Freddy Kempf, Katja Lämmermann u. Franz Lichtenstern: Klaviertrioabend

| Kultur im Oberbräu

Freddy Kempf, Katja Lämmermann & Franz Lichtenstern: Klaviertrioabend

In dieser Saison bringt der Weltklasse-Pianist Freddy Kempf – umjubelter Stammgast im Holzkirchner Kulturhaus – wieder Verstärkung mit: seine Frau Katja Lämmermann (Violine), Konzertmeisterin am Gärtnerplatztheater, und den renommierten Cellisten Franz Lichtenstern. Sie spielen Ludwig van Beethovens Klaviertrio c-Moll op. 1, Nr. 3, Sergej Rachmaninows Trio élégiaque sowie das Klaviertrio Es-Dur Op. 100 von Franz Schubert. Ein Hörgenuss der Extraklasse.

Der Weltklassepianist Freddy Kempf und seine Frau, die Spitzengeigerin Kaja Lämmermann, haben schon mehrfach im Festsaal des KULTUR im Oberbräu ihre musikalische Visitenkarte abgegeben – bewundert und umjubelt. Solistisch, im Duo oder in diversen kammermusikalischen Formationen. In diesem Frühjahr haben sie den renommierten Cellisten Franz Lichtenstern mitgebracht für einen erlesenen Klaviertrioabend.

Das Klaviertrio c-moll op. 1, Nr. 3 von Ludwig van Beethoven ist, wie der Musikwissenschaftler N. Fortune meinte, unter des Komponisten „schöpferischen Leistungen dasjenige Werk, das am meisten Epoche gemacht hat: durch die Ausweitung zu einem großangelegten dramatischen Ablauf, verdichtet durch die Art des musikalischen Materials, durch ein kraftvolles Spiel der Kontraste und mitreißenden Schwung“. Beethovens damaliger Lehrer Joseph Haydn staunte, dass es “so schnell und leicht verstanden und vom Publikum so günstig aufgenommen” wurde.

Sergej Rachmaninovs Trio élégiaque Nr. 1 in g-moll von 1892: Der Komponist dieser hoch expressiven Musik war gerade mal 18 Jahre alt, hatte das Klavierexamen am Petersburger Konservatorium glanzvoll hinter sich gebracht und stand vor seiner Kompositionsprüfung, die er mit dem Opern-Einakter Aleko nach Puschkin so makellos absolvieren sollte, dass man ihm die Große Goldmedaille des Instituts verlieh – ein Prädikat, das so gut wie nie vergeben wurde.

Nach Beethovens opus 97 versank die Gattung Klaviertrio für ein Jahrzehnt so lange in Versenkung, bis Franz Schubert in seinem Todesjahr 1828 sein Klaviertrio Es-Dur op. 100 vorlegte. „Wie eine zürnende Himmelserscheinung” sei es über das damalige „Musiktreiben” hinweggegangen, erinnerte sich noch zehn Jahre später Robert Schumann. Für ihn blieb es zeitlebens Schuberts “Eigenthümlichstes”, ein „Nonplusultra romantischer Kammermusik.“ Übrigens wird das Werk, besonders der zweite Satz, in zahlreichen Filmmusiken verwendet.

Katja Lämmermann ist eine Violinistin der internationalen Spitzenklasse mit weltweiten Engagements. Sie gewann zahlreiche Wettbewerbe und ist seit 2011 Erste Konzertmeisterin am Münchner Gärtnerplatztheater.

Über Freddy Kempf viele Worte zu verlieren, hieße Eulen nach Athen tragen, ist er doch einer der herausragenden Pianisten unserer Zeit, der in den großen Konzertsälen der Welt sein Publikum zu Begeisterungsstürmen hinreißt und mit den namhaftesten Orchestern der Welt zusammenarbeitet.

Franz Lichtenstern studierte Violoncello an den Musikhochschulen in Lübeck und München. 1996 erhielt er den Kulturförderpreis seiner Geburtsstadt Landsberg. 1997 wurde er Mitglied im Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz. Darüber hinaus ist Franz Lichtenstern als Kammermusiker sehr gefragt.

Quelle: Veranstalter - Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

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