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Entdecken, Erleben, Begeistern

Hier finden Sie alle Informationen zu Ihren Lieblingskünstler*innen aus Musik, Theater, Comedy, Magie und mehr.

Erfahren Sie mehr über die Biografien, Tourdaten und Highlights der größten Stars sowie vielversprechender Newcomer*innen. Stöbern Sie durch spannende Fakten, entdecken Sie neue Talente und sichern Sie sich direkt die besten Tickets für unvergessliche Live-Erlebnisse.

Tauchen Sie ein in die Welt der Künstler*innen – jetzt entdecken und live dabei sein!

  1. Hagen Rether

    Hagen Rether ist einer der prägendsten Kabarettisten im deutschsprachigen Raum. Bereits seit den 1990er-Jahren begeistert er das Publikum mit seinem unverwechselbaren Stil, bei dem politische Satire auf kluge Gesellschaftsanalyse und einfühlsames Klavierspiel trifft. Seine aktuellen Programme, allen voran das legendäre "Liebe", erfreuen sich großer Beliebtheit und locken zahlreiche Besucher*innen zu Live-Events.

    Nach dem Umzug von Bukarest nach Deutschland studierte Hagen Rether an der Folkwang Hochschule in Essen und machte sich bald als regelmäßiger Gast in bekannten TV-Formaten wie "Scheibenwischer" und "Mitternachtsspitzen" einen Namen. Er erhielt für seine gesellschaftskritischen Bühnenprogramme mehrfach renommierte Auszeichnungen, darunter den Deutschen Kleinkunstpreis, den Prix Pantheon und den Dieter Hildebrandt Preis. Besonders sein Bühnenprogramm "Liebe", das er ständig aktualisiert, unterstreicht seine Aktualität und seinen Anspruch an gesellschaftlichen Diskurs.

    Musikalisch zieht Hagen Rether sein Publikum mit feinfühligen Klavierklängen in den Bann. Inhaltlich lotet er in seinen langen, atmosphärischen Monologen gesellschaftliche und politische Themen aus und setzt auf kluge, anregende Denkanstöße statt schneller Pointen. Seine Inspiration schöpft er aus der deutschen Kabarett-Tradition, aktuellen Ereignissen und einer tiefen ethischen Reflexion.

    Live-Events mit Hagen Rether sind ein wichtiger Bestandteil der deutschen Kulturlandschaft. Sie verbinden Menschen, regen zum Diskurs an und gestalten gesellschaftliche Vielfalt aktiv mit. Sein Wirken prägt und bereichert die Kabarett-Szene weit über das Lokale hinaus.

    Hagen Rether
  2. Schwarz-weiß-Foto des Künstlers

    Hannes Ringlstetter

    Hannes Ringlstetter ist ein echtes Multitalent: Als Kabarettist, Musiker, Comedian und TV-Moderator begeistert er seit Jahren ein vielfältiges Publikum. Geboren am 02.06.1970 in München, verbindet Ringlstetter auf seine besondere Art Humor, Musik und bayerisches Lebensgefühl – immer persönlich, mit viel Engagement und einer großen Portion Bodenständigkeit.

    Nach seinem Studium in Regensburg gründete er die Band Schinderhannes, die mit einer Mischung aus Rock und bayerischem Folk für frischen Wind sorgte. Spätestens durch die Kultserie "Hubert und Staller" und zahlreiche Auftritte auf bayerischen Comedy-Bühnen wurde Ringlstetter zum Gesicht der modernen bayerischen Unterhaltung. Seine Show "Ringlstetter" im BR Fernsehen lief bis 2025 und erreichte eine stattliche Fangemeinde.

    Musikalisch bewegt sich Hannes Ringlstetter zwischen Rock, Blues und Volksmusik. Besonders seine Songs wie "Niederbayern", "Heller Schein" und "Fürchtet Euch Nicht!" zeigen, wie er klassische Klänge mit modernen Elementen verschmelzen lässt – immer mit einem Augenzwinkern und oft im bayerischen Dialekt.

