Bennewitz Quartett

| Kultur im Oberbräu

Bennewitz Quartett: Streichquartett

Erleben Sie Weltklassemusiker aus nächster Nähe: Das Prager Bennewitz Quartett ist eines der weltweit angesehensten Kammermusik-Ensembles, wurde bereits vielfach ausgezeichnet und erhält regelmäßig herausragende Kritiken. Jakub Fišer (1.Violine), Štěpán Ježek (2.Violine), Jiří Pinkas (Viola) und Štěpán Doležal (Violoncello) spielen im Holzkirchner Festsaal das Streichquartett C-Dur KV 465 „Dissonanzen“ von W.A. Mozart, das Streichquartett Nr. 1 „Kreutzer-Sonate“ von Leoš Janáček sowie Schuberts Streichquartett d-Moll „Der Tod und das Mädchen“.

Das Bennewitz Quartett tritt weltweit auf, u.a. in der Elbphilharmonie Hamburg, der Wigmore Hall London, dem Konzerthaus Berlin, dem Théâtre des Champs-Elysées, der The Frick Collection New York, dem Seoul Arts Center. Darüber hinaus ist das herausragende Quartett Gast bedeutender Festivals, etwa den Salzburger Festspielen, dem Luzern Festival und dem Rheingau Musik Festival.

Ihre Auffassung des Quartettspiels beschreiben die vier Prager Spitzenmusiker so: „Das Quartettspiel bedeutet für uns Kommunikation. Für uns ist es eine Herausforderung, vier unterschiedliche Ansichten zu verbinden und aus ihrer Verschmelzung ein originelles Ergebnis zu gewinnen. Nur auf diese Weise entsteht nämlich Musik mit vielen Farb- und Klangverwandlungen, die sie stets frisch und lebendig machen.“

Mozarts „Dissonanzenquartett“

Das Streichquartett, das Wolgang Amadeus Mozart 1785 vollendete, erhielt seinen Namen von den ersten Takten des Einleitungs-Adagio mit den für die damalige Zeit ungewohnten klanglichen Reibungen (Dissonanzen). Den meisten Zeitgenossen fehlte für diese „moderne“ Musik damals noch das Verständnis.

Janáčeks „Kreutzersonate“

Eine großartige, soghafte Musik von kompromissloser Intensität: Die „Kreutzersonate“ ist das erste (von zwei) Streichquartetten von Leoš Janáček. Die Anregung zu diesem Werk entnahm er einem früheren (jetzt verlorenen) Klaviertrio zu diesem Thema, und er komponierte es im Alter von 69 Jahren in Gedanken an Tolstois bitter-tragische Kreutzer-Sonate. Auch versuchte er darin, seine Liebe zu einer fast 40 Jahre jüngeren Frau zu verarbeiten.

Schuberts „Der Tod und das Mädchen“

Das Werk wurde 1824 komponiert und 1833 öffentlich uraufgeführt. Der zweite Satz ist eine Variationsreihe auf die Einleitung zu Schuberts 1817 geschaffenem Kunstlied „Der Tod und das Mädchen“, das auf ein gleichnamiges Gedicht von Matthias Claudius zurückgeht. Franz Schubert ist trotz prekärer Lebensumstände mit diesem Quartett ein kompositorisch reichhaltiges Meisterwerk gelungen.

 

Quelle: Veranstalter - Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

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Marktplatz 18a

83607 Holzkirchen

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Veranstalter

Holzkirchener Kultur- und Bürgerhaus GmbH Co. KG

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