Lukas Bärfuss und César Rendueles

| Literaturhaus München, Bibliothek

Der Büchner-Preisträger 2019 führt die Schweizer Debattenkultur fort, und der spanische Soziologe erkundet anhand von Weltliteratur den Siegeszug der liberalen Utopie.

„Die Schweiz ist des Wahnsinns“, schrieb Lukas Bärfuss (Jahrgang 1971) vor vier Jahren in der FAZ und löste damit – wie einst Max Frisch – einen Eklat in seiner Heimat aus. Auch in seinen Romanen positioniert er sich deutlich: zur Schuld des Westens und vor allem der Schweiz am Völkermord in Ruanda in Hundert Tage oder zur Kolonialgeschichte Australiens in Koala.

Als César Rendueles (Jahrgang 1975) geboren wurde, endete mit dem Tod Francos die Diktatur in seiner Heimat. Heute lehrt er Soziologie in Madrid und stellte für sein Buch Kanaillen-Kapitalismus bereits gelesenen Texten neue Fragen nach Eigentumsverhältnissen, Kolonialismus und Rassismus. Weitere eigene Aspekte bringt er ins forum:autoren hinsichtlich des Unabhängigkeitsbestrebens Kataloniens sowie der Nähe Spaniens zu Südamerika ein.

Moderation: Raul Zelik (Schriftsteller und Politikwissenschaftler)
Sprachen: Spanisch / Deutsch

Im Rahmen des Literaturfest München 2019  www.literaturfest-muenchen.de

 

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