    Live-Events mit Hannes Ringlstetter sind ein lebendiges Spiegelbild der Münchner Kultur: Hier trifft Zukunft auf Tradition, Vielfalt auf bayerisches Herz – echtes Kulturerleben, das verbindet und im Herzen bleibt.

    Hannes Ringlstetter
  3. Hazel Brugger

    Hazel Brugger ist eine der spannendsten Stimmen im deutschsprachigen Comedy- und Kabarettbereich. Geboren am 09.12.1993 in San Diego und aufgewachsen in der Schweiz, bringt sie ihren ganz eigenen Blick auf die Welt auf die Bühne und begeistert ihr Publikum mit intelligenten, trockenen Pointen und gesellschaftlichem Feinsinn.

    Ihren Karriereweg startete Hazel Brugger bei Poetry Slams, bevor sie sich als Stand-up-Comedienne und Kabarettistin einen Namen machte. Bekannt wurde sie insbesondere als oft scharfzüngige Korrespondentin der "heute-show" (ZDF) und durch Solo-Programme wie „Hazel Brugger passiert". Auch auf YouTube und als Co-Host im Format "Deutschland was geht" ist sie erfolgreicher unterwegs.

    Ihr Humor lebt vom Zusammenspiel verschiedener kultureller Einflüsse: Sie verbindet schweizerische und deutsche Perspektiven, persönliche Anekdoten und gesellschaftskritische Themen zu einer modernen, internationalen Comedy-Performance. Hazel Brugger überzeugt dabei mit einer Mischung aus Ironie, Understatement und pointierten Beobachtungen.

    Aktuell ist Hazel Brugger Teil von spannenden TV- und Internetformaten, etwa die humoristische Begleitung des Eurovision Song Contest mit "Made in Switzerland". Parallel dazu begeistert sie mit Podcasts wie "Nur verheiratet" sowie regelmäßigen Stand-up-Auftritten in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz.

    Live-Events mit Hazel Brugger stehen für zeitgemäßen Humor mit Tiefgang, für frische Impulse im Kulturleben und für ein garantiert persönliches Erlebnis – erleben Sie die Vielfalt von Comedy und Satire in ihrem ganz eigenen Stil!

    Hazel Brugger
  4. Heino mit blondem Haar trägt eine glänzende, dunkelgrüne Glitzerjacke und steht auf einer Bühne vor gelbem Lichtnebel; sie hält ein Mikrofonständer-Mikrofon mit beiden Händen fest.

    Heino

    Heino, bürgerlich Heinz Georg Kramm, ist eine der prägendsten Stimmen der deutschsprachigen Musik – vom volkstümlichen Schlager bis hin zu rockigen Crossover-Projekten. Mit seinem dunklen Bariton, den hellen Haaren und der dunklen Sonnenbrille ist er seit den 1960er-Jahren eine Ikone der Unterhaltungskultur und längst Kultfigur weit über das klassische Schlagerpublikum hinaus.

    Aufgewachsen in einfachen Verhältnissen, entdeckt Heino mit zehn Jahren über das Akkordeon seine Leidenschaft für Musik. Ab 1961 steht er mit Formationen wie den OK Singers und dem „Comedien Terzett“ auf der Bühne, bevor Produzent Ralf Bendix seinen Weg zum Solostar ebnet. In den späten 1960ern und 1970ern feiert er mit Liedern wie „Schwarzbraun ist die Haselnuss“, „Karamba, Karacho, ein Whisky“, „La Montanara“ und vor allem „Blau blüht der Enzian“ große Erfolge und wird zum Dauergast in TV-Shows wie „ZDF-Hitparade“, „Musikantenstadl“ und „ZDF-Fernsehgarten“. Über 50 Millionen verkaufte Tonträger machen ihn zu einem der erfolgreichsten deutschen Musiker.

