W. A. Mozart Requiem, KV 626

| Herz-Jesu-Kirche

Das "Requiem in d-Moll", KV 626, zählt zu Mozarts am meisten aufgeführten Kompositionen. Die ungewöhnlichen Umstände um die Entstehung der Komposition und die zeitliche Überschneidung der Arbeit an der Seelenmesse und Mozarts frühem Tod am 5. Dezember 1791 befördern seit Jahrhunderten die einzigartige Mythenbildung um diese Komposition. Von Mozart stammen deswegen nur etwa zwei Drittel des Werkes. Um das Auftragswerk wie vereinbart übergeben und auch das vereinbarte Salär erhalten zu können, beauftragte Mozarts Witwe Konstanze zuerst Joseph Eybler, später Mozarts Schüler Franz Xaver Süßmayr mit der Vervollständigung. 

Die beiden Abschnitte der zweiteiligen "Passacaglia und Fuge c-Moll", BWV 582, gehen unmittelbar ineinander über. Das Orgelwerk zählt zu Bachs bekanntesten Instrumentalkompositionen und war mit stilbildend für die Passacaglien des 19. und 20. Jahrhunderts. Entstanden ist das Stück zwischen den Jahren 1706 und 1713. So wie auch andere Passacaglien steht auch Bachs Komposition typischerweise im 3/4-Takt. Die insgesamt 20 Variationen steigern sich bis zum Höhepunkt in Variation 12. Danach bilden drei ruhige Variationen ein Intermezzo, in denen auch das Pedal ruht, bevor fünf weitere Variationen den Weg des "Abgesangs" bestreiten. Bachs Passacaglia wurde mehrfach für Klavier oder für Orchester bearbeitet, unter anderem durch Eugen d’Albert, Max Reger, Leopold Stokowski oder Ottorino Respighi.

Ligetis Komposition „Lux aeterna“ entstand im Jahr 1966 und wurde im selben Jahr in Stuttgart uraufgeführt. Das Werk ist für 16stimmigen gemischten Chor a capella komponiert. Der Requiemabschnitt „Lux aeterna“ schließt die Missa pro defunctis der katholischen Kirche ab. Stanley Kubrick verwandte das Werk zwei Jahre nach der Uraufführung in seinem Film „2001: Odyssee im Weltraum“.

W. A. Mozart, Requiem, KV 626

J. S. Bach, Passacaglia und Fuge c-Moll, BWV 582

György Ligeti, Lux aeterna

17.11.2018, 19.30 Uhr           Herz Jesu Kirche, München (Neuhausen)

(Ende gegen 21.00 Uhr)


Selene Zanetti - Sopran 
Niamh O'Sullivan - Alt 
Dean Power - Tenor
Milan Siljanov - Bass
Johanna Soller - Orgel 

Münchner Hofkantorei
Sänger und Instrumentalisten der Bayerischen Staatsoper

Musikalische Leitung: Dr. Wolfgang Antesberger

Die Münchner Hofkantorei wurde 2008 nach einem etwa 450 Jahre lang währenden Dornröschenschlaf wiedergegründet. Die Sänger der neuen „Münchner Hofkantorei“ sind ebenso wie ihr künstlerischer Leiter und Initiator Dr. Wolfgang Antesberger Mitglieder des Chores der Bayerischen Staatsoper. Das Ensemble steht damit in unmittelbarer historischer Tradition zur Münchner Hofkantorei am Hof des Wittelsbacher Herzogs Wilhelm IV. (1493-1550). Unter Orlando di Lasso entwickelte sich die Münchner Hofkantorei zu einem aufwendigen, Klangapparat, den man zur Aufführung der komplexen, polyphonen Musik benötigte und aus dem sich schließlich die Münchner Hofkapelle formierte. Heute ist die Münchner Hofkantorei ein modernes Vokalensemble, das je nach werkspezifischen Erfordernissen a cappella oder zusammen mit Instrumenten auftritt. Dabei stehen selten zu hörende Werke der Renaissance genauso auf dem Programm, wie Chorkompositionen der Barockzeit, Romantik und der Moderne. Eine Aufnahme mit Mendelssohns geistlichen Motetten erschien beim Label SoloMusica.

weitere Infos unter www.hofkantorei.de 

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Lachnerstr. 8

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