20 Jahre Mambo Kurt - Die Tour 2017

| STROM

Es war im Jahre 1977 als der junge Mambo seine damals hoch moderne Heimorgel unterm Weihnachtsbaum fand. Überwältigt von diesem Hightech-Instrument träumte er von einer Karriere als Superstar. Leider holte ihn die harte Realität schnell ein und ihm wurde klar, dass im Rock 'n' Roll Business kein Platz für eine Heimorgel war. So ließ er das gute Stück ab Mitte der 80er auf dem Dachboden verstauben.  Aus dem Nichts fragte dann im Jahre 1997 eine damals angesagte Hip-Hop-Disco an, ob Mambo nicht im Rahmen eines Trash-Abends Heimorgel spielen könnte... Wie Bitte? Heimorgel in der Hip-Hop-Disco?

Ganz klar - Mambo wollte auf die Bühne, nur nicht so wie man es von ihm erwartet hätte... Kurzerhand schmiedete er über Nacht einen Plan und zweckentfremdete das Instrument, um seinen Helden nacheifern zu können. Er hatte schon damals keine Scheu vor musikalischen Grenzen und interpretierte die Hits seiner Helden wie AC/DC, Dr. Alban oder Rage Against The Machine auf seiner heiß geliebten Heimorgel. Erst in den Tagen danach realisierte Mambo, dass er etwas Außergewöhnliches geschaffen haben musste, denn die Szene war hellauf begeistert.

Mambos Neuinterpretationen auf der Heimorgel klangen besser als die Originale. Singen konnte Mambo zwar nicht, aber das war ihm und dem Publikum egal! Bei soviel Heimorgelpower ist ein bisschen schiefer Gesang reine Nebensache und aktuelle Chart-Hits auf einer Heimorgel nachzuspielen war sowieso eine absolute Weltpremiere! Der Rest ist Legende: Schnell gab es einen Major-Deal bei einer großen Plattenfirma und ein Engagement bei RTL. Mambo Kurt zelebrierte die hohe Kunst des Weglassens und Nichtsingenkönnens und entwickelte den Trash-Hype der Jahrtausendwende mit. Es dauerte nicht lange bis er auch die Hauptbühnen der großen Festivals bestieg und sich allein mit seiner Orgel vor 45.000 Zuschauern wiederfand. 2004 spielte er zum ersten Mal in Wacken und entwickelte sich dort schnell zum Maskottchen des größten Metal-Festivals der Welt. Von Skurrilität getrieben ersetzte er nebenbei die Showband in der SWR Latenight Show, spielte auf Kreuzfahrt-Dampfern, erklomm einen 3.500m hohen Gipfel in den französischen Alpen, um die Snowboardszene zu beglücken und revolutionierte mit Team Rhythmusgymnastik den Kölner Karneval - immer getreu seinem Motto: Umso absurder – Umso Besser :-)

Alle wollen sie ihn sehen - den Orgelgott!!!

 

Quelle: Veranstalter - Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

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Lindwurmstraße 88

80337 München

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bright light concerts GmbH

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