Grämsn

| Milla

Das Requiem (…) ist die heilige Messe für Verstorbene. Der Begriff bezeichnet sowohl die Liturgie der heiligen Messe bei der Begräbnisfeier der katholischen Kirche als auch kirchenmusikalische Kompositionen für das Totengedenken. (Quelle: Wikipedia)

Das wichtigste vorweg: Nein, Konstantin Gramalla alias Grämsn ist nicht verstorben. Im Gegenteil, er ist vielleicht lebendiger als je zuvor. Nichts desto trotz ist in den letzten Jahren etwas kaputt gegangen und gestorben, wenn man so will. Kulturpessimismus nennen es die einen. Nihilismus die anderen. Oder ist es einfach nur Liebesentzug? Und wenn ja, von wem ausgehend? Die Liebe zur Kunst ist nämlich freilich immer etwas besonderes. In der HipHop-Kultur – und im Rap ganz besonders –  liegen Liebe und Hass aber bekanntlich auch besonders nah zusammen. Vielleicht zu nah. Und mindestens so nah, dass daraus jederzeit etwas neues entstehen kann. Wofür etwas anderes aber erstmal weichen muss.

Diesem Ende und Neuanfang widmet sich „Requiem“, der mittlerweile dritte Solo-Release von Grämsn (Doppel D, Bavarian Blast). Inhaltlich und Musikalisch geht’s dabei nach vorne und hinten, hin und her, runter – aber auch wieder rauf. Autotune trifft auf klassische Sample-Beats. Melancholie auf kindliche Freude. „Kaputt“ trifft auf „Wieder Hoam“. Auf den Hörer warten 12 Songs (produziert von Grämsn, Audibamer und Sam Irl), die quasi einen vertonten Rap-Leichentrunk ergeben. Aber einen der fröhlicheren Sorte, denn nichts liebt man in Bayern mehr, als „a scheene Leich“.

  • Support: Weeh78

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