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Entdecken, Erleben, Begeistern

Hier finden Sie alle Informationen zu Ihren Lieblingskünstler*innen aus Musik, Theater, Comedy, Magie und mehr.

Erfahren Sie mehr über die Biografien, Tourdaten und Highlights der größten Stars sowie vielversprechender Newcomer*innen. Stöbern Sie durch spannende Fakten, entdecken Sie neue Talente und sichern Sie sich direkt die besten Tickets für unvergessliche Live-Erlebnisse.

Tauchen Sie ein in die Welt der Künstler*innen – jetzt entdecken und live dabei sein!

  1. Schwarzweiß-Foto des Künstlers auf einer Bühne

    Nick Cave

    Nick Cave steht für alternative Rockmusik mit einem ganz eigenen, intensiven Stil. Als charismatischer Frontmann von Nick Cave and the Bad Seeds hat er sich international einen Namen gemacht und begeistert seit vier Jahrzehnten mit fesselnden Songs und einer unverwechselbaren Bühnenpräsenz.

    Seine Karriere begann Ende der 1970er Jahre mit der Post-Punk-Band The Birthday Party, deren Live-Shows und düstere Texte einen nachhaltigen Eindruck in der Musikszene hinterließen. Mit der Gründung der Bad Seeds 1983 schlug Cave ein neues Kapitel auf: Die Band steht seitdem für emotionale Tiefe, poetische Lyrics und wegweisende Alben. Wichtige Meilensteine sind legendäre Songs wie "Red Right Hand", "The Mercy Seat", "Into My Arms" sowie die Zusammenarbeit mit Künstler*innen wie Kylie Minogue und PJ Harvey. Auch als Autor, Filmkomponist und Drehbuchautor hat sich Cave etabliert.

    Literatur, Blues, Gothic und Punk prägen Caves Arbeit. Seine Musik spannt den Bogen von minimalistischen Balladen bis hin zu explosiven Rock-Sounds. Besonders faszinierend: seine Fähigkeit, ernste Themen—von Liebe über Tod bis Erlösung—persönlich und künstlerisch anspruchsvoll zu vermitteln. Seine Kompositionen sind dabei ebenso vielfältig wie seine Performance einnehmend und theaterhaft.

    Live-Events von Nick Cave sind immer ein besonderes Highlight für die Musikszene. Künstler wie Cave prägen so nachhaltig das internationale Kulturleben und zeigen, wie zeitlos alternative Musik sein kann.

    Nick Cave
  2. Nico Santos

    Nico Santos, geboren am 7. Januar 1993 in Bremen als Nico Wellenbrink, ist ein deutscher Singer-Songwriter. Bekannt wurde er durch Hits wie “Home” (mit Topic), “Rooftop”, “Safe” und "Better".

    Seine musikalische Karriere begann früh, unterstützt von seinen Eltern, die beide in Bands spielten. Nach seiner Geburt zog die Familie nach Mallorca, wo er aufwuchs und seinen spanisch klingenden Künstlernamen annahm.

    Nico Santos hat nicht nur als Solokünstler Erfolg, sondern auch als Songwriter und Produzent für andere Künstler wie Mark Forster, Helene Fischer und Bushido. Er war auch Coach bei “The Voice of Germany” und gewann 2020 den Free European Song Contest für Spanien.

    Nico Santos
  3. Sängerin und RapperinNina Chuba

    Nina Chuba ist eine der spannendsten Künstler*innen der deutschen Musikszene und begeistert durch ihren Mix aus Pop, Hip-Hop und Rap. 1998 in Wedel geboren, startete sie ihre Karriere zunächst als Schauspielerin, bevor sie sich ganz auf die Musik fokussierte. Mit ihrer offenen und persönlichen Art trifft sie musikalisch wie auf der Bühne direkt ins Herz einer jungen, vielfältigen Zielgruppe.

    Nach dem Wechsel ins Musikgeschäft sang Nina Chuba zunächst auf Englisch, doch der internationale Erfolg stellte sich mit ihren deutschsprachigen Songs ein. Ihr Durchbruch gelang 2022 mit dem Hit "Wildberry Lillet", der viral ging und sie fest in der deutschen Popkultur verankerte. 2023 folgte das Debütalbum "Glas", das mit seinem Mix aus Melodien, Rap und ehrlichen Texten neuen Schwung in die Szene brachte.

