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Saitenspiele
„…gefühlvoll und elegant phrasiert, zum Träumen schön gestaltet…“ – Badische Zeitung
Saitenspiele erzählt von einem besonderen musikalischen Moment: Wenn die Gitarre nicht allein auftritt, sondern mitten in den warmen Klang eines Streichquartetts eintaucht. Dann verändert sich der Raum. Linien werden feiner, Rhythmen leichter, Melodien bekommen etwas Schwebendes.
Das Programm führt durch ganz unterschiedliche Klangwelten: Mendelssohn mit seiner Eleganz und inneren Bewegung, Boccherini mit südlichem Temperament und jener tänzerischen Leichtigkeit, die sofort Bilder entstehen lässt, und Eduardo Angulo mit einer Musik, die Farbe, Fantasie und moderne Klangsprache verbindet.
Im Mittelpunkt steht nicht der große Effekt, sondern die besondere Mischung dieser fünf Instrumente: Gitarre, zwei Violinen, Viola und Cello. Ein Abend, der nah, lebendig und überraschend klingt – mal wie ein Lied, mal wie ein Tanz, mal wie ein leiser Zauber.
Für „Saitenspiele“ finden fünf junge Musiker:innen in einer seltenen Besetzung zusammen: Gitarre und Streichquartett. An der Gitarre spielt Leonard Becker, Gewinner des internationalen Andrés-Segovia-Wettbewerbs, dessen Debüt-CD mit Kammermusik von Mario Castelnuovo-Tedesco bei Naxos erschien. An den Violinen musizieren Simon Luethy aus Augsburg, Grand-Prix-Gewinner beim Wettbewerb Young Paganini und mit Debüt in der Carnegie Hall, auf einer Violine von Nicola Gagliano aus dem Jahr 1765, sowie die sächsische Geigerin Lucie Bartholomäi, deren Debütalbum „female“ 2022 in drei Kategorien für den OPUS Klassik nominiert wurde. Die Bratsche übernimmt Seonwoo Ryu aus Südkorea, die ihr Masterstudium bei Roland Glassl in München absolviert. Am Violoncello vervollständigt Carlos Vidal Ballester das Ensemble: ausgebildet bei Edgar Moreau und Jérôme Pernoo am Conservatoire de Paris und 2022 mit dem „Fürst von Hessen“-Preis der Kronberg Academy ausgezeichnet, spielt er auf einem englischen Cello aus den 1820er-Jahren. Gemeinsam vereinen sie internationale Bühnenerfahrung und die Frische einer neuen Musikergeneration – und loten den seltenen Klang zwischen zupfenden und streichenden Saiten aus.
Programm
Felix Mendelssohn
Lieder ohne Worte (Auswahl): Reimagined für Gitarre und Streichquartett
Luigi Boccherini
Quintett Nr. 4 in D-Dur
Eduardo Angulo
„Die Vögel“ für Gitarre und Streichquartett
Rabatt
Für alle Personen unter 28 Jahre und Schwerbehinderte
Einlass ab 18:30 Uhr
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Schloss Nymphenburg
80638 München