    Sein Repertoire speist sich aus traditionellen Volksliedern, volkstümlichen Schlagern und leicht mitsingbaren Melodien, oft arrangiert mit Blaskapellen, Streichern und Walzer- oder Marschrhythmen. Gleichzeitig bleibt ein Teil dieser Lieder kulturell umstritten, weil einzelne Titel historisch mit patriotischen und nationalistisch aufgeladenen Deutungen verbunden sind. In späteren Jahren bricht Heino das Bild des „biederen Volksmusiksängers“ bewusst auf – etwa mit Rock- und Metal-Elementen und einer stärker ironischen Selbstinszenierung.

    Für Aufsehen sorgt vor allem sein Comeback-Album „Mit freundlichen Grüßen“ (2013), auf dem er Songs von Rammstein, Die Ärzte, Peter Fox und anderen in seinen unverkennbaren Stil überführt und damit erstmals die Spitze der deutschen Albumcharts erreicht. Mit „Schwarz blüht der Enzian“ (2014) interpretiert er seine eigenen Klassiker als Hard-Rock- und Metal-Versionen neu und öffnet sich so auch einem Festival- und Rockpublikum. Bis in die 2020er-Jahre hinein bleibt er mit Tourneen, TV-Auftritten und Programmen wie „Made in Germany“ aktiv – mit über 80 Jahren.

    Damit steht Heino wie kaum ein anderer Künstler für den Spannungsbogen zwischen traditioneller Volksmusik, Schlager, Partyexzess und popkultureller Ironie. Seine Auftritte – vom Bierzelt bis zur großen Bühne – prägen Live-Events, bei denen Generationen gemeinsam singen, feiern und diskutieren, was „deutsch“ im Pop bedeuten kann. Diese Mischung aus Nostalgie, Kult und Diskurs macht seine Konzerte auch heute noch zu besonderen Erlebnissen, die weit in die Musikkultur ausstrahlen.

    Heino
  5. Helene Fischer wird garafisch auf der Bühne ihrer 360° Tour dargstellt, mit strahlenden Lichtern und jubelndem Publikum im Hintergrund.

    Helene Fischer

    Strahlender Stern am deutschen Musikhimmel

    Helene Fischer ist eine der erfolgreichsten und einflussreichsten Künstlerinnen im deutschsprachigen Raum. Geboren am 5. August 1984 in Krasnojarsk, Russland, zog sie als Kind mit ihrer Familie nach Deutschland und entwickelte früh ihre Leidenschaft für Musik. Mit ihrem einzigartigen Mix aus Schlager, Pop und spektakulären Bühnenshows hat sie das Genre revolutioniert und eine beispiellose Karriere hingelegt.

    Ihr Durchbruch gelang ihr 2005, doch der große Erfolg kam mit dem Album „Farbenspiel“ (2013) und dem Mega-Hit „Atemlos durch die Nacht“, der zu einer der meistverkauften Singles in Deutschland wurde. Seitdem füllt sie die größten Arenen, begeistert mit aufwendigen Bühnenproduktionen und beeindruckt mit atemberaubenden Akrobatik-Elementen in ihren Shows. Ihre Musik verbindet Emotionen, Energie und eingängige Melodien, die Millionen Menschen berühren.

    Helene Fischer
  6. Herbert Grönemeyer sitzt vor einem grauen Hintergrund im Scheinwerferlicht und hat ein blaues Outfit an

    Herbert Grönemeyer

    Herbert Grönemeyer ist einer der bedeutendsten deutschen Pop- und Rockmusiker unserer Zeit. Als Sänger, Songwriter und Produzent begeistert er seit über vier Jahrzehnten ein vielfältiges Publikum im gesamten deutschsprachigen Raum. Mit seiner unverwechselbaren Stimme und seinen emotionalen Texten spricht Grönemeyer vielen Menschen aus der Seele und ist aus der Musikwelt nicht mehr wegzudenken.

    Seinen künstlerischen Weg begann er zunächst als Theaterschauspieler und Pianist am Bochumer Schauspielhaus. Nationale Bekanntheit erreichte er durch seine Rolle im Filmklassiker "Das Boot" (1981). Den musikalischen Durchbruch schaffte er mit dem Album "4630 Bochum" (1984), das bis heute zu den meistverkauften deutschsprachigen Alben zählt. Grönemeyer prägte die Musikszene mit Songs wie "Männer", "Bochum" oder "Mensch" und füllte auf seinen Tourneen die größten Arenen.