    Beeinflusst von internationalen Stars wie Billie Eilish und der deutschen Rapkultur, verknüpft Nina Chuba unterschiedliche Genres und entwickelt dadurch einen ganz eigenen, modernen Sound. Sie schöpft aus ihren Erfahrungen als Künstlerin und Schauspielerin, was sich sowohl musikalisch als auch in ihrer Performance widerspiegelt. Damit schafft sie einen starken Wiedererkennungswert.

    Zu ihren wichtigsten Songs zählen, neben „Wildberry Lillet", auch „Fata Morgana" und die Kollaboration „Ich hass dich" mit Chapo102. Nina Chuba verbindet gekonnt eingängige Beats mit persönlichen Geschichten. Ihre aktuellen Projekte zeigen weiterhin die innovative Bandbreite ihres Schaffens, sowohl solo als auch mit anderen bekannten Künstler*innen.

    Nina Chuba steht für authentische Live-Events und verbindet persönliche Erlebnisse mit urbaner Popkultur. Ihre energiegeladenen Konzerte schaffen ein Gefühl von Dahoam auf jeder Bühne und prägen die Vielfalt der Musikszene – ein echtes Erlebnis für Fans, die Musik fühlen statt nur hören wollen.

    Nina Chuba
  4. Noah Kahan

    Noah Kahan ist ein US-amerikanischer Singer-Songwriter, der mit seinem Mix aus Contemporary Folk, Folk-Pop und Americana-geprägtem Indie-Pop weltweit für Gänsehautmomente sorgt. Mit seiner warmen, leicht rauen Stimme, akustischen Gitarren und mitreißenden Refrains schafft er Songs, die sich wie ein persönliches Gespräch anfühlen – ehrlich, direkt und voll intensiver Gefühle.

    Aufgewachsen in der ländlichen Kleinstadt Strafford in Vermont, begann Kahan schon als Kind Songs zu schreiben und teilte seine Musik als Teenager online – der Startschuss für eine rasante Karriere. 2017 unterschrieb er bei Republic Records und landete mit frühen Singles wie „Young Blood“ und „Hurt Somebody“ seinen ersten Durchbruch. 2019 folgte sein Debütalbum Busyhead, 2021 das introspektivere I Was / I Am – beide festigten seinen Ruf als markante Stimme des modernen Folk-Pop.

    Der große Wendepunkt kam mit seinem dritten Album Stick Season (2022), das sich musikalisch klar in Richtung Folk und Americana orientiert. Geschrieben größtenteils in Vermont, erzählen die Songs von Kleinstadtleben, mentaler Gesundheit und der ambivalenten Beziehung zu „dahoam“. Das Album erreichte Platz 2 der Billboard 200, der gleichnamige Titelsong wurde zum Multi-Platin-Hit. Mit Deluxe-Versionen wie Stick Season (We’ll All Be Here Forever) und Stick Season (Forever), voll hochkarätiger Kollaborationen mit Acts wie Post Malone, Kacey Musgraves, Hozier, Lizzy McAlpine und Zach Bryan, wurde Kahan endgültig zum internationalen Star.

    Seine Offenheit im Umgang mit OCD, Angststörungen und Therapie macht ihn zu einer wichtigen Identifikationsfigur für viele junge Hörer*innen. Parallel zu seiner ersten GRAMMY-Nominierung als Best New Artist 2024 wuchs er vom Theater- zum Arena- und schließlich zum Stadion-Act – mit ausverkauften Shows im Madison Square Garden und im Fenway Park. Für 2026 ist das vierte Studioalbum The Great Divide angekündigt, begleitet von „The Great Divide Tour“, einer großen Stadiontour durch Nordamerika und darüber hinaus sowie der Netflix-Dokumentation Out of Body, die seine Stick Season-Erfolgsphase und seinen Umgang mit Ruhm und mentaler Gesundheit beleuchtet.

    Live entfalten Songs wie „Stick Season“, „Northern Attitude“, „Dial Drunk“, „Homesick“ oder „The View Between Villages“ ihre volle Kraft: dichte, bildhafte Texte, Mitsing-Refrains und eine Atmosphäre, in der sich persönliche Geschichten und kollektives Erleben verbinden. So werden seine Konzerte zu emotionalen Events, in denen sich ganze Stadien in einen einzigen Chor verwandeln – und in denen moderne Folk-Pop-Kultur ebenso Platz hat wie intime Augenblicke, die man noch lange fühlt.

