Korn: Vier Musiker in schwarzer Kleidung stehen vor gestapelten Verstärkern in einem Studio, mit Mikrofonständer in der Mitte und atmosphärischem Licht und Nebel.

KoЯn

Event

  1. Pressefoto der Band Korn: Vier Musiker in schwarzer Kleidung stehen vor gestapelten Verstärkern in einem Studio, mit Mikrofonständer in der Mitte und atmosphärischem Licht und Nebel.

    koRn

    19.10.2026

    19.10.2026
    17:00Uhr
    MünchenOlympiahalle | Olympiapark München
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Info

Korn (oft als KoЯn geschrieben) zählen zu den prägenden Nu‑Metal‑Ikonen der 1990er‑Jahre. Die US‑Band aus Bakersfield, Kalifornien, mischt schwer heruntergestimmte Gitarren mit Elementen aus Hip‑Hop, Funk und Industrial und bringt so einen unverwechselbaren, düsteren Sound auf die Bühne. Mit ihren emotional aufgeladenen Texten und einer intensiven Live‑Präsenz haben sie weltweit ein Millionenpublikum erreicht – und gehören bis heute zu den bedeutendsten Vertretern des Alternative und Nu Metal.

Gegründet wurde Korn 1993 von den ehemaligen L.A.P.D.-Mitgliedern James „Munky“ Shaffer (Gitarre), Reginald „Fieldy“ Arvizu (Bass) und David Silveria (Schlagzeug), die durch Brian „Head“ Welch (Gitarre) und Jonathan Davis (Gesang, Dudelsack) vervollständigt wurden. Bereits das selbstbetitelte Debütalbum Korn (1994) gilt als Meilenstein, der den Nu‑Metal‑Sound prägte und Produzent Ross Robinson ins Rampenlicht stellte. Der Durchbruch folgte mit Life Is Peachy (1996) und vor allem mit dem mehrfach ausgezeichneten Follow the Leader (1998), das sich weltweit rund zehn Millionen Mal verkaufte.

In den folgenden Jahren festigten Alben wie Issues (1999), Untouchables (2002), Take a Look in the Mirror (2003) und See You on the Other Side (2005) die Ausnahmestellung der Band. Trotz Line‑up‑Wechseln – Brian „Head“ Welch verließ Korn 2005 und kehrte 2013 zurück, David Silveria stieg nach 2006 aus, Ray Luzier übernahm ab 2009 dauerhaft das Schlagzeug – blieb der Kern um Jonathan Davis, Munky, Fieldy und Head künstlerisch aktiv. Mit The Path of Totality (2011) wagten Korn den Schritt in elektronische und Dubstep‑Gefilde, bevor sie mit The Serenity of Suffering (2016) und The Nothing (2019) zu einem dunkleren, härteren Sound der Anfangszeit zurückkehrten.

Musikalisch stehen Korn für tiefgestimmte Siebensaiter‑Gitarren, synkopierte Grooves und das markante Slap‑Bass‑Spiel von Fieldy. Jonathan Davis’ variable Stimme reicht von Flüstern über scat‑artige Laute bis zu verzweifelten Schreien und eingängigen Refrains, gelegentlich begleitet von Dudelsack. Inhaltlich kreisen die Songs um psychische Traumata, Missbrauch, Abhängigkeit, Selbsthass und soziale Ausgrenzung – Themen, mit denen Korn den Metal der 1990er‑Jahre in eine verletzlichere, emotionalere Richtung lenkten. Optisch prägten sie mit Adidas‑Tracksuits, Dreadlocks und ihrem verstörend kindlichen Artwork eine ganze Generation von Alternative‑Metal‑Bands.

Mit Klassikern wie „Blind“, „Got the Life“, „Freak on a Leash“, „Falling Away from Me“, „Here to Stay“ oder „Coming Undone“ haben Korn nicht nur die Nu‑Metal‑Szene geprägt, sondern auch MTV, Radio und Festivalbühnen weltweit erobert. Ihre energiegeladenen Shows, das ikonische Logo und visuell auffällige Videos machten sie zu einem festen Bestandteil der internationalen Live‑Kultur. Wenn Korn auf die Bühne gehen, wird aus jedem Konzert ein intensives Live‑Event, bei dem Fans die ganze Bandbreite zwischen Härte, Groove und purer Emotion erleben – ein Einfluss, der weit über das Metal‑Publikum hinaus in die Pop‑ und Jugendkultur ausstrahlt.