Digitale Grafik zum Event „United by Jazz – Was Kunst und Jazz verbindet“ mit zwei nebeneinanderstehenden Illustrationen: links ein abstraktes, farbenfrohes Porträt einer Person mit Saxophon vor blauem Hintergrund, rechts eine Person mit E-Gitarre in einem Raum mit Laptop auf einem Tisch und mehreren Bildern an der Wand.

United by Jazz - Was Kunst und Jazz verbindet

Samstag, 02.05.2026  | 15:00 Uhr

Veranstalter: Pasinger Fabrik Kultur- und Bürgerzentrum GmbH

Infos

United by Jazz – Was Kunst und Jazz verbindet
Die Ausstellung „United by Jazz“ hat buchstäblich Musik inne. Sie fragt danach, was Kunst und Jazz bis heute verbindet.
Der Jazz aus den USA eroberte in den 1920er- und 1930er-Jahren die Tanzsäle und Ballhäuser, Bars und Cafés, Varietés und Kinos in Europa. Nach dem Zweiten Weltkrieg
bis in die 1950er Jahre war Jazz ein Synonym für intellektuelle kritische Praxis und Vielfalt. Bebop, Free Jazz und Abstraktion verkörperten idealtypisch den Modernismus und das westliche Freiheitsparadigma. So hörte der US-amerikanische Maler Jackson Pollock (1912 – 1956) tage- und nächtelang Jazz, während er an seinen bekannten „Drip-Paintings“ arbeitete und der King der Pop Art, Andy Warhol (1928 – 1987), entwarf Plattencover für die legendären Blue Note Records.
Die reich bestückte Schau „United by Jazz“ zeigt anhand herausragender Werke von FotografInnen und KünstlerInnen, wie Jazz bis heute eine bemerkenswerte Rezeption in Fotografie und Kunst hervorruft. Die engen Beziehungen zwischen Jazz und der bildenden Kunst werden in sensorischen Räumen erfahrbar, wo fotografische, klangliche, künstlerische, typografische Formate sowie Objekt und Installation vermischt sind. Die Art der Präsentation würdigt das vielschichtige Verhältnis von Jazz und Bild. Eine Sektion verhandelt die Themen Jazz, Jazzorte und Jazzlabels in München.
Doch nicht nur Kunst erwartet das Publikum. An Hörstationen zu ausgewählten Werken bringen Jazz-Komponisten die Ausstellung zum Klingen. So schafft die Pasinger Fabrik einen großen Raum für die interdisziplinäre Begegnung von Jazz und bildender Kunst. Eine von Stefanie Boltz kuratierte Konzertreihe komplettiert dieses einmalige Projekt.

Parallel dazu findet eine Konzertreihe statt. Auf den Bühnen der Pasinger Fabrik begegnen sich Künstler und Künstlerinnen, um in arrangiertem Rahmen überraschende Geschichten zu erzählen und interdisziplinäre Erfahrungen zu ermöglichen. Auftreten werden Chris Gall und Peter Gall  (28. April), das Eva Moreno Trio (3. Mai), Sinfonia de Carnaval (6. Mai), Mulo Francel und  Tim Collins (17. Mai), Simon Popp und Anna Martens (20. Mai), REN/NER und Svetlana Marichenko bei NIQ Exchange (10. Juni), das Erik Leuthäuser Quartett (13. Juni) sowie Stefanie Boltz und Nenad Uskokovic (20. Juni).

Teilnehmende KünstlerInnen:

Anouk Lamm Anouk, Ralf Dombrowski, Maxim Fomenko, Gregor Hildebrandt, Sebastian Kuhn, David Mesa, Mike Meyer, Dieter Rehm, Julia Schewalie, Logan T. Sibrel, Ursula Sonnenwald, Michael Steiner, Milen Till, Jan Scheffner
Idee und Konzept: Stefan-Maria Mittendorf M.A.
KuratorInnen: Stefan-Maria Mittendorf M.A. und Annette Hempfling
Fachliche Mitarbeit: Ralf Dombrowski, Oliver Hochkeppel
Öffnungszeiten Ausstellung
Di – Sa 15.00 – 19.00 Uhr
So 14.00 – 18.00 Uhr
Bis 12.7.26

Motiv:
Links: Maxim Fomenko, Jazz blues, Öl auf Lwd., 42x59, cm, Druck auf Papier, 2018.

Rechts: Logan T. Sibrel, Tabs I, Öl auf Leinwand, 101,6 x 76,2 cm 2025.

Quelle: Veranstalter, offizielle Event-Websites und eigene Recherchen. Redaktionelle Bearbeitung vorbehalten. Änderungen und Irrtümer möglich.

Versandarten

Pasinger Fabrik

August-Exter-Straße 1
81245 München

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