SommerAusstellung

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Der katalanische Maler, Grafiker, Keramiker und Bildhauer Joan Miró (1893 – 1983) zählt zu den bekanntesten Vertretern des Surrealismus. Seine in den 1940er und 1950er Jahren entstandenen Werke, die sich durch eine heitere und skurrile Kunstsprache auszeichnen, begründeten seinen Weltruhm.

Die Ausstellung „Charme und Poesie der Farben" im Münchner Künstlerhaus präsentiert 90 handsignierte Einzelblätter aus den Lithografie-Serien Mirós, vornehmlich Illustrationen zu Gedichten, sowie 15 historische Plakate.

Im kosmopolitischen Paris der 1920er Jahre traf der junge Maler zu Beginn seiner künstlerischen Arbeit auf dadaistische Dichter und surrealistische Künstlerkollegen. Dichtung und bildende Kunst waren für viele seiner Zeitgenossen untrennbar miteinander verbunden, was Miró in seiner ernsthaften und kompromisslosen Suche bekräftigte, die Konventionen der Malerei und Dichtung aufzubrechen und der Poesie einen visuellen Ausdruck zu verleihen.

Ab den späten 1940er Jahren begann er in der Druckwerkstätte von Fernand Mourlot in Paris zu arbeiten, die auch von Pablo Picasso, George Braque und Henri Matisse genutzt wurde. Der Steindruck erlangte einen großen Stellenwert im Oeuvre des Künstlers und wurde zu seiner bevorzugten Technik.

Aus seiner zweiten Schaffenszeit stammen die meisten der im Münchner Künstlerhaus gezeigten Werke. Die Dichtkunst seiner Freunde Paul Éluard, Tristan Tzara, René Char, André Frénaud, Michel Leiris und Raymond Queneau finden hier ebenso ihren Niederschlag wie Poesie aus Mirós eigener Feder.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Mo: 10.30 – 20 Uhr
Di-So: 10.30-18.30 Uhr

Ermäßigte Tickets sowie Kombitickets mit kulturellem Rahmenprogramm ausschließlich im Münchner Künstlerhaus erhältlich.

Quelle: Veranstalter - Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

Veranstaltungsort

Lenbachplatz 8

80333 München

DE

Mehr Infos zum Veranstaltungsort

Veranstalter

Münchner Künstlerhaus-Stiftung