    Seine Arbeit ist stark von gesellschaftlichen Themen, persönlichen Erfahrungen und deutschem Alltagsleben beeinflusst. Grönemeyer thematisiert in seinen Texten soziale Fragen, politische Entwicklungen und persönliche Verluste – etwa in seinem bewegenden Song "Der Weg". Auch als engagierter Künstler setzt er sich regelmäßig für humanitäre und soziale Projekte ein.

    Herbert Grönemeyers Live-Konzerte sind Ausdruck einer lebendigen Musik- und Eventkultur, die Dahoam und Vielfalt verbindet. Er schafft es, Tradition und Moderne weiterzutragen und Menschen nachhaltig zu inspirieren. Wer ihn live erlebt, spürt seine ganz persönliche Leidenschaft und die große Verbindung zur deutschen Musikgeschichte.

    Herbert Grönemeyer
  7. Mann mit Sonnenbrille hält eine Tafel mit der Aufschrift Hubert von Goisern – Dachau vor einer Höhenmarkierung, inszeniert wie ein Polizeifoto

    Hubert von Goisern

    Hubert von Goisern ist einer der prägendsten Köpfe der Neuen Volksmusik und ein Ausnahmekünstler zwischen Alpenrock, Folk und Weltmusik. Der österreichische Sänger, Songwriter und Multiinstrumentalist, 1952 in Bad Goisern geboren, verbindet Rockband-Sound mit Steirischer Harmonika, Jodel-Gesang und Dialekttexten – und macht so traditionelle Klänge für ein urbanes, modernes Publikum erlebbar. Seine Songs sind oft politisch-poetisch, erzählen vom Unterwegssein, von gesellschaftlichen Bruchlinien und vom Gefühl, dahoam und in der Welt zugleich zu sein.

    Musikalisch geprägt von der Blasmusik in Bad Goisern, lernte er früh Trompete, später Gitarre, Klarinette und Steirische Harmonika. Aufenthalte in Südafrika, Kanada und auf den Philippinen öffneten ihn für afrikanische Musik, Flamenco und viele weitere Volksmusiktraditionen. 1986 gründete er mit Wolfgang Staribacher die Original Alpinkatzen, nahm den Namen Hubert von Goisern an und schuf mit dem Album „Aufgeigen statt niederschiassen“ (1992) und Hits wie „Heast as net“, „Weit, weit weg“ und „Koa Hiatamadl“ den Sound, der als Alpenrock Geschichte schrieb.

    Mitte der 1990er verabschiedete er sich von den Alpinkatzen – das legendäre Abschiedskonzert im Circus Krone in München wurde von Joseph Vilsmaier als „Wia die Zeit vergeht“ verfilmt und beim Filmfest München gezeigt. Ab 1999 schlug er mit Soloalben wie „Fön“ und „Trad“ neue Wege ein, reduzierte den Sound, vertiefte seine Auseinandersetzung mit Volksmusik und Weltmusik und blieb doch stets rebellisch – als „Rebell mit der Ziehharmonika“, der sich Erwartungen von Musikindustrie und Folklore-Klischees nicht beugt.

    Mit der Linz-Europe-Tour (2007–2009) auf einem Schiff quer über Donau, Main und Rhein und dem Erfolgsalbum „Entwederundoder“ (2011) samt Nummer-1-Single „Brenna tuats guat“ baute er seinen Ruf als Grenzgänger weiter aus. Die Kinodokumentation „Brenna tuat’s schon lang“ und zahlreiche Auszeichnungen, darunter mehrere Amadeus Austrian Music Awards, würdigen sein genreübergreifendes Schaffen und sein Engagement für kulturelle Offenheit. Seine wichtigsten Songs – von „Heast as net“ über „Koa Hiatamadl“ bis „Brenna tuats guat“ – sind feste Bestandteile der deutschsprachigen Musiklandschaft.

