passio II

Achtung: Die Veranstaltung entfällt ersatzlos.
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SO 29.03.2020, 18:00 Uhr

Residenz, HerkulessaalMünchenResidenzstr. 180333

Veranstalter: Münchner Oratorienchor e.V.

Achtung: Die Veranstaltung entfällt ersatzlos. Alle Informationen zur Rückabwicklung finden Sie hier.


PASSIO II
Schicksal und Sehnsucht – Romantik meets Baltikum

Johannes Brahms: Schicksalslied op. 54
Antonín Dvořák: Biblische Lieder op. 99
Ēriks Ešenvalds: Lukas-Passion (deutsche Erstaufführung)

Ausführende:
Martina Gmeinder, Mezzosopran
Markus Zeitler, Tenor
Peter Cismarescu, Bariton
Leipziger Symphonieorchester
Münchner Oratorienchor
Leitung: André Gold

„Bestimmung“, „Schicksal“, „göttlicher Wille“ – der Mensch hat ein großes Bedürfnis danach, seinen Lebensweg erklären zu wollen. Gerade in besonders schwierigen Lebensphasen suchen wir nach Erklärungen für das Geschehene.

Mit seinem zweiten passio-Konzert widmet sich der Münchner Oratorienchor eben diesem Thema: Trauer und Verzweiflung, Trost und Hoffnung, Sehnsucht und Zuversicht finden ihren musikalischen Ausdruck in romantischen Werken von Johannes Brahms und Antonín Dvořák und werden der neuen, baltischen Chormusik von Ēriks Ešenvalds gegenübergestellt.

Der erste Konzertteil widmet sich dem gefühlten Verlorensein des Menschen auf der Erde und seiner Sehnsucht nach göttlicher Hilfe, sowohl in den alttestamentlichen Texten der Biblischen Lieder Dvořáks als auch im Schicksalslied von Brahms, einer Vertonung des gleichnamigen Hölderlin-Gedichts. Im zweiten Teil geht es dann in der Lukas-Passion von Ešenvalds um Jesus Christus, der nach christlicher Auffassung das Leid der Menschen auf sich nimmt, um sie zu erlösen.

In allen Werken werden die von Chor und Solisten gesungenen Texte programmatisch in die Musik umgesetzt. Der Gesang geht dabei eine symbiotische Beziehung mit dem Orchester ein. So hört man bildlich, wie Jesus ans Kreuz geschlagen wird oder wie Wasser von Klippe zu Klippe hinabstürzt.

Die Lukas-Passion wird nach ihrer Uraufführung 2014 in Riga nun erstmals in Deutschland zu hören sein. Der 1977 geborene lettische Komponist Ēriks Ešenvalds gehört zu den gefragtesten Namen der zeitgenössischen Chormusik. Seine unmittelbar packende, eklektische Musiksprache orientiert sich hörbar an den Vorbildern Britten und Schostakowitsch.
 

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Quelle: Veranstalter – Irrtümer und Änderungen vorbehalten

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