Egon Friedell: Wien um 1900

| Hofspielhaus

Mit: Dr Heribert Illig, Inge Rassaerts und Johannes Glötzner
Wien um 1900, Traum und Wirklichkeit. Eine Collage. Alma Schindler (*1879 in Wien, ✝1964in New York), die Tochter des anerkannten Wiener Malers Jakob Emil Schindler, das schönste Mädchen von Wien, heiratete Gustav Maler, Walter Gropius und Franz Werfel und wurde geliebt von Gustav Klimt, Oskar Kokoschka und Alexander Zemlinsky, den genialsten Männern ihrer Zeit. Ein Bon Mot wird ihr zugeschrieben: „Nichts schmeckt besser als das Sperma eines Genies.“ Nach dem Tod ihres sehr geliebten Vaters heiratete ihre Mutter den Maler Carl Moll, der zusammen mit Gustav Klimt die Wiener Sezession, die Vereinigung bildender Künstler Österreichs, gründete. Die Mitglieder: Josef Maria Olbricht, der Architekt des Sezessionsgebäudes, der Architekt Josef Hofmann und Kolomann Moser gingen in Molls Villa ein und aus und so genoss die heranwachsende, intelligente Schönheit erstmals die Aufmerksamkeit berühmter Männer. Auch Max Burckhard, der jahrelange Direktor des Burgtheaters war Gast im Hause und förderte Almas Interesse an Literatur, Nietzsches Philosophie schmiedete die beiden zusammen. Dessen Satz: „Wer fällt, den soll man auch noch stoßen“, wurde Almas Lebensmotto unter dem viele ihrer erfolglosen Bewunderer zu leiden hatten. Alma begann selbst zu komponieren und hatte großes Talent. Ihr Lehrer Alexander Zemlinsky, der ihr ambivalentes Wesen durchschaute, meinte, sie solle entweder komponieren oder in Gesellschaft gehen. Sie tat Letzteres. „Ich habe ein Ziel, mein Glück für das eines anderen zu opfern und vielleicht dadurch glücklich zu werden.“

 

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Falkenturmstr. 8

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