Pianistenclub: Beethoven - Vorbild und Wegbereiter

| Remise im Schloßpark Fußberg

BEETHOVEN – VORBILD UND WEGBEREITER
- Einfluss und Wirkung des großen Meisters der Wiener Klassik -

Beim Stichwort „Wiener Klassik“ fallen sofort die großen Namen Haydn, Mozart, Beethoven. Dieser Abend nun präsentiert Ludwig van Beethoven prominent, beleuchtet ihn aber auch aus der Sicht seiner teils weniger bekannten Kollegen.Wer weiß schon, dass der tschechische Komponist Paul Wranitzky, im selben Jahr wie Mozart geboren, ebenfalls sein Glück in Wien fand, sich dort mit Haydn, Mozart und Beethoven anfreundete und von diesen hoch geschätzt wurde? Seine Sinfonien und seine Sonate für Klavier zu vier Händen, deren 1. Satz wir hören, klingen wie früher Beethoven. Beethovens Schüler Ferdinand Ries, als Komponist außerordentlich fruchtbar, ist mit einem kurzen Andante vertreten.

Franz Schubert rieb sich immer wieder am Giganten Beethoven, doch wo dieser gegen Widerstände kämpft, entkräftet Schubert sie mit seiner entwaffnenden Lyrik. Wir hören von ihm das c-Moll-Impromptu. Eine typisch Beethoven‘schen Fanfare leitet das Werk ein, doch eine „ewige Melodie“ verleiht dem Stück den von Schubert so geliebten typischen schwebenden Charakter.

Vom großen Meister der Wiener Klassik, Beethoven, hören wir die frühe „Fantasie-Sonate“ Es-Dur op. 27 Nr. 1, ein sehr kontrastreiches Stück, außerdem die bekannten Sonaten „Das Lebewohl“ und zum Abschluss seine große „Appassionata“.

Die PianistInnen sind Tessa Catchpole, Sylvia Dankesreiter und Yuko Tajima sowie Heiko Stralendorff. Dieser wird den Abend, der nach einer Idee von Florian Prey entstand, fachkundig moderieren.

PROGRAMM:

Ludwig van BEETHOVEN (1770–1827)
Klaviersonate Nr. 13 Es-Dur op. 27 Nr.1 „Quasi una fantasia“ (1800/01, 17‘)
Andante – Allegro molto e vivace –
Adagio con espressione – Allegro vivace
Heiko Stralendorff, Klavier

Paul WRANITZKY (1756–1808)
Aus: Sonate C-Dur für Klavier zu vier Händen (ca. 1795, 8‘)
1. Satz: Adagio maestoso – Presto
Yuko Tajima und Heiko Stralendorff, Klavier zu vier Händen

Ferdinand RIES (1784–1838)
Aus: Sonatine B-Dur op. 5 Nr. 1 (1821, 2‘)
2. Satz: Andantino

Ludwig van BEETHOVEN
Klaviersonate Nr. 26 Es-Dur op. 81a „Les Adieux“ (1809/10, 18‘)
Das Lebewohl: Adagio – Allegro
Abwesenheit: Andante espressivo
Das Wiedersehen: Vivacissimamente
Tessa Catchpole, Klavier

Pause

Franz SCHUBERT (1797–1828)
Impromptu c-Moll D 899 op. 90 Nr. 1 (1827, 9’)
Allegro molto moderato

Ludwig van BEETHOVEN
Klaviersonate f-Moll op. 57 „Appassionata“ (1804/05, 25’)
Allegro assai
Andante con moto
Allegro ma non troppo
Sylvia Dankesteiter, Klavier

Moderation und Konzept: Heiko Stralendorff
Idee: Florian Prey

 

Quelle: Veranstalter - Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

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Veranstaltungsort

Am Schloßpark 15

82131 Gauting

DE

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Veranstalter

Pianistenclub e.V.