Hagen Rether: Liebe

| Kultur im Oberbräu

Hagen Rether rüttelt an zentralen Glaubenssätzen westlicher „Zivilisation“, sogenannte „Sachzwänge“ gibt er als kollektive Fiktionen dem Gelächter preis. Mit überraschenden Vergleichen verführt der vielfach ausgezeichnete Kabarettist das Publikum zu einem anderen Blick auf die Welt, in die Zukunft, in den Spiegel.

„Wir können die Welt nicht retten? Ja, wer denn sonst?“ Es ist kein klassisches Kabarett, was Hagen Rether seinem Publikum serviert, sondern eher ein assoziatives Spiel, ein Mitdenkangebot. Der Kabarettist verweigert die Verengung komplexer Zusammenhänge und gesellschaftlicher wie politischer Absurditäten auf bloße Pointen. Auch das Schlachten von Sündenböcken und das satirische Verfeuern der üblichen medialen Strohmänner sind seine Sache nicht, denn die Verantwortung tragen schließlich nicht allein „die da oben“.

Hagen Rether verknüpft Aktuelles mit Vergessenem, Nahes mit Fernem, stellt infrage, bestreitet, zweifelt. An zentralen Glaubenssätzen westlicher „Zivilisation“ rüttelt er gründlich, sogenannte „Sachzwänge“ gibt er als kollektive Fiktionen dem Gelächter preis. Er verführt das Publikum zum Perspektivwechsel – zu einem anderen Blick auf die Welt, in die Zukunft, in den Spiegel, auch unbequemen Wahrheiten ins Auge zu sehen. Und er ruft dazu auf, dass wir uns von unserer vielfach instrumentalisierten Angst und Wut befreien.

Hagen Rethers „Liebe“ ist tragisch, komisch, schmerzhaft, ansteckend: Das ständig mutierende Programm mit dem immer gleichen Titel verursacht nachhaltige Unzufriedenheit mit einfachen Erklärungen und stiftet zum Selberdenken und -handeln an. Leidenschaftlich plädiert der Kabarettist für Aufklärung und Mitgefühl, gegen Doppelmoral und konsumselige Wurstigkeit: Wandel ist möglich – wenn wir wollen.

Pressestimmen:
„Es wirkt wie Plaudern, nicht wie Kabarett. Und ist doch das Schärfste, Durchdachteste, Konsequenteste, das im deutschen Kabarett zurzeit zu erleben ist. Denn dieser asketische Aufklärer hält sich nicht mit Politikerbeschimpfung auf und nicht mit den Säuen, die medial durchs Dorf getrieben werden.“ (Merkur.de)

„Er ist der Asket und der Messias unter den Kabarettisten.“ (Die Zeit)

„Sprachlich so geschliffen und knallhart wie kein anderer wehrt sich da ein von der Welt enttäuschter Intellektueller, betreibt eine verletzte Seele Aufklärung in ihrer furiosesten Form.“ (Süddeutsche Zeitung)

„Keine Frage, mit Rethers kurzweilig-intelligenter, oft hochpolitischer Pianoplauderei ist das deutsche Musikkabarett endlich im 21. Jahrhundert angekommen.“ (FAZ)

 

Quelle: Veranstalter - Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

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Marktplatz 18a

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Holzkirchener Kultur- und Bürgerhaus GmbH Co. KG

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