    Noah Kahan
  5. Gruppenfoto, alle in schwarzem Leder gekleidet und mit schwarzen Sonnenbrillen

    Ofenbach

    Ofenbach ist ein französisches Electro-Duo, bestehend aus Dorian Lauduique und César de Rummel, das mit seinem unverwechselbaren Mix aus Deep House, Rock und Folk die internationale Musikszene begeistert. Persönlich, tanzbar und immer voller Energie bringen sie frische Sounds in Clubs und auf Festivals – der perfekte Soundtrack für alle, die Vielfalt lieben und Musik erleben wollen.

    Von der Schulband direkt ins Rampenlicht: Ofenbach haben ihren Weg schon früh gefunden und wurden zunächst von Bands wie The Rolling Stones und Led Zeppelin inspiriert, bevor sie 2014 den Schritt zur elektronischen Musik wagten. Mit dem Hit "Be Mine" gelang ihnen 2016 der internationale Durchbruch. Es folgten zahlreiche Charterfolge, Kollaborationen mit Künstler*innen wie Nick Waterhouse und Norm Jean Martine sowie die Veröffentlichung ihres Debütalbums "I", das mehrfach Gold- und Diamantstatus erreichen konnte.

    Musikalisch sind Ofenbach stark von der Rockmusik geprägt, ziehen aber ihren Einfluss gleichzeitig aus der französischen Elektronikszene, zum Beispiel von Daft Punk und Justice. Das spiegelt sich in ihrem einzigartigen Stil wider: Deep House trifft auf eingängige Rock-Gitarren und echte Instrumente, die jeder Produktion einen eigenen Charakter geben.

    Aktuell stehen Ofenbach mit neuen Tracks wie "Overdrive" oder "Hurricane" in den internationalen Charts. Ihre energiegeladenen Auftritte sind ein echtes Erlebnis und laden zum gemeinsamen Feiern ein – sei es beim Festival dahoam oder auf den großen Bühnen der Welt. Neue Projekte und weitere Kollaborationen sind bereits angekündigt und wir freuen uns darauf, was noch kommt.

    Wer bei einem Live-Event von Ofenbach mit dabei ist, darf echte musikalische Vielfalt und internationale Clubkultur fühlen. Ihre Shows verbinden Musikfans und schaffen unvergessliche Abende – ein echtes Highlight im Münchner Eventkalender und ein inspirierendes Beispiel für zukunftsorientierte Musik-Events.

    Ofenbach
  6. Die 6 Mitglieder von OneRepublic stehen zw sitzen in einer Lounge-Umgebung und posieren für die Kamera.

    OneRepublic

    OneRepublic ist eine US-amerikanische Pop-Rock-Band, die 2002 in Colorado Springs von dem Sänger und Songwriter Ryan Tedder und Gitarrist Zach Filkins gegründet wurde. Die Gruppe hat sich durch ihren charakteristischen Sound aus Pop, Rock und Elementen elektronischer Musik einen festen Platz in der internationalen Musikszene erarbeitet.

    Frühe Jahre und Durchbruch:

    Nachdem sich die Band zunächst auf dem lokalen Markt behaupten konnte, fanden sie durch das Internet, speziell über MySpace, zunehmend Aufmerksamkeit. Dies war damals ungewöhnlich und verhalf ihnen zu einer frühen Online-Fangemeinde. Der endgültige Durchbruch kam 2007 mit der Single Apologize, die in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Timbaland erschien. Der Song setzte sich weltweit an die Spitze der Charts und wurde zu einem der am häufigsten heruntergeladenen Songs jener Zeit. Die Remix-Version von Timbaland brachte der Band zudem eine Grammy-Nominierung ein.

    Musikalischer Stil und Alben:

    OneRepublic zeichnet sich durch die musikalische Vielfalt ihrer Stücke aus. Ihr Sound umfasst Pop-Melodien, Rock-Riffs und orchestrale Arrangements, oft gepaart mit tiefgründigen, emotionalen Texten. Das Debütalbum Dreaming Out Loud (2007) wurde zu einem großen Erfolg, gefolgt von Waking Up (2009), das Hits wie All the Right Moves und Secrets enthielt. Mit jedem Album experimentierten sie weiter, und Native (2013) brachte Songs wie Counting Stars hervor, ein globaler Hit, der die Charts dominierte und Millionen von Streams generierte.

