Varvara Manukyan

| Gasteig, Kleiner Konzertsaal

Das Forte und Piano
Zauber der Tonkunst

Varvara Manukyan
Fortepiano -Rezital

Einführung Helmut Balk

Programm:

  • W.A. Mozart (1756-1791) Sonate Nr.13 B-Dur, KV 333/315c
  • L. van Beethoven (1770-1827) Adagio molto aus der Sonate op.10 Nr.1 c-moll
  • L van Beethoven - Sonate facile, op.49 Nr.1 gmoll

Pause

  • J.Haydn (1732-1809) Sonate Nr.59 in Es, Hob XVI:49
  • W.A. Mozart - Sonate Nr.17 B-Dur, KV 570

Zu den Instrumenten: Wissenschaftliche Rekonstruktionen eines Anton Walter Flügels von 1782 und eines süddeutschen Flügels aus dem Umkreis des Johann Andreas Stein ca.1780.

Mit freundlicher Unterstützung des Greifenberger Instituts für Musikinstrumentenkunde
Gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München

Varvara Manukyan ist eine Musikerin von besonderem Format: Im Zentrum Ihres Interesses liegt es, sich persönlich beim Spielen der Tasteninstrumente, Hammerklavier, Klavier und Cembalo soweit wie möglich zurückzunehmen und dem Komponisten und der vorzutragenden Komposition soviel Raum zur Entfaltung wie möglich zu geben. Ihre große innere Ruhe und ihre anmutige Demut gegenüber dem vorgegebenem Kunstwerk und dem Komponisten befähigt sie zu außergewöhnlichen und unvergesslichen Interpretationen. Konsequenterweise beschäftigt sie sich seit Jahrzenten mit historischer Aufführungspraxis und versucht, für Konzerte Instrumente zu finden, die aus der Zeit der Komposition stammen oder ihnen nachgebaut sind. Ihr Repertoire reicht von den frühesten Zeugnissen für Tasteninstrumente aus dem 16. Jahrhundert bis zur zeitgenössischen Musik, wobei es ihr ein besonderes Anliegen ist, den musikalischen Reichtum ihres Heimatlandes Armenien im Westen bekannt zu machen. Ihre breitgefächerte Ausbildung als Pianistin und Cembalistin erhielt sie anfänglich in Yerevan und später am renommierten Moskauer Gnessin Konservatorium bei Irina Naumova und am Tschaikovsky Konservatorium bei Olga Martynova und an der Hochschule für Musik und Theater München, wobei sie sämtliche Abschlüsse wie auch das Meisterklassenstudium bei Christine Schornsheim mit Auszeichnung absolvierte. Mit einigen Meistern der alten Musikszene wie Ton Koopman, Christopher Stembridge, Davitt Moroney, Andreas Staier, Trevor Pinnock und Bart van Oort vervollkommnete sie ihr Spiel.

In zahlreichen Konzerten als Solistin und als Kammermusikerin, die sie durch Europa und Asien führten, wurden ihre außergewöhnlichen Interpretationen hoch gelobt, so B. Trebuch im Rahmen des renommierten „Resonanzen“ Festivals im Wiener Konzerthaus: „Wie der Pianist in Tornatores Film „Novecento-La leggenda del pianista sull´oceano“, so hat auch diese junge Cembalistin ihr Instrument voll im Griff und entflammt die Gemüter“. Ihre Auftritte bei den „Olchinger BarockNächten“wurden vom Initiator M. Schopper mit folgenden Worten beschrieben: „Diese Ruhe, ein seltener Weitblick, überlegene Virtuosität, Poesie erinnern an die Cembalo-Legende Wanda Landowska. Eine besondere Aura, ein Geheimnis ist da fühlbar, das auch die Manukyan kennzeichnet, fast ein „deja vue“. 

Quelle: Veranstalter - Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

Saalplan

20,00 EUR

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Veranstaltungsort

Rosenheimer Str. 5

81667 München

DE

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Veranstalter

Varvara Manukyan