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Das Alte Europa war geprägt von einer feinen, fröhlichen und tänzerischen Musik auf sehr zarten Instrumenten, der Laute (Lutz Kirchhof) und der Viola da Gamba (Martina Kirchhof). Man hörte diese Musik in Kirchen, an Höfen, in privaten Räumen und im Freien. Auch in der Natur hat man sehr gerne musiziert. Man ließ die Atmosphäre der jeweiligen Umgebung auf sich wirken und spielte fantasievolle Musik auf den zarten, königlichen Instrumenten.
Eine wichtige Rolle spielte dabei auch der Tanz. Dabei erklang Musik zum Tanzen, also Gebrauchstänze, aber auch Tänze, die einfach nur der Fantasie entsprangen, die eine fantastische, tänzerische Welt darstellten.
Das Konzertprogramm zum Namenstag des Heiligen Johannes führt in verschiedene Stationen dieser Welt der Musik und ihrer großen, abwechslungsreichen Literatur. Beim Hören stelle man sich vor, wie fahrende Musiker durch ganz Europa gezogen sind und überall die Menschen mit ihrer subtilen Musik erfreut haben. Vorgestellt werden Werke großer Meister der Blütezeit dieser feinen Instrumente.
Eintritt: 15 Euro (ohne Pause)