Akopova & Koeckert & Berger

| Residenz, Allerheiligen-Hofkirche
Nikolas Koeckert Violine
Julius Berger Violoncello
Lilian Akopova Klavier

Haydn Klaviertrio Nr. 39 G-Dur Hob. XV:25 („Zigeunertrio“)
Mendelssohn Klaviertrio Nr. 1 d-Moll op. 49
Schostakowitsch Klaviertrio Nr. 2 e-Moll op. 67

Das Kammerkonzert in Münchens wunderbarer Allerheiligen Hofkirche führt drei Künstler zum ersten Mal zu diesem Klaviertrio zusammen, die sich national und international als Solisten ebenso wie als Kammermusiker erfolgreich ausgewiesen haben. Sie bringen ihre frühen Prägungen durch ihre großen Lehrer, ihre eigenen langjährigen Erfahrungen als Künstler mit vielen Auftritten in großen Konzertsälen der Welt und ihr als Hochschullehrer gesammeltes musikalische Wissen in ihr künstlerisches Zusammenwirken bei diesem Konzert ein. So ist es wohl folgerichtig, dass sie ein Programm gewählt haben, dessen drei Komponisten im 18., 19. und 20. Jahrhundert nachhaltige Spur hinterlassen haben. Haydn starb 78-jährig in Mendelssohns Geburtsjahr 1809, und als Schostakowitsch 1906 geboren wurde, war Mendelssohn schon 60 Jahre vorher, sehr jung mit 38 Jahren gestorben.
 
Julius Berger, Professor für Violoncello am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg nannte die Frankfurter Allgemeine Zeitung nach seiner zweiten Aufnahme der Cello-Suiten von Bach einen „Propheten des Cellos“ (W.-E.v.Lewinsky). Und weiter: „Julius Berger bereichert die Musikwelt in vielfältiger Weise, als Interpret, Pädagoge, Entdecker, Denker, der „ausgetretene Pfade“ nicht liebt.“‚Julius Berger ist als Solist und Kammermusiker weltweit gefragt, hat ......Aufnahmen für Rundfunk, Fernsehen und CD eingespielt und bildet Spitzennachwuchs aus. Viele seiner ehemaligen Studierenden sind heute schon als Professoren oder Solocellisten in renommierten Orchestern wie dem Leipziger Gewandhausorchester tätig.’ Julius Berger spielt eines der weltweit ältesten Violoncelli, hergestellt von Andrea Amati im Jahre 1566. Es wird bezeichnet als „König Charles IX.“, weil es ursprünglich für diesen gebaut wurde.
 
Den Geiger Nicolas Köckert beschrieb die FAZ als „.…vollkommen überzeugend… ein Künstler, den man sich als begnadeten Paganini-Virtuosen vorstellen könnte….“. Oder: „Da Nicolas Koeckert keine spieltechnischen Probleme zu kennen scheint, kommt die Virtuosität keinesfalls zu kurz. Nur drängt sie sich nicht auf, sondern wirkt selbstverständlich – beiläufig, ja generös!" 2001 erhält er beim "Internationalen Wettbewerb für junge Geiger Novosibirsk“ den 1. Preis, und wird dem Kulturpreis der Stadt Novosibirsk ausgezeichnet, ein Jahr später ist er der erste deutsche Preisträger beim renommierten "Internationalen Tschaikowski Wettbewerb" in Moskau. 2003 wurde er ebenfalls Preisträger beim "Internationalen Musikwettbewerb Montreal". Für den Label Naxos hat er mittlerweile eine umfangreiche preisgekrönte Diskographie vorgelegt. 2011 wurde er zum Universitätsprofessor nach Wien an die Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien berufen, wo er 7 Jahre lang tätig war. Nicolas Koeckert spielt eine Violine von Giovanni Battista Guadagnini aus Mailand.
 
Über Lilian Akopova schrieb Anne Sophie Mutter: „Ihre pianistischen Möglichkeiten haben mich sehr beindruckt......“ und Gottfried Knapp, einer der renommiertesten deutschen Kulturjournalisten: „Konzerte von Lilian Akopova sind Elementarerlebnisse, die fast an Wunder glauben lassen........“ In Armenien geboren, wird Lilian Akopova mit fünf Jahren als Ausnahmetalent entdeckt und löst bei ihrer Ausbildung zur Pianistin an der berühmten Lysenko Schule für hochbegabte Kinder in Kiew bis zum 18. Lebensjahr mit einem Abschluss mit Auszeichnung dieses Versprechen ein. Ebenso schließt sie in der Klasse der Professorin Elisso Virsaladze an der Hochschule für Musik und Theater München 2007 die Meiserprüfung mit Auszeichnung ab. Virsaladze schrieb über sie: „Her playing shows sensitivity, spontaneity, fantasy and intelligence and her outstanding pianistic abilities........give her playing warmth and personality.“ Bei über 10 internationalen Klavierwettbewerben in Europa, USA und Japan gewann sie sechs 1. Preise, je einen 2. und 3. Preis und mehrere Sonderpreise für ihre Interpretationen in Endrunden. Neben ihrer Karriere als Solo- und Kammermusikerin unterrichtet sie an Münchens Musikhochschule.
 

 

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Saalplan

Preise

PK1 VVK Normalpreis 66,50 EUR
PK2 VVK Normalpreis 57,50 EUR
PK3 VVK Normalpreis 48,50 EUR
PK4 VVK Normalpreis 40,70 EUR
PK5 VVK Normalpreis 32,90 EUR
PK6 VVK Normalpreis 1,50 EUR

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Veranstaltungsort

Residenzstr. 1, Eing. A.-Goppel-Str.

80333 München

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