Und ewig singt die Nachtigall

| Gasteig, Kleiner Konzertsaal

Alexander Aljabjew (1787-1851) wurde vor 230 Jahren in Sibirien (Tobolsk) in einer adligen Familie geboren. Mit 25. Jahren nahm er freiwillig im Krieg gegen Napoleon teil. Als Husarenoffizier der russischen Armee befreite er Dresden und Leipzig und triumphierte in Paris. Und danach konnte er sich endlich seiner Lieblingsbeschäftigung widmen – der Musik. Als erfolgreicher Komponist durfte er auch die Einweihungsmusik für das Bolschoj Theater komponieren. Doch 1825 wurde er zu Unrecht beschuldigt, seinen Kartenspielpartner getötet zu haben. Mehrere Jahre verbrachte er zuerst im Suchthaus in Moskau, danach in Verbannung in Sibirien, wo er ein „Symphonieorchester der Kosakenmusik“ gegründet hat. Obwohl ihm Konzertauftritte bis an sein Lebensende untersagt und seine Musik nicht gespielt wurde, komponierte er weiter. Aljabjew war einer der ersten russischen Komponisten, der sich für die Volksmusik seiner Heimat interessierte. In seinem Werk finden sich alle musikalischen Gattungen einen Platz, doch der Schwerpunkt seines Schaffens bildet die Vokalmusik. Sein Lied „Nachtigall“ gehört heute noch zum festen Repertoire jeder russischen Sopranistin.

Ein Jubiläumskonzert mit den populärsten Werken von Alexander Aljabjew veranstaltet  „MIR-Zentrum russischer Kultur in München“,  gefördert von  Kulturreferat der Landeshauptstadt München und Departament für Auslandsbeziehungen der Stadt Moskau ein.

Am Konzert nehmen teil die Sopranistinnen Svetlana Prandetskaya, Eleonora  Rizhanovitch, Ludmila Shikhova, Tatjana Furtas, Olga Koslowa, der Bas Frits Kamp, die Musiker/innen Jekaterina Medvedeva  und Anna Sutyagina (Klavier), Arthur Medvedev (Geige), Nargiza Yussupov und Philipp von Morgen (Cello), Michail Leontchik (Zymbal), Maria Belanovskaya (Domra) u. a.  

  • Künstlerische Leitung Tatjana Lukina

 

Quelle: Veranstalter - Irrtümer und Änderungen vorbehalten.
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Saalplan

Preis

15,00 EUR

Kategorie 1

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Veranstaltungsort

Rosenheimer Str. 5

81667 München

DE

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Veranstalter

MIR e.V., Zentrum russischer Kultur in München