Macht.Worte

| Münchner Volkstheater

Wie beeinflussen soziale Medien unsere Meinungsbildung? Wieso halten wir Ambivalenzen heute so schlecht aus und verlangen stattdessen nach einfachen, aber unverrückbaren Positionen? Welche Auswirkungen hat diese Polarisierung der Meinungen auf unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt? Und was können wir tun, um die öffentliche Gesprächskultur wieder zu stärken?

Das Wort Diskussion stammt vom lateinischen Verb „discutere“ ab und bedeutet, „eine Sache zu untersuchen, zu erörtern, besprechend zu erwägen“. Öffentlicher Diskurs scheint heute jedoch oft in schwarz-weiß Mustern zu funktionieren: Man ist dafür oder dagegen. Abwägende Entgegnungen finden kaum Gehör. Empörung, Aufregung und Wut bestimmen die Lautstärke der Diskussionen und verändern die etablierte demokratische Streitkultur. Eine Zeit mit komplexen und globalen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen erfordert aber mehr denn je freies und konstruktives Denken und Abwägen, um kluge und zukunftsorientierte Lösungen entwickeln zu können.

Gäste: Sophie Pornschlegel (Politikwissenschaftlerin, European Policy Centre) und Dr. Philipp Hübl (Philosoph und Autor)
Moderation: Silke Zimmermann, Programmleiterin, Nemetschek Stiftung

 

Quelle: Veranstalter - Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

Saalplan

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Veranstaltungsort

Brienner Straße 50

80333 München

DE

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Veranstalter

Münchner Volkstheater GmbH