Max-Joseph-Konzerte: Mozarts „Sinfonia Concertante“ & „Souvenir de Florence“ – SOLISTEN DES BR-SYMPHONIEORCHESTERS / JULIAN STECKEL

| Residenz, Max-Joseph-Saal

Max-Joseph-Konzerte:
MOZARTS „SINFONIA CONCERTANTE“ & „SOUVENIR DE FLORENCE“ VON TSCHAIKOWSKY

Bei diesem Programm des nächsten Max-Joseph-Konzerts am 15. April dürfte so mancher Kammermusikfreund ins Schwärmen geraten: Handelt es sich bei den aufgeführten Werken für Streichsextett doch durchwegs um geniale Musik und wahre Raritäten. Von den Musikern verlangen sie sowohl kammermusikalisches Können als auch solistische Virtuosität in Bestform – und zwar an jedem der sechs Pulte gleichermaßen. Höchste Anforderungen also, die auch erklären, weshalb das Repertoire für die Besetzung mit zwei Violinen, zwei Violen und zwei Celli stets überschaubar blieb.

Auch Mozart komponierte bekanntlich kein Sextett. Umso glücklicher, dass im Jahr 1807 ein anonymer Arrangeur zur Feder griff und Mozarts berühmte „Sinfonia concertante“ für die Formation bearbeitete. Ist das vitale Stück bereits im Original ein grandioses musikalisches Freudenfest, wird es in der solistischen Besetzung als „Grande Sestetto Concertante“ erst recht zum Hörgenuss. Raffiniert, wie der Bearbeiter die beiden konzertierenden Solostimmen auf alle Instrumente verteilt und so echte Kammermusik entstehen lässt. 1890 schenkte Tschaikowsky der Gattung ein weiteres funkelndes Glanzlicht. Alle Klangsinnlichkeit und Melodienseligkeit, die wir dem großen russischen Romantiker zuschreiben, verströmt sein „Souvenir de Florence“ –  beflügelt von einer ungewöhnlich heiteren Lebensfreude, die den Komponisten bei einer Reise in den „immerwährenden Frühling“ der Toskana erfasst hatte.

Dass Tschaikowskys musikalischer Frühlingsgruß oder das hierzulande nahezu unbekannte Streichsextett Alexander Borodins einmal wieder in schönster Qualität im Konzertsaal erklingen, dafür sorgen in der Münchner Residenz fünf Topsolisten aus den Reihen des Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, neben Anne Schoenholtz an der Violine und Nicola Birkhan an der Bratsche Konzertmeister Anton Barakhovsky, Solo-Bratschist Wen Xiao Zheng und Solo-Cellist Lionel Cottet. An ihre Seite haben sie sich als hochkarätigen Partner den vielfach preisgekrönten Cellisten Julian Steckel geholt. Die beispiellose Karriere des Ausnahmecellisten begann 2010 mit dem ersten Platz und Sonderpreis beim internationalen ARD-Musikwettbewerb. Heute gehört Julian Steckel als gefragter Solist und Kammermusiker zur internationalen Spitze.
 
Programm:
BORODIN: Streichsextett d-Moll
MOZART: Grande sestetto concertante – Streichsextett nach der Sinfonia concertante Es-Dur, KV 364
TSCHAIKOWSKY: Streichsextett d-Moll, op. 70 „Souvenir de Florence“

Mitwirkende:
ANTON BARAKHOVSKY, ANNE SCHOENHOLTZ · Violine
WEN XIAO ZHENG, NICOLA BIRKHAN · Viola
JULIAN STECKEL, LIONEL COTTET · Violoncello

 

Quelle: Veranstalter - Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

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Veranstaltungsort

Residenzstr. 1

80333 München

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Veranstalter

KONZERTWERK München