Ein Foto mit drei Gestecken japanischer Blumenkunst in Vasen

In Harmonie mit japanischer Blumenkunst Nuno-no-Hana

Samstag, 13.06.2026  | 14:30 Uhr

Veranstalter: Asia-Europe Academy of Music e.V,

Infos

Preisträgerkonzerte in Harmonie mit japanischer Blumenkunst Nuno-no-Hana
Schirmherr: Japanisches Kulturinstitut


Samstag, 13.06. 14.30 Uhr
II. Konzert Duo CHINATSU TATSUMI (Vn) & AKIE NAKAYAMA (Pf), KOKORO RYU (Vc) & ANJULIE CHEN (Pf)

L. v. Beethoven: Sonate Nr. 7 Op. 30 Nr. 2
R. Schumann: Fantasie C-Dur Op. 131
L. v. Beethoven: 7 Variationen über "Bei Männern, welche Liebe fühlen" für Violoncello und Klavier WoO 46
R. Strauss: Cellosonate F-Dur Op. 6

Chinatsu Tatsumi (geb. 2002 in Japan) bekam im Alter von drei Jahren ihren ersten Geigenunterricht.

Sie gewann den ersten Preis bei mehreren nationalen wie internationalen Wettbewerben wie beim 15. Internationalen Musikwettbewerb Osaka, WIENER MUSIKSEMINAR Prof. Dichler-Wettbewerb und 26. Mie-Musikwettbewerb. Sie war 2019 Halbfinalistin beim Internationalen Violinwettbewerb Leopold Mozart und 2023 beim Internationalen Violinwettbewerb Henri Marteau. Sie trat als Solistin mit Akiko Suwanai, dem Geidai Philharmonia Orchestra Tokyo und dem Senri Philharmonia Osaka auf. Sie wurde im Jahr 2016 als Solistin zum G7-Gipfel in Ise-Shima eingeladen.

Sie war Stipendiatin der Yamaha Music Foundation (2016-2018), der Okada Cultural Foundation (2019-2025), der Fukushima Scholarship Society und der Aoyama Music Foundation. Sie studierte bei Naoto Kamijo, Reiko Morita, Katsuya Matsubara, Masafumi Hori, Taro Uemura und Asako Urushihara. Sie absolvierte die Tokyo University of the Arts. Während ihres Studiums erhielt sie den Fukushima-Preis, den Ataka-Preis, den Doseikai-Preis sowie den Acanthus- Musikpreis. Sie setzt nun ihr Masterstudium bei Prof. Lena Neudauer an der Hochschule für Musik und Theater München fort.
Seit 2023 spielt Chinatsu Tatsumi auf einer Violine von H. Fagnola (1930). Sie ist eine Leihgabe der Nippon Violin Society.

Akie Nakayama (geb. 2002 in Yokohama / Japan) erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von vier Jahren.

Im Sommer 2025 schloss sie ihr künstlerisches Bachelorstudium bei Prof. Thomas Böckheler an der Hochschule für Musik und Theater München mit der Note 1,0 ab und begann anschließend ihr Masterstudium bei Prof. Michael Schäfer. Außerdem studiert sie Kammermusik bei Prof. Dirk Mommertz und Prof. Silke Avenhaus.
Im Jahr 2022 gewann sie den ersten Preis beim Wettbewerb „Steinway Förderpreis“ in München und im Jahr 2023 den zweiten Preis beim „Cesar Franck Internat. Piano Competition in Category D (Brussel)”.
Zahlreiche Meisterkurse, unter anderem bei Elisabeth Leonskaja, Janina Fialkowska, Pascal Devoyon, Eberhard Feltz, und Bruno Canino bereicherten ihre Ausbildung. Seit 2024 ist sie eine Stipendidatin bei „Yehudi Menuhin Live Music Now München e.V.“

Kokoro Ryu, geboren in Tokio, begann im Alter von 4 Jahren mit dem Klavierspiel und im Alter von 9 Jahren mit dem Cellospiel. Sie wurde 2023 mit dem Antonio-Meneses-Preis ausgezeichnet und gewann 2023 das Student Music Concours of Japan in Tokio. Sie hat auch viele andere Preise in Asien und Europa gewonnen.

Im Alter von 12 Jahren wurde sie in die Purcell School für junge Musiker in London aufgenommen, und zwei Jahre später wurde sie ausgewählt, das Klavierquartett "Upon One Note" von Oliver Knussen in der Elizabeth Hall im Jahr 2020 uraufzuführen.
Nachdem sie nach Tokio zurückgekehrt war, wurde sie an der Musikhochschule, die der Musikfakultät der Tokyo University of the Arts angegliedert ist, aufgenommen und erhielt bald darauf den New Artist Award der Tokyo International Association of Art sowie ein Vollstipendium derselben Vereinigung. Außerdem erhält sie ein Vollstipendium des STROAN-Projekts der Salamanca Hall.