    Ryan Tedder – Der kreative Kopf:

    Ryan Tedder ist nicht nur der Sänger von OneRepublic, sondern auch ein gefeierter Songwriter und Produzent für andere bekannte Künstler wie Beyoncé, Adele und Taylor Swift. Seine Fähigkeiten, emotionale Geschichten zu erzählen und eingängige Melodien zu komponieren, haben maßgeblich zum Erfolg der Band beigetragen.

    Erfolge und Einfluss:

    Die Band hat sich über die Jahre durch zahlreiche Tourneen, bedeutende Live-Auftritte und ein großes Spektrum an musikalischen Stilen eine loyale Anhängerschaft aufgebaut. Sie sind bekannt für ihren mitreißenden Bühnenauftritt und die Authentizität ihrer Live-Performances. Hits wie Love Runs Out, If I Lose Myself und Rescue Me haben ihren Status als feste Größe im Mainstream-Pop zementiert.

    Soziale Engagements und Nebenprojekte:

    Neben ihrer Musikkarriere setzen sich OneRepublic und insbesondere Ryan Tedder für soziale Projekte ein. Sie haben Wohltätigkeitskonzerte veranstaltet und ihre Plattform genutzt, um auf globale Probleme aufmerksam zu machen. Tedder selbst hat auch mit Modeprojekten und Investitionen in die Gesundheitsbranche von sich reden gemacht.

    Aktuelle Entwicklungen:

    In den letzten Jahren haben OneRepublic ihr Album Human (2021) veröffentlicht, das nach mehrjähriger Arbeit entstand und den Wandel in der Popmusikszene mit frischen Sounds und modernen Produktionen aufgreift. Die Band bleibt auch weiterhin aktiv, sowohl im Studio als auch auf Tour, und begeistert ihre Fans weltweit mit neuen Songs und Auftritten.

    OneRepublic bleibt ein leuchtendes Beispiel dafür, wie eine Band sich über Jahrzehnte hinweg weiterentwickeln und gleichzeitig ihre kreative Vision bewahren kann.

    OneRepublic
  7. Ein Porträt des Sängers Peter Maffay mit geöffnetem Mund – vor gelbem Hintergrund und roter Typografie

    Peter Maffay

    Peter Maffay gehört zu den prägenden Persönlichkeiten der deutschen Musiklandschaft. Als vielseitiger Sänger und Songwriter ist er seit den 1970er Jahren ein fester Bestandteil der Rock- und Pop-Szene und begeistert Generationen mit seinen mitreißenden und gefühlvollen Balladen. Mit über 50 Millionen verkauften Tonträgern ist er einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Künstler überhaupt.

    Sein musikalischer Weg begann nach der Emigration aus Rumänien mit dem ersten großen Hit "Du" im Jahr 1970. Von den Anfängen im Schlager entwickelte sich sein Stil zu kraftvollem Rock und eingängigen Pop-Balladen. Peter Maffay prägte die deutsche Musik nicht nur durch seine Soloalben, sondern auch mit dem einzigartigen Tabaluga-Projekt, das Kinder- und Familienmusicals auf die Bühne brachte und einen festen Platz im deutschen Kulturerbe einnimmt.

    Seine Texte sind geprägt von persönlichen Erfahrungen, sozialem Bewusstsein und dem Wunsch, gesellschaftliche Themen zu bewegen. Als Künstler mit deutsch-rumänischen Wurzeln verarbeitet er Themen wie Identität und Zusammenhalt. Neben seiner Musik engagiert sich Maffay leidenschaftlich sozial, besonders für Kinder und Jugendliche durch seine Stiftung.

    Aktuell steht Peter Maffay immer noch regelmäßig auf der Bühne und begeistert mit neuen Songs und zeitlosen Klassikern. Seine Live-Shows setzen Maßstäbe und schaffen unvergessliche Momente, bei denen jede*r die Musik ganz nah und persönlich erleben kann.

    Peter Maffays Konzerte sind echte Kulturerlebnisse – sie verbinden Generationen, bringen Vielfalt und echte Emotionen ins Rampenlicht und machen sein musikalisches Schaffen zu einem festen Bestandteil der Veranstaltungs-Vielfalt in Deutschland.

    Peter Maffay
  8. PIERCE THE VEIL

    Pierce the Veil

    Pierce The Veil, gegründet 2006 in San Diego, sind eine der einflussreichsten Bands der internationalen Post-Hardcore- und Alternative-Rock-Szene. Die Brüder Vic und Mike Fuentes gründeten die Gruppe nach ihrer Zeit bei Before Today und prägen seitdem mit einer Mischung aus Emo, Metalcore und experimentellen Klängen die moderne Rockmusik.

