Antje Schomaker

| STROM

Von Helden und Halunken Tour

Die Grenze zwischen gefühlvollem und gefühligem deutschem Pop ist schmal, und oft weiß man erst nach sehr genauem Hinhören, ob etwas zutiefst aufrichtig gemeint ist – oder letztlich primär einen aktuellen Trend bedient. Anders verhält es sich mit der Wahl-Hamburgerin Antje Schomaker, die ihre Heimat am Niederrhein vor fünf Jahren gegen die Hansestadt tauschte: Ihren warmen, zutraulichen und höchst authentischen Songs entnimmt man unmittelbar ihre absolute Aufrichtigkeit, ihre Lieder fallen den Hörer geradezu an mit geradliniger Persönlichkeit und intimer Ehrlichkeit.

Nichts wirkt gestellt und gedrechselt, kein Ton zu viel, kein Wort zu gewollt; stattdessen: Songs, die schon nach zwei Strophen und einem Refrain zu einem Freund werden, der sich gleichermaßen in Herz und Hirn festsetzt. Ob zum Tanzen oder zum Nachdenken, ob allein mit den eigenen Gedanken oder als Begleitung zu einem besonderen Abend mit lieben Menschen: Antje Schomakers ungekünstelte Poesie und ihre oft Uptempo-artig nach vorne treibenden Songs bieten stets den optimalen Soundtrack für die Momente, die zählen. Diese Natürlich- und Selbstverständlichkeit hat zwei Hauptgründe. Zum einen reiften ihre Songs über einen sehr langen Zeitraum. Streng genommen macht die 24-Jährige „schon immer Musik“, wie sie schmunzelnd sagt – mit einem Waldorfschul-Background auch kein Wunder, wo man bereits in der ersten Klasse dazu angehalten wird, irgendein Instrument zu erlernen.

Antje entschied sich für das Klavier, schon bald reichte es ihr aber nicht, nur den klassischen Kanon zu studieren Stattdessen begann sie, selbstgeschriebene Texte mit Musik zu vertonen – eine Reihenfolge, die sie so bis heute beibehalten hat. Als sie dann als Teenager mal ein Jahr in Dublin verbrachte und partout kein Piano zur Hand hatte, brachte sie sich obendrein kurzerhand das Gitarrespielen selber bei. Seither komponiert sie auf beiden Instrumenten, was den Facettenreichtum ihrer Songs nur umso weiter ausgedehnt hat. Zum anderen war Antje Schomaker anders als viele andere Musiker ihrer Generation nie darauf aus, mit ihrer Musik möglichst schnell viel Erfolg zu bekommen. Ja, sie schrieb in einem fort neue Songs, aber sie ließ die Dinge trotzdem ganz gelassen auf sich zukommen. Nichts wurde – analog zu ihrem Kompositionsansatz – künstlich forciert, gleichzeitig sah sie aber durchaus Chancen, wenn sich ihr welche boten.

Zwei dieser situativen, überraschenden Chancen schufen denn auch die nun nach außen sichtbare Künstlerin. Die eine war die Gelegenheit, mit einigen Freunden ein kleines, unaufgeregtes Video zu ihrem Song „Mein Herz braucht eine Pause“ zu drehen, das sie anschließend auf ihrer Facebook-Seite hochlud. Es war der Auftakt zu einer ganzen Reihe von Ereignissen, denn dank dieses Videos wurden viele wichtige Menschen auf sie aufmerksam. Darunter Mitarbeiter ihres nun für sie zuständigen Labels, aber auch der Musiker Bosse, der Antje daraufhin bei einem gemeinsamen Festival-Auftritt ansprach und sie kurzerhand als Support auf seine letzte Deutschland-Tournee einlud. Und plötzlich spielte Antje Schomaker nicht mehr vor ein paar Dutzend aufmerksamen Zuhörern in kleinen Bars, sondern vor 7.000 Menschen in ausverkauften Arenen. „Zu sehen, dass das funktioniert und ich auch dort ankomme, hat mir sehr viel Selbstvertrauen gegeben“, sagt sie. Entsprechend furios und euphorisch geriet denn auch ihre ausverkaufte Show im Hamburger Molotow Ende letzten Jahres sowie jene auf Festivals wie dem Hurricane, Deichbrand, Open Flair oder dem Reeperbahn Festival.

 

Quelle: Veranstalter - Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

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Propeller Music Event GmbH