"Der varreckte Hof - Eine Stubenoper von Georg Ringsgwandl"

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Eine Stubenoper von Georg Ringsgwandl

  • Eine Produktion des Münchner Lustspielhauses

Kein klassisches, vielmehr ein deftiges und zeitgenössisches Bauerntheater mit scharfem Humor und sentimentalen Momenten.

Die Weichsenriederin, bürgerlich Cecilie Kreszentina Schnapper, regiert in ihrer Bauernstube mit derben Mundwerk und Fliegenklatsche. Ob sie selbst einen an der Klatsche hat ist zwar unklar, ihre Kinder sind sich jedoch sicher: Mit der Alten stimmt was nicht.

Dass auf ihrem Hof etwas ganz anderes nicht stimmt, dessen ist sich die Weichsenriederin indes sicher. Ihr geht nämlich was ab und zwar ein Enkelkind und Erbe. Egal wie, fast egal von wem, sie will „wos gloans auf’m Hof“ („was kleines auf dem Landwirtschaftlichem Betrieb.“). So nutzt sie hinterlistig ihre selbst auferlegte Teilzeit-Demenz, um die Kinder wieder öfter auf den Hof zu locken und deren Pläne ins Wanken zu bringen. Mit gezieltem Unsinn lenkt sie raffiniert die Handlungen des eigenen Nachwuchs, welcher zunächst so gar keinen Nachwuchs hervorbringen will.

„Olle san se schwer b’schäftigt“ und Business bzw. Burn-Out und Sabbatical stehen ganz oben auf der To-Do-Liste. Kinder oder gar die eigene Mutter kommen im Zeitplan des getriebenen Stadtmenschen eben nur in homöopathischen Dosen vor. „Du host koa Zeit, I hob koa Zeit, mia ham olle z’vui zum doa“, singt der spießbürgerliche Chor.

So kommt die aus Ost-Europa stammende Pflegekraft Svetlana aka Ivanka auf den Hof. Ihr genaues Heimatland bleibt ein Geheimnis, des öfteren wird Moldawien ins spiel gebracht. Andererseits hat sie auch schon “in Kiew in einer Disko `tanzt“ und behauptet „im Kaukasus, wo da die Kämpfe war’n, da war ich auch dabei, bin i Panzer g’fahr’n“. Östlich von Dingolfing liegt es auf alle Fälle.
Und dass so eine hart arbeitende Pflegekraft auch mal von Zeit zu Zeit gepflegt werden muss, versteht sich von selbst. Von wem? Mal sehen…

Das sagt die Presse:

„Super Geschichte und noch besser in der Umsetzung durch Steffi Baier. Vor allem aber agieren hier hinreißende Darsteller.“ (Süddeutsche Zeitung)
"Tief bairisch und mit feiner Besetzung […] geredet wird tatsächlich Bairisch und zwar nicht der artifizielle Komödienstadl-Sprech, sondern echtes Bairisch. Prägnant, mitunter derb und immer direkt." (Münchner Merkur)
„Ein kurzweiliger, sehr witziger Abend in zwei Akten mit vielen kleinen magischen
Momenten.“ (Burghauser Anzeiger)


Besetzung:
Andreas Bittl
Markus Baumeister
Sebastian Edtbauer
Silvia Maria Jung als Kathrin
Anna Stahl
Regie: Steffi Baier
Musikalische Leitung: Titus Waldenfels
Regieassistenz/Produktionsleitung: Isabel Kott
Bühnenbild: Jörg Brombacher
Kostüme: Claudia Karpfinger
Kostümassistenz: Kathi Schmidt
Technik und Licht: Martin M. Hermann

Quelle: Veranstalter - Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

Veranstalter

Lustspielhaus München