    Schon ihr Debütalbum sorgte für Aufsehen, aber es waren Veröffentlichungen wie Selfish Machines und Collide with the Sky mit dem Hit "King for a Day", die ihnen weltweiten Ruhm einbrachten. Ihr energetischer Sound, das Zusammenspiel aus emotionalem Songwriting und technisch ausgefeilten Instrumentalteilen, sichern ihnen einen festen Platz in der Szene. Nach einer erfolgreichen Auftrittsphase und einer kurzen Pause meldete sich die Band mit frischer Musik ab den 2020er Jahren eindrucksvoll zurück.

    Einflüsse der Band reichen von der US-Westküste bis zu ihren mexikanischen Wurzeln und finden sich sowohl in der Musik als auch in ihrer visuellen Gestaltung wieder. Die Themen Selbstfindung, Herzschmerz und Widerstandskraft sprechen eine Generation an, die ihre Gefühle bei jedem Track erleben möchte.

    Aktuell überraschen Pierce The Veil mit Songs wie "Pass The Nirvana" und zeigen, wie vielseitig und wandelbar sie sind. Ihre Auftritte, etwa bei großen Festivals wie Rock am Ring, garantieren Gänsehaut-Momente und verbinden die Energie von Live-Events mit einem internationalen Publikum.

    Pierce The Veil steht für Vielfalt, Gemeinschaft und Musik, die Sie live hautnah fühlen und erleben können – ein echtes Highlight in der Event-Kultur von München.

    Pierce the Veil
  9. Foto für das Event Pietro Lombardi & Band mit dem Künstler mit einer Kappe vor grünem Hintergrund

    Pietro Lombardi

    Pietro Lombardi ist einer der bekanntesten Pop-Acts im deutschsprachigen Raum, der vom Casting-Format „Deutschland sucht den Superstar“ zum dauerpräsenten Chartkünstler wurde. Der Sänger mit italienischen Wurzeln verbindet eingängige Melodien, emotionale Texte und tanzbare Beats – zwischen Dance-Pop, Contemporary Schlager und urbanen Einflüssen. Mit seinem legeren Streetwear-Look, Cap und viel Nahbarkeit inszeniert er sich als „Boy-next-door“, der seine Fans persönlich mitnimmt und ihre Gefühle in Songs übersetzt.

    Geboren am 09.06.1992 in Karlsruhe, träumte Lombardi zunächst von einer Fußballkarriere, bis eine Knieverletzung ihn ausbremste. Über frühe YouTube-Videos wie „Grüne Augen“ entdeckte er das Singen – der große Durchbruch folgte 2011 mit dem Sieg der 8. Staffel von DSDS. Die von Dieter Bohlen geschriebene Siegessingle „Call My Name“ stieg direkt auf Platz 1 in Deutschland, Österreich und der Schweiz und wurde zum vielfach ausgezeichneten Hit. Das Debütalbum „Jackpot“ eroberte ebenfalls die Spitze der deutschen Charts und festigte seinen Status als Mainstream-Popstar.

    Rasch folgten weitere Singles und Duette, darunter „I Miss You“ und „It’s Christmas Time“ mit Sarah Engels, mit der Lombardi nicht nur musikalisch, sondern auch privat eine viel beachtete Beziehung führte. 2012 unterstrich der Nickelodeon Kids’ Choice Award als „Favorite Star“ in D/A/CH seine starke Fanbase bei jungen Zuhörer*innen. Mitte der 2010er-Jahre verlagerte Lombardi seinen Sound stärker in Richtung Club- und Urban-Pop, begleitete von einer hohen Präsenz in Reality-TV-Formaten wie „Sarah & Pietro“.

    Mit dem Latin-Pop-/Rap-Crossover „Señorita“ (Kay One feat. Pietro Lombardi) gelang 2017 ein weiterer Karrierehöhepunkt mit enormen Streaming-Zahlen. Songs wie „Phänomenal“, „Fuego“ oder „Bella Donna“ zeigen seine Vorliebe für sommerliche Beats, Stadion-Hooks und Radiotauglichkeit – von der gefühlvollen Ballade („Ich versteh die Welt nicht mehr“, „Diamant“) bis zum motivierenden Pop wie „Wenn sich die eine Tür schließt“. Parallel dazu wurde er selbst Teil der DSDS-Jury (2019, 2020, 2023) und damit zu einer Schlüsselfigur innerhalb des Formats, das ihn einst bekannt gemacht hat.