    Live ist Hubert von Goisern ein Künstler, der Konzerte in intensive Erlebnisse verwandelt: kraftvolle, tanzbare Stücke treffen auf melancholische Balladen, Juchitzer auf feine Zwischentöne. Mit seiner Verbindung von alpiner Tradition, globalen Einflüssen und klarer gesellschaftlicher Haltung prägt er seit Jahrzehnten auch die Live-Kultur in Städten wie München. Seine Auftritte zeigen, wie stark Musik Brücken bauen kann – zwischen Regionen, Generationen und Lebenswelten, die im gemeinsamen Event für einen Abend ganz nah zusammenrücken.

    Hubert von Goisern
  8. Eine Frau steht in einem goldenen Bikini vor einem weißen Hintergrund und guckt in die Kamera

    Ikkimel

    Ikkimel, bürgerlich Melina Gaby Strauß, ist eine Berliner Rapperin, die Deutschrap mit Hyperpop-, Jersey-Club- und Techno-Einflüssen neu denkt. Aufgewachsen in Berlin-Tempelhof, bringt sie den Vibe der Hauptstadt direkt auf die Bühne: schnell, laut, cluborientiert und immer mit einem Augenzwinkern. Ihre Tracks sind gemacht für Nächte, in denen Bass, Stroboskop und Adrenalin zusammenkommen – und in denen Grenzen bewusst verschwimmen.

    Nach ihrem Studium der Germanistik und Sozial- und Kulturanthropologie an der Freien Universität Berlin und der Arbeit im Brain Language Laboratory entschied sie sich, Musik ernsthaft zu verfolgen. Nach dem Tod ihres Vaters entwickelte sie die Kunstfigur Ikkimel und erhielt 2021 Fördermittel von Initiative Musik. 2022 veröffentlichte sie erste Singles, 2023 folgten die EP „Aszendent Bitch“, ein Deal mit Four Music (Sony Music) und der Chart-Einstieg mit „KETA UND KRAWALL“. 2024 legte sie mit der EP „Hat sie nicht gesagt“ nach, 2025 erschien ihr Debütalbum „FOTZE“, das für breite mediale Debatten sorgte.

    Musikalisch mischt Ikkimel Hyperpop- und Jersey-Club-Zitate mit choppigen Beats, Trance- und House-Samples sowie Einflüssen aus Gabber und Psy-Trance. Ihre Songs wie „Cola Zero“, „Zu raus“, „Ich seh gut aus“ oder „Vorbei an der Schlange“ spiegeln die Berliner Club- und Drogenkultur, während „KETA UND KRAWALL“, „BIKINI GRELL“ und „WHO’S THAT“ ihren charakteristischen, clubtauglichen Sound auf den Punkt bringen. Features mit Ski Aggu (u.a. „Deutschland“, „Germany“) und Kollaborationen mit Money Boy, Salò oder 01099 platzieren sie im Zentrum einer neuen, genreoffenen Party- und Indie-Rap-Szene.

    Inhaltlich steht Ikkimel für radikal sexpositive, feministische und queere Perspektiven, die mit Porno-Ästhetik, „Dirty Talk“ und bewusster Überzeichnung arbeiten. Sie dreht männlich dominierten „Sexrap“ um, parodiert klassische Macho-Posen und nutzt ihren linguistischen Background für dichte Wortspiele und Mehrdeutigkeiten. Songs wie „Bezahlen“ – genutzt in einem Radio-Wahlspot zur Europawahl 2024 – zeigen, wie ihr „Fotzenstyle“ Diskussionen um Jugendschutz, Kunstfreiheit und Sexrap anstößt.

    Live überträgt Ikkimel diese Energie direkt ins Publikum: hohe BPM-Zahlen, technoide Drops und eine auffällige, poppig-trashige Ästhetik treffen auf eine Performance, die Empowerment und Provokation verbindet. Ihre Shows passen perfekt in die vielfältige Club- und Festivallandschaft und tragen dazu bei, Deutschrap, queere Szenen und die elektronische Musik-Kultur enger zu verweben – ein wichtiger Impuls für eine offene, vielfältige Live-Kultur, die man in München und weit darüber hinaus fühlen kann.

