Pianistenclub: Pianistenclub: Romantischer Abend mit Béla Lakatos

| Arthur-Rubinstein-Saal, Steinway Haus

ROMANTISCHER ABEND MIT BÉLA LAKATOS
Béla Lakatos spielt Beethoven, Chopin und Liszt

Die Klaviersonate op. 13 von Beethoven, auch als Pathétique bekannt, galt bereits zu Lebzeiten des Komponisten als eines seiner ersten Werke mit einem starken persönlichen Ausdrucksstil. Sowohl der erste Satz mit der Grave-Einleitung als auch der langsame Cantabile-Mittelsatz sowie das Rondo weisen im politischen Zeitalter Napoleons auf ein Bekenntnis des überhöhten, pathetischen Schmerzes auf.

Auch die Fantaisie-Impromptu op. 66 von Chopin ist ein sehr leidenschaftliches Werk voller Emotionen und Klangfarben: diese Komposition ist nach wie vor so populär, dass die Musik weiterhin in Kunst, Film und Literatur verwendet wird.

Die Ungarische Rhapsodie Nr. 14 ist ein Bravourstück von Liszt, welches er später in eine weitere Version für Klavier und Orchester umwandelte, heutzutage auch als Ungarische Fantasie bekannt. Die beiden volkstänzerischen Themen Lassan und Friska vermischen sich dabei mit einem ungarischen Volkslied, die der Komponist virtuos aufleben lässt. Die Dante-Sonate entstand während Liszts Pilgerzeit in Italien und wurde inspiriert durch die Göttliche Komödie. Lyrische Themen wie brillante Oktavläufe prägen dieses monumentale Klavierwerk als Abschluss des zweiten Bandes der Années de pélerinage.

Das Programm im Einzelnen:

Ludwig van BEETHOVEN
Klaviersonate Nr. 8 c-Moll op. 13 „Grande sonate pathétique“
Grave – Allegro molto e con brio
Adagio cantabile
Rondo. Allegro

Franz LISZT
Ungarische Rhapsodie Nr. 14 f-Moll

PAUSE

Frédéric CHOPIN
Fantaisie-Impromptu cis-Moll op. 66

Franz LISZT
Aus: Années de Pèlerinage. Deuxième année: Italie
Nr. 7: Après une lecture de Dante: Fantasia quasi Sonata
Andante maestoso
Presto agitato assai
Tempo I
Andante
Allegro moderato – Più mosso
Allegro – Allegro vivace – Presto – Tempo I

Béla Lakatos, Klavier

Béla Lakatos
ist 1974 in Szentes im Südosten Ungarns geboren. Er studierte an der Béla Bartók Musikakademie in Miskolc bei Péteri Mária Dunda, Gabor Papp, Árpád Boross und Sándor Falvai und schloss seine Ausbildung 1998 mit dem Diplom ab. 1998 bis 2014 war er als Klavierlehrer in der staatlichen Lajtha László Musikschule in Szentes tätig, seit 2015 unterrichtet er an privaten Musikschulen in München und seit 2016 auch an der Volkshochschule München. 2001 gewann Béla Lakatos den ersten Preis im nationalen Klavierwettbewerb für Musiklehrer in Szekszárd. Auftritte beim Musikfest in Bačkatopola/Vojvodina (Liszt: Mephisto-Walzer), in Szolnok (Mozart: Klavierkonzert F-Dur) und Kolomna bei Moskau. Er gibt zahlreiche Solo-Konzerte und hat Engagements als Klavierbegleiter mit gemischten Chören,verschiedenen Künstlern und Opernsängern. Er ist Mitglied im Tonkünstlerverband Bayern e. V.

 

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Veranstalter

Pianistenclub e.V.