    Lombardi steht für die Erzählung „vom Minijob zum Popstar“ und verbindet diese mit einem mediterran geprägten Familienbild, Themen wie Liebe, Loyalität und Glauben sowie einer offenen Social-Media-Präsenz. Auf Tour bringt er diese Mischung auf die Bühne: tanzbare Poptracks, große Refrains und Momente zum Mitsingen und Mitfühlen. Seine Konzerte prägen damit die Live-Popkultur im deutschsprachigen Raum – von Festivalbühnen bis zu großen Arenen – und zeigen, wie Castingshow-Talente sich langfristig als Live-Acts etablieren können.

    Pietro Lombardi
  10. Placebo mit Brian Molko und Stefan Olsdal vor schwarzem Hintergrund, offizielles Pressefoto zur Tour

    Placebo

    Placebo stehen seit Mitte der 90er für dunklen, emotional aufgeladenen Alternative Rock aus London – mit Glam‑Attitüde, androgynem Look und einem Sound zwischen Gitarrenwand und elektronischen Texturen. Die Band um Brian Molko und Stefan Olsdal hat sich ihren Platz zwischen Mainstream‑Headliner und Kultband erspielt: „zu alternativ, um ganz Mainstream zu sein, zu groß, um nur Geheimtipp zu bleiben“. Besonders in Europa, Russland und Lateinamerika fühlen Fans ihren unverwechselbaren Mix aus Intensität, Melodie und schonungslosem Blick auf die eigene Gefühlswelt.

    Gegründet wurde Placebo 1994 in London von Sänger/Gitarrist Brian Molko und Bassist/Gitarrist Stefan Olsdal, die sich aus der Schulzeit kannten und sich in London wiedertrafen. Nach den ersten Schritten unter dem Namen Ashtray Heart setzten sie auf „Placebo“ – vom lateinischen „Ich werde gefallen“. Mit dem selbstbetitelten Debütalbum Placebo (1996) brachen sie radikal mit der damals dominierenden Britpop‑„Lad“-Kultur: Molkos nasale, androgyne Stimme, das queere, gender‑bending Image und Songs wie „Nancy Boy“, „Teenage Angst“ oder „Bruise Pristine“ brachten sie in die UK‑Charts und auf alternative Radiosender.

    Der Durchbruch über Großbritannien hinaus gelang mit Without You I’m Nothing (1998), das in UK und Frankreich Platinstatus erreichte. Der Titelsong wurde als Duett mit David Bowie neu aufgenommen – ein künstlerischer Schulterschluss, der Placebos Nähe zu Art‑Rock‑Ikonen unterstrich und sie auf gemeinsame Tourneen führte. Mit Alben wie Black Market Music (2000) und Sleeping With Ghosts (2003) verschob die Band ihren Sound in dunklere, elektronischere und teils hip‑hop‑geprägte Bereiche. Die Best‑of‑Sammlung Once More with Feeling: Singles 1996–2004 markierte diesen ersten Karriere‑Block und zeigte, wie viele ihrer Songs längst zu Klassikern des europäischen Alternative Rock geworden waren.

    In den folgenden Jahren experimentierten Placebo weiter: Meds (2006), Battle for the Sun (2009), Loud Like Love (2013) und Never Let Me Go (2022) integrierten mehr Synths, Industrial‑Elemente und weit gespannte Pop‑Strukturen – ohne den düsteren Kern aufzugeben. Musikalisch knüpfen sie an Sonic Youth, Pixies, Nirvana, The Smashing Pumpkins, The Smiths, Echo & The Bunnymen und elektronische Größen wie Depeche Mode an. Hits wie „Every You Every Me“, „Pure Morning“, „The Bitter End“, „Special K“, „Song to Say Goodbye“ oder ihre atmosphärische Version von „Running Up That Hill“ stehen für ihren unverwechselbaren Stil und ihre Fähigkeit, große Gefühle direkt spürbar zu machen.

    Auf der Bühne werden ihre Songs zu intensiven Momenten, in denen sich Fragen nach Identität, Queerness, Mental Health und dem Leben im digitalen Zeitalter bündeln. So prägen Placebo seit Jahrzehnten nicht nur Festivals und Konzerte, sondern auch die kulturelle Diskussion rund um alternative, queere Rock‑Ästhetik – ein Live‑Erlebnis, das man in unserer Stadt dahoam fühlen kann.

    Placebo
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