    Ikkimel
  9. IL VOLO

    Il Volo

    Il Volo steht für die perfekte Symbiose aus italienischer Tradition und internationalem Musikgenuss. Das Trio, bestehend aus zwei Tenören und einem Bariton, begeistert seit 2009 mit einer außergewöhnlichen Mischung aus Pop und Oper. Mit emotionalen Melodien, leidenschaftlichem Gesang und eleganter Bühnenpräsenz bringen Il Volo die Vielfalt Italiens auf die großen Bühnen weltweit.

    Die drei Musiker lernten sich auf der italienischen TV-Show „Ti Lascio Una Canzone“ kennen und wurden rasch zu internationalen Stars. Ihr Debütalbum „Il Volo“ setzte schon 2010 einen Meilenstein und öffnete ihnen Türen auf den US-amerikanischen und lateinamerikanischen Markt. Der dritte Platz beim Eurovision Song Contest 2015 mit dem Hit „Grande Amore“ sowie zahlreiche gemeinsame Auftritte mit großen Orchestern und Künstler*innen markieren wichtige Karrierestationen.

    Stilistisch machen Il Volo klassische Musik für neue Generationen zugänglich. Inspiriert von Oper, Belcanto und italienischer Folklore, verbinden sie kraftvolle, harmonische Stimmen mit modernen Pop-Elementen und begeistern so ein internationales Publikum.

    Live-Konzerte von Il Volo sind emotionale Erlebnisse – sie verbinden Generationen und schaffen unvergessliche Momente. Ihr kultureller Einfluss reicht weit über die Grenzen Italiens hinaus und macht jeden Event zum internationalen Erlebnis. Das ist Musik zum Fühlen – persönlich, nahbar und voller Leidenschaft, ganz nach dem Motto von München Ticket: Vielfalt erleben, Dahoam und in der Welt.

    Il Volo
  10. Foto der Künstlerin in roter Kleidung vor rotem Hintergrund

    Ina Müller

    Ina Müller begeistert als vielseitige Künstlerin mit Herz, Humor und Persönlichkeit. Seit den späten 1990er Jahren steht sie als Sängerin, Songwriterin und Komikerin auf den Bühnen – und fühlt sich im Pop, Chanson und Kabarett dahoam. Der Durchbruch gelang ihr zunächst im Duett „Queen Bee“, bevor sie ab den 2000er Jahren solo Erfolge feierte und ihre raumfüllende Ausstrahlung auf eigenen Tourneen zeigte.

    Bekannt ist Ina Müller nicht nur für ihre pointierten Songs, sondern auch als Gastgeberin der Kult-TV-Show „Inas Nacht“, in der sie seit 2007 viele Facetten der Musik- und Comedy-Szene persönlich präsentiert. Ihre Alben, unter anderem mit Hits wie „13 Männer“ und „Gerade so, dass es reicht“, erklimmen regelmäßig die deutschen Charts und sind ein fester Bestandteil ihrer abwechslungsreichen Live-Shows.

    Tiefe Verbundenheit zu ihrer norddeutschen Herkunft spiegelt sich in ihrer Musik und Sprache wider – Ina Müller bringt das Plattdeutsche charmant auf die Bühne und verbindet humorvolle Leichtigkeit mit klugen Alltagsbeobachtungen. Musikalisch überzeugt sie mit einer Mischung aus Pop, Chanson und klassischem Liedermacher-Handwerk, immer mit dem Blick auf das Leben und seine manchmal schrägen Seiten.

    Mit ihrem unverwechselbaren Stil und ihrer klaren Stimme prägt Ina Müller die deutschsprachige Kulturlandschaft. Ihre Live-Shows sind Treffpunkte für generationsübergreifendes Erleben, bei denen Nähe und Authentizität spürbar werden – und immer ein Stück Weltstadt-Flair mit norddeutschem Charme.

    Ina Müller
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