Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 8

| Gasteig, Philharmonie

Unter der Schirmherrschaft von Mariss Jansons

In Kooperation mit dem »Faust-Festival« 2018, der Hörtnagel-Konzertdirektion und den Gustav Mahler-Musikwochen, Toblach

Konzerteinführung: 18.00 Uhr

Mitwirkende
1. Sopran (Magna Peccatrix): Ania Vegry
2. Sopran (Una poenitentium): Mechthild Bach
Sopran (Mater gloriosa): Stephanie Bogendörfer
1. Alt (Mulier Samaritana): Ruth-Maria Nicolay
2. Alt (Maria Aegyptiaca): Marlene Lichtenberg
Tenor: (Doctor Marianus): Christian Voigt
Bariton (Pater ecstaticus): KS Martin Gantner
Bass (Pater profundus): Jörg Hempel

Südtiroler Vokalensemble, Einstudierung: Michael Hillebrand
Maria-Ward-Chor Nymphenburg, Einstudierung: Michael Konstantin
Münchner Konzertchor, Einstudierung: Benedikt Haag
Münchner Motettenchor, Einstudierung: Benedikt Haag
Münchner Knabenchor, Einstudierung: Ralf Ludewig

Chor und Orchester der Musikakademie der Studienstiftung des deutschen Volkes
Choreinstudierung: Christian Jeub

Dirigent: Martin Wettges

Über das Programm
»Es ist gewiss das Größte, was ich gemacht habe.« In emphatischen Worten beschrieb Gustav Mahler den außerordentlichen Rang, den er seiner Achten beimaß. Die Größe bezieht sich dabei aber keineswegs allein auf die opulente Besetzung mit fünffachem Holz und 130 Orchestermusikern, Fernorchester, zwei großen gemischten Chören, Knabenchor und acht vokalen Solopartien. Vielmehr betrachtete Mahler dieses Werk als opus summum, als Bekenntniswerk, gar als seine persönliche »Messe«. Schließlich ist auch die Weite des geistigen Horizonts, den das Werk aufspannt, nicht mehr zu übertreffen. »Denken Sie sich«, schrieb er an den Dirigenten Willem Mengelberg, »daß das Universum zu tönen und zu klingen beginnt. Es sind nicht mehr menschli[che] Stimmen, sondern Planeten und Sonnen, welche kreisen.« Neben diesem kosmologischen Anspruch spannt Mahler auch einen kühnen inhaltlichen Bogen. Im ersten, deutlich kürzeren Teil des knapp anderthalbstündigen Werks verarbeitet er den mittelalterlichen Pfingsthymnus »Veni creator spiritus« – um diesen im zweiten Teil mit nichts Geringerem als der Schlussszene aus Goethes Faust II zu kombinieren.

Zugleich war sie sein größter Erfolg als Komponist. Niedergeschrieben 1906/1907, wurde sie 1910 unter eigener Stabführung in der Neuen Musik-Festhalle in München (heute Deutsches Museum) im Rahmen der Weltausstellung unter größter Beachtung der Öffentlichkeit uraufgeführt. In einer grenzüberschreitenden Kooperation bringt die Musikakademie der Studienstiftung dies Ausnahmewerk an zwei Orte zurück, mit denen es ganz unmittelbar verbunden ist: Im Rahmen der Gustav Mahler Musikwochen wird es in Mahlers künstlerischer Heimat Toblach in Südtirol erklingen, tags darauf in der Stadt der Uraufführung, in der Philharmonie im Gasteig in München. Beteiligt sind dabei gleich fünf
Chöre aus München und Südtirol.

Quelle: Veranstalter - Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

Saalplan

Preise

Kategorie 1 43,60 EUR
Kategorie 2 37,00 EUR
Kategorie 3 29,30 EUR
Kategorie 4 19,40 EUR
Kategorie 5 15,00 EUR

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Veranstaltungsort

Rosenheimer Str. 5

81667 München

DE

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Veranstalter

Alumni der Studienstiftung München e.V.