Derzeit studiert sie im Bachelor an der Hochschule für Musik und Theater München bei Wen-Sinn Yang, und gleichzeitig im Master an der Quatour Ébène Akademie für Kammermusik.

Kokoro Ryu gab ihr Solodebüt im Herkulessaal in München mit den Jungen Münchner Philharmonikern und trat auch mit mehreren Orchestern in Japan auf. Sie ist auch Mitglied von Live Musik Now München, Ozawa International Chamber Music Academy Okushiga, des Asian Youth Orchestra und des Tokyo Junior Philharmonic Orchestra.
Sie ist mit Künstlern wie Oliver Herbert, Federico Agostini und Ayana Tsuji aufgetreten und hat bei den Professoren Wen-Sinn Yang, Kenji Nakagi, Masaharu Kanda, Lana Hsieung und Pal Banda, und Kammermusik mit Raphaël Merlin, Silke Avenhaus, Adrian Oetiger, Dirk Mommerz und das Schumann Quartett studiert. Sie wurde außerdem von den Cellisten Antonio Meneses, Maria Kliegel, Jakob Spahn, Robert DeMaine, Tamas Varga, Tsuyoshi Tutumi, Sadao Harada und Natalie Clein inspiriert.

Die deutsche Pianistin Anjulie Chen ist eine aufstrebende junge Künstlerin, die sich bereits einen herausragenden Ruf als Musikerin mit „bewundernswerter musikalischer Sensibilität“ erarbeitet. Ihr Spiel wird für seine „Subtilität, Eleganz und Wärme“ gepriesen und zeichnet sich durch seine „Feinsinnigkeit und Haltung“ aus.

Mit einer breiten Leidenschaft für verschiedenste Repertoires widmet sich Anjulie besonders dem Werk von Schubert und der französischen Musiktradition. Diese Begeisterung ermöglichte es ihr, mit renommierten Künstlern wie Anne Queffélec, Thomas Adès, Kirill Gerstein, Dame Imogen Cooper, Pascal Rogé und Dina Yoffe zusammenzuarbeiten. Zudem wurde sie zu bedeutenden Festivals eingeladen, darunter das International Musicians Seminar Prussia Cove, das Schiermonnikoog Kammermusikfestival, das Virtuoso&BelCanto Festival auf Einladung des Cellisten Adrian Brendel sowie das ArtenetrA Festival, das ihr von der Matthiesen Foundation großzügig gesponsert wurde.

Zu ihren jüngsten Erfolgen zählen ihre Auswahl als einzige Pianistin der Royal Academy of Music, um die Institution beim Sheepdrove Klavierwettbewerb in Großbritannien zu vertreten, sowie die Veröffentlichung ihres Debütalbum mit Kammermusik von Igor Strawinsky – in Zusammenarbeit mit der Dirigentin und Sopranistin Barbara Hannigan sowie der Royal Academy of Music und der Juilliard School of Music unter dem Label Linn Records. Anjulie wurde zudem für ihr gefeiertes Debüt als Solistin beim Beethoven Festival 2021 im Tokyo Bunka Kaikan hoch gelobt.

Sie war als Semi-Finalistin beim Birmingham International Piano Competition 2022 und gewann den dritten Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb in Lagny-sur-Marne 2019. Ihre außergewöhnliche Begabung wurde auch durch zahlreiche Stipendien gewürdigt: Sie ist zweimalige DAAD-Stipendiatin und erhielt das Help Musicians Postgraduate Award 2024, das sie während ihres Studiums großzügig unterstützte. Zuletzt wurde sie mit dem „Diploma of the Royal Academy of Music“ für ihre herausragende Leistung im Master of Arts-Abschlusskonzert ausgezeichnet.

Sie begann ihr Musikstudium zunächst an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Thomas Böckheler und wechselte zwei Jahre später nach London, um bei Prof. Colin Stone an der Royal Academy of Music zu studieren, wo sie ihren Bachelor of Music, Master of Arts sowie ihr Professional Diploma jeweils mit Auszeichnung abschloss.

Quelle: Veranstalter, offizielle Event-Websites und eigene Recherchen. Redaktionelle Bearbeitung vorbehalten. Änderungen und Irrtümer möglich.

Versandarten

Schloss Nymphenburg

Platzhalter für Karte

Empfehlungen