Das BÄO spielt Brahms, Bruckner und Hindemith

| Alte Kongresshalle

Programm
Symphonisches Praeludium in c-moll nach Anton Bruckner
Symphonie "Mathis der Maler" von Paul Hindemith
Symphonie Nr. 1 in c-moll von Johannes Brahms

Es sind fast ausschließlich Ärzte und Medizinstudenten, die miteinder musizieren: mit derzeit 180 aktiven Mitgliedern ist das Bayerische Ärzteorchester tatsächlich ein fast reines Medizinerorchester. Ärzte sind mit Sicherheit nicht musikalischer als andere Leute oder Mitglieder anderer akademischer Berufe. Sie sind aber einfach zahlreich, daher gibt es diese berufsbezogene Orchestervariante gerade im deutschsprachigen Raum nicht so selten. Im BÄO versammeln sich Instrumentalisten, von denen nicht wenige ein Musikstudium überlegten oder gar machten, sich aus unterschiedlichen Gründen dann aber doch im Status eines leistungsorientierten Amateurs wiederfanden.
Das BÄO war schon immer ein großes romantisches Symphonieorchester, was natürlich Einfluss auf die Programme hat: die großsymphonische Form der romantischen und zeitgenössischen Literatur. Bei passenden Gelegenheiten werden allerdings – in reduzierter Besetzung – auch gerne kammermusikalische Werke gespielt. Die Programme werden gemeinschaftlich beschlossen und auf die Realisierbarkeit geprüft. Diese Prüfung ist wichtig, denn auch gute Amateurorchester haben ihre Grenzen. Das Programm muss daher technisch beherrschbar sein und von den Orchestermitgliedern und unserem Publikum akzeptierte Werke darbieten. Der Erfolg des BÄO in nunmehr über 50 Jahren zeigt, dass wir uns hier auf dem richtigen Weg befinden.

Geleitet wird das Orchester im Jahr 2019 von Erich Polz, einem der aufstrebendsten, jungen österreichischen Dirigenten. Unter anderem leitete er die Neujahrskonzerte 2018 des Haydn Orchesters Bozen-Trient (ITA), debütierte beim „recreation.orchester“ (AUT), dem Philharmonischen Orchester Gießen (D) sowie dem renommierten Festival „Styriarte“ in Graz (AUT) und dirigierte Orchester wie das Kurpfälzisches Kammerorchester Mannheim (DE) und das Orchester der Tiroler Festspiele Erl. Weitere Projekte führen den jungen Dirigenten wieder zur Nordwestdeutschen Philharmonie Herford, zur „Styriarte“ und zum Haydn Orchester.
Seine weiteren Engagements umfassten auch verschiedene Positionen als Assistenzdirigent, kürzlich mit dem „recreation.orchester“ in Graz. Die letzten vier Jahre bei den Tiroler Festspielen Erl prägten den jungen Dirigenten besonders, da er sowohl Assistenzdirigent als auch Chordirektor für den legendären „24h-Ring“, „Die Meistersinger von Nürnberg“, „Tristan und Isolde“, den „Lohengrin“ und „Tannhäuser“ war. Andere Assistentenpositionen führten ihn zu Produktionen von „Parsifal“, Verdis „La Traviata“, „Il Trovatore“, „Rigoletto“ und Mozarts „Don Giovanni“.
In den Jahren 2011 und 2012 ermöglichte ihm ein Dirigierstipendiat beim Gustav Mahler Jugendorchester Dirigenten wie Sir Colin Davis, Daniele Gatti und David Afkham über den Zeitraum mehrerer Touren zu assistieren.
Erich Polz ist Chefdirigent von MODUS 21, einem in Wien beheimateten Kammerorchester, welches er 2013 gründete und das sich aus Mitgliedern aus ganz Europa zusammensetzt. Von 2012 bis 2017 war er Chefdirigent der „Wiener Konzertvereinigung“.
Sein Bachelor- und Masterstudium absolvierte er in der Klasse von Prof. Georg Mark am Konservatorium der Stadt Wien in beiden Fällen mit Auszeichnung nach Diplomkonzerten mit dem Symphonieorchester des Konservatorium Wien und den Bratislava Symphonikern.

 

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Veranstaltungsort

Theresienhöhe 15

80339 München

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Veranstalter

Verein zur Förderung des Bayerischen Ärzteorchesters e.V.