Die Lange Nacht der Musik

- | div. Münchner Lokalitäten

München - Sie ist eine feste Institution und aus München nicht mehr wegzudenken: Die Lange Nacht der Musik. Wann sonst kann man so viele Livekonzerte in einer Nacht erleben?
Auch in diesem Jahr haben sich über 100 Konzertlokale und Kulturstätten etwas einfallen lassen, um den Besuchern ein außergewöhnliches Programm bieten zu können.
Zu hören gibt es Neues wie auch Bekanntes, das Angebot reicht von Klassik über Rock und Pop, Reggae, Jazz, Klezmer bis hin zu Kabarett, Latin, Kirchenmusik und Tanz.
Ein Ticket kostet 15 € und berechtigt zum Eintritt in alle beteiligten Häuser sowie zur Nutzung der Shuttlebusse der MVG. Vier Bustouren bringen die Nachtschwärmer zu allen Spielorten. Jeder Besucher kann sich sein persönliches Programm zusammenstellen.

Beispiele aus dem Programm

Los geht es bereits um 19 Uhr in der BMW Welt: The Overtones sind dort zu Gast und geben den Startschuss für die Lange Nacht.
Ab 20 Uhr entfaltet sich dann die lebendige und bunte Musikszene der Stadt in ihrer vollen Bandbreite: „Faszination Tanz“ lautet das Motto des Abends im Münchner Künstlerhaus, wo Flamenco, Tango und Salsa die Besucher erwarten. Nebenan in der Lounge am Lenbachplatz präsentieren BMW und BR-KLASSIK auf zwei Ebenen und mehreren Bühnen junge Stars, arrivierte Künstler und Newcomer aus Klassik, Pop und Jazz. Neu dabei bei der Musiknacht mit den „jungen Wilden der Volksmusik“ ist das Gasthaus Isarthor, wo Josef Zapf und der Niederbayerische Musikanten-Stammtisch spielen – geselliges Wirtshaus-Singen und Gstanzl zu später Stunde sind garantiert! Ebenfalls ein Neuzugang ist das Café Netzwerk, wo eine illustre Mischung dreier Bands aus Glam Rock, Akustik Punk sowie Classic Rock ein unvergessliches Erlebnis verspricht. Lange-Nacht-Premiere feiert man auch in der Grünert Kontrabasswerkstatt, wo die vier Kontrabassisten Die Bassmonsters ein brodelndes Gemisch aus instrumentaler Virtuosität, kammermusikalischer Finesse und treibenden Grooves zubereiten.

In die fabelhafte Welt der Burlesque entführt The Fabulous Fräuleins im Café Fräulein, ebenso mitreißend und schräg geht es weiter im Galli Theater Café, wo Red Manhole ihren „IndieKlezmerPsychoPunkCabaret“ präsentieren. Wer noch weiter auf der Suche nach besonderen Mischungen ist, der sollte „Wüstenwein zum Alpenklezmer“ nicht verpassen: Im Restaurant Cohen’s spielt das bayrisch-jiddische Klezmer-Duo Andrea Pancur & Ilya Shneyveys auf.
Einen Abstecher wert ist auch heuer wieder das Programm der Kirchen: In St. Paul gibt es eine „Performance mit Erscheinung, Tuchakrobatik und Klang“, in St. Ursula darf man sich auf August Zirner und das Spardosen Terzett freuen. Auf den Spuren Richard Wagners in München wandelt man auf dem Stadtrundgang von Stattreisen sowie im Nationaltheater, wo nächtliche Sonderführungen zu Ehren des Künstlers stattfinden. Mehr Geschichte erlebt man im Lapidarium im Alten Südlichen Friedhof: Im Rahmen des 450-jährigen Jubiläums zeigt die Kulturplattform jourfixe-muenchen.de vorab Auszüge einer Multimedia-Collage aus Tanz, Rezitation, Musik und Bildprojektionen.
Auch große Publikumsmagneten wie der Gasteig dürfen nicht fehlen: Die Lange Nacht der Musik wird auch in diesem Jahr wieder zu einem Treffpunkt für Interpreten sämtlicher musikalischer Richtungen die alle Säle und Foyers bespielen und zum Ausprobieren, Reinschnuppern und Kennenlernen einladen. Auch das Programm des Nachbarn kann sich sehen lassen: In der GEMA bestreiten Overflow Munich, Stray Colors und Fire44 den Abend.

Wer eine Verschnaufpause benötigt, findet diese zum Beispiel inklusive Blick auf die nächtliche Stadt im Literaturhaus München und Steinway-Haus München bei „Liebe & Nacht“ – Jazz & Lyrik“ . Im Erdgeschoss ist „Paris, Paris“ Thema des Abends. Jazz Manouche mit Max Meinhardt holen das Paris der 1920er Jahre in die Brasserie OskarMaria.
Feierfreudige sind im Rathaus bei „Rock im Ratskeller“ gut aufgehoben, Funk & Soul-Fans sei das Park Café empfohlen, wo die Münchner Formation TroubleShooters ihrem Motto „Soul macht Spaß“ alle Ehre machen. Im Technikum der Kultfabrik wird bekanntes Material von Panzerballett „umgekrempelt, zersägt und unorthodox wieder zusammengeleimt“, danach gibt es Funk-Jazz mit Cliff Taxi.

Warmtanzen für die Nacht kann man sich übrigens bei den diversen Tanzschulen: Zu allen Stilen können laufend Kurse besucht werden, die Tanzschule am Deutschen Theater bietet sogar den Workshop „Lange-Nacht-Survival-Schritt“ an.
Wer auch nach 3 Uhr nicht nach Hause gehen  möchte, dem seien die zahlreichen Open-end-Parties ans Herz gelegt wie im Atrium und Night Club des Hotels Bayerischer Hof.

Quelle: Veranstalter - Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

Veranstalter

Münchner Kultur GmbH