An allem sind die Juden Schuld! Theaterprojekt/Musik

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  • An allem sind die Juden Schuld! Theaterprojekt/Musik © Theater- und Musikverein NRW e.V
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DO 19.01.2023, 19:00 Uhr

Grundschule NeubibergNeubibergRathausplatz 985579

Veranstalter: Gemeinde Neubiberg - Kulturamt

 

Theaterprojekt und literarische Collage mit Musik

An allem sind die Juden schuld! Heute anders als vor 100 Jahren?

 

„An allem sind die Juden schuld! Heute anders als vor 100 Jahren?“, angelehnt an ein satirisches Couplet von Friedrich Holländer, ist eine szenische Collage aus Lyrik, Prosa und Chansons der Zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts bis heute. Das Programm versammelt Texte und Musikstücke von jüdischen Autor*innen, Publizist*innen, Komponist*innen und Lyriker*innen, die sich mit dem Antisemitismus und seinen Folgen auf den Einzelnen und die Gesellschaft befassen. Denn gerade in den letzten Jahren hat der Antisemitismus ein Ausmaß erreicht, das sich viele kaum vorstellen konnten. Trauriger Höhepunkt war 2019 der Anschlag auf die Synagoge in Halle. Antisemitische Verschwörungsmythen sind ebenso an der Tagesordnung wie die Dämonisierung und Delegitimierung des Staates Israel.

Mit dem im Kontext des bundesweiten Themenjahres „321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ entstandenen Projekt bietet der Theater- und Musikverein NRW e. V. musikalisch und poetisch antisemitischen Äußerungen Paroli. Mal ernst, mal komödiantisch, mal sarkastisch oder nachdenklich reflektiert diese Inszenierung die Auseinandersetzung der Menschen damals und heute mit den Ereignissen um sie herum. Sie macht auf den Zwiespalt jüdischer Menschen aufmerksam, die zwischen Kofferpacken und dem Glauben stehen, dass es in einer aufgeklärten Gesellschaft keinen Antisemitismus mehr geben darf.

„An allem sind die Juden schuld! Heute anders als vor 100 Jahren?“ ist ein bittersüßer Abend, der neben dem klassischen Theaterpublikum auch junge Menschen in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen erreicht. Im Anschluss an die Aufführungen steht das Ensemble gerne bereit, um Fragen zur Produktion und zu den ausgesuchten Texten und den

sich darin spiegelnden jüdischen Perspektiven zu beantworten. Das Theaterprojekt wird durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat gefördert.

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Quelle: Veranstalter – Irrtümer und Änderungen vorbehalten

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