Person in dunkler Abendgarderobe sitzt an einem Flügel und hat eine Hand auf der Klaviatur.

TOUJOURS MOZART, SOIRÉE

Samstag, 23.01.2027  | 19:00 Uhr

Veranstalter: Internationale Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation

Infos

MOZART SOIRÉE  19 - 22 UHR

19 Uhr              Millerzimmer         
                            Gregor Mayrhofer Special

19 Uhr              Lenbachzimmer
                            Mozart von Jedermann
                            Thomas Schütz (Ltg.)

20 Uhr              Festsaal
                            Symphonie Nr. 29 A-Dur, KV 201
                            Klavierkonzert A-Dur, KV 414
                           kurze Pause
                            Opern- / Konzertarien
                            Violinkonzert Nr. 3 G-Dur, KV 216
                            Hofkapelle München, Ltg. Rüdiger Lotter
                            Anna-Lena Elbert (Sopran)
                            Stefania Neonato (Hammerflügel)
                            Rüdiger Lotter (Barockvioline) 

22 Uhr              Festsaal
                            Notturni KV 346, KV 436 – 439, KV 549
                            Eva Köhler (Sopran), Franziska Bader
                            (Mezzosopran), Thomas Ruf (Bariton)
                            Zvi Meniker (Hammerflügel)

Sehr geehrtes Publikum,
liebe Mozartianer,

seit 30 Jahren bemühen wir uns Jahr für Jahr um etwas ganz Selbstverständliches, nämlich Mozarts Musik so aufzuführen, wie er sie komponiert hat. Also z.B. auf dem Hammerflügel und nicht auf dem modernen Konzertflügel. Es hört sich banal an, muß aber dennoch gesagt werden, daß Mozarts Partituren wie die jedes anderen Komponisten, natürlich keine abstrakten, „toten“ Noten enthalten sondern „lebendige“ Töne. Und das war zu Mozarts Zeit beispielsweise der Hammerflügel.

Trotzdem werden Mozarts Klavierkompositionen fast ausschließlich auf diesen neuzeitlichen schwarzen Kolossen aufgeführt. Das ist schlicht falsch, also letzten Endes eine Verfälschung der Klangvorstellung des Komponisten. Der Hauptgrund für diese Missetat ist m.E. wiederum ganz einfach: mit dem zarten Klang des Hammerflügels kann man keine großen Konzertsäle für tausend oder mehr Zuschauer erreichen und entsprechend hohe Einnahmen erzielen. Dies gilt weitgehend auch für die Streich- und Blasinstrumente. Mozarts Absicht als der vielleicht hervorragendste Vertreter des „gentil homme“ war es aber eben gerade nicht, das Publikum mit Lautstärke zu beeindrucken.

Andererseits käme ja auch niemand auf die Idee, Liszt, Brahms oder Rachmaninov auf dem Hammerflügel vorzutragen, nicht wahr?

Ein weiterer wichtiger Teil der Veranstaltung ist Mozart von Jedermann, ein Podium für Amateure und Profis jeglicher Provenienz.

Voilà, jetzt wissen Sie Bescheid. Wenn nicht, kommen Sie einfach am 23. & 24.01.2027 ins Münchner Künstlerhaus am Lenbachplatz. Dort werden Sie‘s erleben.

PS Weltpianist Daniil Trifonov spielt neuerdings auch auf dem Hammerflügel, z.B. am 26.02.2027 in München.

Quelle: Veranstalter, offizielle Event-Websites und eigene Recherchen. Redaktionelle Bearbeitung vorbehalten. Änderungen und Irrtümer möglich.

Versandarten

Münchner Künstlerhaus

Lenbachplatz 8
80333 München

Platzhalter für Karte

Empfehlungen