Israel-Tage 2014 - Israel - auf alle Tage ein jüdischer Staat?

| Gasteig, Carl-Amery-Saal

Israel ist als jüdischer Staat anzuerkennen - so lautet die Forderung der israelischen Regierung. Die überwiegende Mehrheit der israelischen Parteien – von links nach rechts, von religiös bis säkular – teilt diese Ansicht.

Die Fatah-Partei, die hinter der  Palästinensischen Autonomiebehörde steht, lehnt den Begriff „Jüdischer Staat“ dagegen ab. Aber was ist – fragen sich viele in Europa – mit „Jüdischer Staat“ überhaupt gemeint? Ist es ein Staat nach vatikanischem Vorbild – mit der israelischen Armee anstatt der Schweizer Garde? Sind Torah-Sittenwächter im Stile der islamischen Religionspolizei zu erwarten? Oder sollen Nicht-Juden zukünftig nichts mehr zu sagen haben?

Die Politikwissenschaftlerin und frühere Knesset-Abgeordnete Einat Wilf stellt sich hinter die Forderung der israelischen Regierung. Sie legt dar,  warum es  im Interesse aller Menschen zwischen Mittelmeer und Jordan – also auch der Araber – ist, Israel als jüdischen Staat anzuerkennen.

Eine These, die auf Widerspruch stößt. Im Anschluss an Wilfs Vortrag darf darüber diskutiert werden. 

Einat Wilf (44) ist Politikwissenschaftlerin, studierte an der Harvard Universität und schloss am Wolfson College in Cambridge ab. 
Die in Jerusalem gebürtige Israelin war als Mitglied zuerst der Arbeitspartei (Awoda), dann der Unabhängigkeitspartei (Ha'atzmaut) von 2010 bis 2013 Abgeordnete im israelischen Parlament.
In Deutschland meldet sich Wilf immer häufiger zu Wort, zum Beispiel mit ihrem Artikel „Faktencheck für Martin Schulz“ (SZ) anlässlich der Knesset-Rede des EU-Parlamentspräsidenten.
 

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