klassik pur ! im isartal - Goldmund-Quartett

| Stadt Wolfratshausen, Loisachhalle

Florian Schötz, Violine
Pinchas Adt, Violine
Christoph Vandory, Viola
Raphael Paratore, Violoncello

Joseph Haydn: Streichquartett D-Dur, op. 76 Nr. 5 Hob.III:79 (1797)
Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 3 F-Dur, op. 73 (1946)
Johannes Brahms: Streichquartett Nr. 2 a-moll, op. 51 Nr. 2 (1873)

Das Goldmund-Quartett zählt zu den gefragtesten Nachwuchsquartetten Deutschlands. Neben Studien bei Gerhard Schulz an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart und bei Günther Pichler an der Escuela Superior de Música Reina Sofia gaben dem Quartett Meisterkurse und Studien unter anderem bei Mitgliedern des Vogler-, Artemis-, Ysaye- und Cherubini-Quartetts, André J. Roy, Eberhard Feltz und Alfred Brendel wichtige musikalische Impulse.

Seit seinem Debut ist das Quartett neben seiner regen Konzerttätigkeit in Deutschland und Europa gern gesehener Gast vieler internationaler Festivals. Reisen führten nach Dänemark, Frankreich, Norwegen, Spanien, Kanada, China und in die USA. Zu den musikalischen Partnern des Quartetts gehören so renommierte Künstler wie Peter Buck (Melos-Quartett), Christopher Park, Christoph Poppen und Arabella Steinbacher.

Der Abend beginnt mit dem Quartett Nr. 5 aus Joseph Haydns Opus 76. Im Mittelpunkt steht der zweite Satz in Fis-Dur, ein Largo, Cantabile e mesto. Dazu meinte Ludwig Finscher (bedeutender deutscher Musikhistoriker), daß die "harmonischen Wendungen" dieses Satzes und das "sanfte Verlöschen des Endes" von "unbeschreiblicher Schönheit" seien.

Das dritte Quartett dürfte neben dem siebten das beliebteste und am häufigsten aufgeführte Schostakowitschs sein. Das fünfsätzige Werk entstand nach Vollendung der stimmungshellen neunten Sinfonie. Es ist gleichsam ein Kompendium von Stilmitteln, die den typischen Schostakowitsch-Klang jener Zeit ausmachen (Deutschlandfunk 1998).

Mit dem letzten Werk des Abend setzt das Goldmund-Quartett den Weg fort, den es bei seinem ersten Besuch in Wolfratshausen begonnen hat: dem damals gespielten ersten Streichquartett von Johannes Brahms folgt nun das zweite. Brahms hat sein Schaffen mit einer ungewöhnlichen Selbstkritik begleitet; nach eigener Aussage hat er zwanzig Entwürfe für Streichquartette verworfen, bevor er 1873, also erst mit 40 Jahren, die beiden schon 8 Jahre vorher konzipierten Quartette op. 51 herausgab.

Quelle: Veranstalter - Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

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Preise

Kategorie 1 33,90 EUR
Kategorie 2 18,20 EUR

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Veranstaltungsort

Hammerschmiedweg 6

82515 Wolfratshausen

DE

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Veranstalter

Konzertverein Isartal e.V.