Pianistenclub: SYMMETRIE - Symposion und Konzert

| Florian-Stadl Andechs

Strukturen in Natur und Musik

Warum ist Symmetrie schön? Warum ist sie ein Naturgesetz? Diese Fragestellung kann man aus verschiedenen Blickwinkeln beantworten. Es gibt sie, die Symmetrie, überall: in der Natur, in der Musik und in der Physis, also der körperlichen Natur und ihren Bewegungen. Die Veranstaltung „Symmetrie“ will die verschiedenen Aspekte zusammenbringen. Ein Symposium mit fünf Fachleuten aus Musik, Physik, Mathematik, Biologie und klassischem Ballett möchte die verschieden Aspekte unter Einbeziehung des Publikums vertiefen.

Mit dem anschließenden Konzert soll der Geist zur Ruhe kommen und sich der Schönheit der Symmetrie in der Musik hingeben. Symmetrie ist in der Musik in verschiedensten Formen zu finden, beispielsweise in einem kurzen Motiv oder im Thema einer Fuge. Aber auch größere Formen folgen dem Symmetrie-Prinzip, etwa klassische dreisätzige Klaviersonaten oder romantische Charakterstücke wie die Impromptus. Hier gruppieren sich zwei oft gleichartige Außenteile um einen kontrastierenden zentralen Part und verleihen diesem eine besondere Dichte. Im Konzert zu hören sind die Sonaten „Der Sturm“ und „Les Adieux“ von Beethoven und eine Auswahl aus Bachs „Kunst der Fuge“, ferner zwei Schubert-Impromptus und Klavierstücke von Schönberg.

Eine Mittagspause mit Buffet hält die beiden Teile mit gemeinschaftlichen Genuss zusammen. Sie ist die Symmetrieachse zwischen Geist und Gefühl, zwischen Ratio und Anima. Zusammen ergänzt sich alles zu einem Gesamtbild, zu einer Vollkommenheit.

Programm
11:00 Uhr: SYMPOSIUM – Symmetrie als Universalprinzip? (Eintritt frei)

Auf dem Podium:

  • Susanne Absmaier, Klavierpädagogin und Pianistin
  • Prof. Dr. Wolfgang Hesse, Mathematiker
  • Dr. Moritz Hertel, BIOTOPIA, www.biotopia.net
  • Dr. Wolfgang Gödel, Physiker
  • Marie Nüzel, klassisches Ballett
  • Moderation: Gabriele Dressler, Rechtsanwältin

13:00 Uhr: MITTAGSPAUSE mit BUFFET im Alten Pferdestall
(in der Konzertkarte inbegriffen, ohne Konzert € 10,–)

14:00 Uhr: KONZERT

Johann Sebastian BACH (1685–1750)
Aus: Kunst der Fuge BWV 1080 (1749)
Fuga I – Fuga III – Fuga IX
Susanne Absmaier, Klavier

Arnold SCHÖNBERG (1874–1951)
Sechs kleine Klavierstücke op. 19 (1911)
Tessa Catchpole, Klavier

Ludwig van BEETHOVEN (1770–1827)
Klaviersonate Nr. 17 d-Moll op. 31 Nr. 2 (1801–02)
Largo – Allegro
Adagio
Allegretto
Anastasia Sobyanina, Klavier

PAUSE

Franz SCHUBERT (1797–1828)
Impromptus As-Dur D 899 op. 90 Nr. 4 und As-Dur D 935 op. 142 Nr. 2 (1827)

Frédéric CHOPIN (1810–1849)
Etüde E-Dur op. 10 Nr. 3 (1830)

Hans Wolf, Klavier

Ludwig van BEETHOVEN
Klaviersonate Nr. 26 Es-Dur op. 81a „Les Adieux“ (1809–10)
    Das Lebewohl: Adagio – Allegro
     Abwesenheit: Andante espressivo
     Das Wiedersehen: Vivacissimamente
Tessa Catchpole, Klavier

Idee und Konzept: Gabriele Dressler (www.dresslerlaw.eu / www.dresslermusic.eu), Susanne Absmaier, Wolfgang Hesse

mit freundlicher Unterstützung durch DRESSLER LAW

 

Quelle: Veranstalter - Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

Saalplan

Preise

Kategorie 1 40,60 EUR
Kategorie 2 35,00 EUR
Kategorie 3 29,40 EUR

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Veranstaltungsort

Bergstraße 2

82346 Andechs

DE

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Veranstalter

Pianistenclub e.V.