Suchers Welt: To be or not to be

| NS-Dokumentationszentrum

Ein Abend mit C. Bernd Sucher im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Suchers leidenschaftliche Welt“

Warschau 1939: Das Theaterensemble um Joseph Tura und seine Frau Maria muss zuerst auf Druck der Regierung die Proben an einem Anti-Nazi-Drama absetzen und dann ausgerechnet Hamlet spielen. Es folgt der Überfall auf Polen und der Film wandelt sich von der klassischen Bühnenfarce zum Kriegsdrama. Ein junger Fliegerleutnant und Verehrer Maria Turas schließt sich der britischen Luftwaffe an und entdeckt in London, dass ein Doppelagent auf dem Weg nach Warschau ist, um den polnischen Widerstand an die deutschen Besatzer zu verraten. Um den Verrat zu verhindern kehrt er nach nach Polen zurück und schmiedet gemeinsam mit dem Theaterensemble einen Plan, der ihr ganzes schauspielerisches Talent erfordert.

Als der Film im Frühjahr 1942 in die amerikanischen Kinos kam, wurde er u.a. für seine laxe Darstellung der Nationalsozialisten scharf kritisiert. Im Rückblick zeigt „Sein oder Nichtsein“ aber auf faszinierende Weise das Maskenhafte, Theatralische im Innersten der NS-Diktatur.

Der Theaterkenner, Kritiker und Autor C. Bernd Sucher spricht mit Mirjam Zadoff (NS-Dokumentationszentrum) über Ernst Lubitschs Meisterwerk und dessen Bedeutung für die Gegenwart. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Suchers leidenschaftliche Welt" im NS-Dokumentationszentrum München.

 

Quelle: Veranstalter - Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

12,00 EUR

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Veranstaltungsort

Max-Mannheimer-Platz 1

80333 München

DE

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Veranstalter

NS-Dokumentationszentrum