Heilige Nacht mit Enrico de Paruta

| Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt

Heilige Nacht – ein WeihnachtsSingspiel mit Enrico de Paruta und seinen virtuosen Solisten  
 
Heilige Nacht in Weilheim

Nach zwanzig Jahren gastiert Enrico de Paruta mit Ludwig Thomas Weihnachtslegende „Heilige Nacht“ wieder in der Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt in Weilheim und führt die kammermusikalische Fassung seines WeihnachtsSingspiels „Heilige Nacht“ am Freitag, dem 7. Dezember 2018 um 19.30 Uhr in Mariae Himmelfahrt auf. In der Stadtpfarrkirche fand 1994 sein erstes Gastspiel statt. Seit jenen Jahren hat er viel an der Interpretation des Werks geändert. Die 1917 erschienene Erzählung mit dem Originaltext von Ludwig Thoma hat Paruta als szenisch-musikalisches WeihnachtsSingspiel eingerichtet. Als Erzähler spielt, singt und lebt er die „Heilige Nacht“ mit unglaublicher Intensität und Stimmenvielfalt im freien Vortrag. Die Figuren stellt er wie in einer lebenden Krippe auf und versetzt die Zuschauer über 90 Minuten in ein Wechselbad der Gefühle. 
 
200 Jahre Stille Nacht 

Seit 25 Jahren führt er auf seine unverwechselbare Art das Werk auf. Dabei leitet das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ seit Anbeginn seiner Inszenierungen das Finale ein. Heuer wird es 200 Jahre alt. Ludwig Thoma bezog sich hundert Jahre später im Titel seiner Weihnachtslegende auf das damals schon weltbekannte Lied. Zum Jubiläum wird der Komposition eine besondere Ehre zuteil. Für die Festaufführung konnte Michael Birgmeier (Tenor) als Verkündigungsengel, Bettina Baumgartner-Geltl (Sopran) als Maria und Clemens Joswig (Bassbariton) als Hirte gewonnen werden. Für innige Saitenklänge sorgen die Harfenistin Caroline Schmidt-Polex und der mehrfach international ausgezeichnete Konzertgitarrist Perry Schack. Kindersoprane der beliebten Engelsstimmen wirken als Hirtenkinder mit. Die Gesangs- und Instrumentalsolisten spannen den Bogen von weihnachtlicher Klassik mit Werken von Franz Schubert, Mauro Giuliani, Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Georg Friedrich Händel und Max Reger bis hin zur konzertanten alpenländischen Volksmusik.
 
Ludwig Thoma und sein Werk

1867 in Oberammergau geboren geht Thoma als junger Anwalt seinen schriftstellerischen Neigungen nach. Seine Romane, Theaterstücke und Erzählungen machen ihn weit über Bayern hinaus bekannt. Unvergessen seine „Lausbubengeschichten“, „Filser-Briefe“ und „Der Münchner im Himmel“. 1915 aus dem Krieg kommend, ist Thoma krank und gebrochen. Die bayerische Version der Weihnachtsgeschichte entsteht. Die Erzählung „Heilige Nacht“ als gereimtes Gedicht erscheint 1917 und ist bis heute die wohl schönste alpenländische Weihnachtsgeschichte. Thoma war stolz auf seine Dichtung und schrieb: „Ich liebe dieses Buch auch ... weil ich mütterlicherseits von Ammergau herstamme, liegt mir das Biblische im Blut.“ 1921 stirbt Thoma nach langer Krankheit in Rottach-Egern am Tegernsee.
 

Quelle: Veranstalter - Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

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