Der Künstler Passenger mit dunklem Haar und Vollbart in grauem Strickpullover auf einem Boot, mit Blick zur Seite vor Küstenlandschaft und ruhigem Meer im Hintergrund.

PASSENGER

Sonntag, 11.04.2027  | 20:00 Uhr
München, 

Veranstalter: Propeller Music & Event GmbH

1 Termin

  • 11.04.27 Sonntag
    20:00Uhr
    PASSENGER
    MünchenTonHalle München

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Passenger

Präsentiert von Rolling Stone und event., ENERGY und In München

Passenger, alias Mike Rosenberg, gehört zu den unverwechselbaren Stimmen der internationalen Singer/Songwriter-Szene. Mit seiner warmen, melancholischen Stimme und Songs wie „Let Her Go“ hat sich der britische Künstler vom Straßenmusiker zum gefeierten Weltstar entwickelt. 2027 kehrt Passenger mit seinem neuen Album „Wild Love“ und einer großen Europatournee auf die Bühne zurück und macht dabei auch in Deutschland Station.

Es gab eine Zeit, da hatte sich Rosenberg mit der Verlässlichkeit des Alleinseins eingerichtet. Mit mittlerweile 42 Jahren blickte der Singer/Songwriter auf eine erfolgreiche, aber rastlose Karriere zurück. „Ich hatte mich langsam mit dem Gedanken abgefunden, vielleicht nie eine eigene Familie zu haben“, erzählt Rosenberg rückblickend. Doch dann kam alles anders – auf eine Art und Weise, die er selbst als „romantisch und fast schon absurd nach Hollywood“ beschreibt. Die Liebe seines Lebens stand nämlich längst neben ihm auf der Bühne. Zehn Jahre lang war Rebekah seine Managerin, begleitete ihn durch Tourbusse, Promo-Marathons und Videodrehs weltweit. Nach der Pandemie funkte es zwischen den beiden. Das Risiko war hoch: „Vom Arbeitsverhältnis in eine Beziehung zu wechseln, macht Angst. Je älter man wird, desto mehr Schrammen hat man von der Liebe davongetragen“, gesteht Rosenberg.

Genau aus diesem elektrisierenden Schwebezustand zwischen Angst und Hingabe speist sich sein neues Werk „Wild Love“. Es ist das bisher wohl persönlichste und facettenreichste Album des Musikers. Die Stücke fangen das gesamte Spektrum der Liebe ein, von der nagenden Ungewissheit im fröhlichen, perkussiven „Caution To The Wind“ bis hin zum hymnischen Titelsong, dem Herzstück der Platte. Selbst vor klanglichen Experimenten schreckte er im Studio in den South Downs nicht zurück: Bei „Caution To The Wind“ ließ er sich vom 80er-Jahre-Klaviersound Bruce Hornsbys inspirieren. „Ich hatte zu jener Zeit absolut keine Kontrolle über meine Gefühle. Da durfte auch die Musik nicht zu kontrolliert klingen“, lacht er. Auch Songs wie der Opener „Boomerang“ spiegeln den Wandel wider: Entstanden in der Monotonie der Pandemie, entlädt sich darin der Wunsch nach Neuanfang.

Wer Passenger einmal live erlebt hat, weiß jedoch, dass seine Songs erst auf der Bühne ihre volle Magie entfalten. Der Mann, der einst nur mit Gitarre und Verstärker auf Bürgersteigen stand, versteht es wie kaum ein zweiter, selbst riesige Hallen in intime Wohnzimmer zu verwandeln. Seine Live-Konzerte sind eine emotionale Achterbahnfahrt: Zwischen melancholischen Balladen, mitreißenden Mitsing-Hymnen und seinen humorvollen, charmanten Anekdoten entsteht eine besondere Nähe zum Publikum, die man im modernen Popgeschäft nur noch selten findet.

Quelle: Veranstalter, offizielle Event-Websites und eigene Recherchen. Redaktionelle Bearbeitung vorbehalten. Änderungen und Irrtümer möglich.

Medien/Artist

Der Künstler Passenger mit dunklem Haar und Vollbart in grauem Strickpullover auf einem Boot, mit Blick zur Seite vor Küstenlandschaft und ruhigem Meer im Hintergrund.

Passenger, bürgerlich Michael David “Mike” Rosenberg, ist ein englischer Singer‑Songwriter zwischen Indie‑Folk, Folk‑Rock und akustischem Pop. Mit seiner hohen, leicht brüchigen Stimme, finger‑gepickter Gitarre und sehr persönlichen Texten berührt er Menschen weltweit – von Straßenmusik‑Sessions bis zu großen Konzertbühnen.

Geboren am 17.05.1984 in Brighton, lernt er früh klassische Gitarre, beginnt als Teenager zu schreiben und zieht mit 16 zum Straßenmusizieren los – zunächst in Großbritannien, später intensiv in Australien. 2003 gründet er in Brighton die Folk‑Rock‑Band Passenger, die 2007 das Album Wicked Man’s Rest veröffentlicht. Nach der Auflösung 2009 behält Rosenberg den Namen Passenger als Soloprojekt und kehrt zu einem reduzierten, akustischen Sound zurück; frühe Solo‑Alben wie Wide Eyes Blind Love und Flight of the Crow entstehen in dieser Phase.

Der große Durchbruch gelingt 2012 mit dem Album All the Little Lights, das überwiegend in Sydney mit australischen Musiker*innen aufgenommen wird. Daraus entwickelt sich die Single „Let Her Go“ zum Welthit, steht in mindestens 19 Ländern auf Platz 1, erreicht Top‑5‑Platzierungen in UK und USA und sammelt Milliarden Streams. Songs wie „Holes“ und das Titelstück festigen seinen Ruf als einfühlsamer Erzähler, dessen Lieder wie kleine Kurzgeschichten funktionieren. Gleichzeitig baut er eine enge künstlerische Verbindung zu Ed Sheeran auf und tourt regelmäßig mit ihm.

Auch in den 2010er‑ und 2020er‑Jahren bleibt Passenger extrem produktiv: Er veröffentlicht mehr als ein Dutzend Studioalben, darunter Whispers, Young as the Morning, Old as the Sea, Runaway, Sometimes It’s Something, Sometimes It’s Nothing at All und 2021 Songs for the Drunk and Broken Hearted mit Stücken wie „Sword from the Stone“. Immer wieder greift er Themen wie Alltag, Reisen, Trennung, Reue und das Älterwerden auf, oft mit einem bittersüßen Wechselspiel aus Melancholie und Optimismus. Mit seinem eigenen Label Black Crow Records wahrt er kreative Unabhängigkeit und unterstützt mit Projekten wie Songs for the Drunk and Broken Hearted auch Klima‑ und Wiederaufforstungsinitiativen.

Live bleibt Passenger seiner „Busker‑Haltung“ treu: meist allein oder mit minimaler Begleitung auf der Bühne, unmittelbare Ansprache, intensive Nähe zwischen Publikum und Künstler. Ob auf Straßen oder in großen Hallen – seine Konzerte wirken wie intime Abende voller Geschichten und Gefühle. Damit prägt er die internationale Indie‑Folk‑Szene und zeigt, wie stark Live‑Events Emotionen, Gemeinschaft und kulturelle Vielfalt erlebbar machen können.

TonHalle München

Atelierstraße 1
81671 München

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