Herbstsoirée mit dem Club der jungen Pianisten

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  • Herbstsoirée mit dem Club der jungen Pianisten, 08.10.2021 © München Ticket GmbH – Alle Rechte vorbehalten
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FR 08.10.2021, 19:30 Uhr

SeidlvillaMünchenNikolaiplatz 1b80802

Veranstalter: Pianistenclub e.V.

HERBSTSOIREE mit hochbegabten jungen Pianisten

Die Herbstsaison der Pianistenclub-Konzerte leiten wir mit einer Soiree junger aufstrebender Künstler ein. Freuen Sie sich auf diesen Auftakt mit vier jungen hochbegabten Pianisten.

Die Geschwister Philip und Laetitia Hahn haben mit ihren zwölf und 18 Jahren bereits die Konzertpodien dieser Welt erobert. Philip Hahn präsentiert eines der bekanntesten Werke des Altmeisters Johann Sebastian Bach, die Orgel-Toccata in d-Moll, in einer raumgreifenden Version für Klavier solo von Ferruccio Busoni. Philip und Laetitia Hahn versenken sich danach in Franz Schuberts spätes Meisterwerk für Klavier zu vier Händen, seiner f-Moll-Fantasie. Es ist, als offenbare Schubert in seinem letzten Lebensjahr einen Blick auf Gefühle verborgener Sehnsüchte und des Aufbegehrens.

Unser neues Mitglied im Club der Jungen Pianisten, Johannes Ruge, 16 Jahre, stellt sich mit zwei Werken vor: der Humoreske von Robert Schumann, ein eigentümliches Klavierwerk, von welcher Schumann über sich selbst sagte, dass er beim Komponieren „lachte und weinte durcheinander“. Danach hören wir eine Eigenkomposition von Johannes Ruge, die October-Rhapsody, in welcher der junge Komponist sehr eindrucksvolle Akzente setzt.

Janick čech spielt Janáček. Von unserem 17-jährigen Mitglied im Club der Jungen Pianisten hören wir ein besonderes Werk, die Sonate „1. X. 1905 von der Straße“ von Leoš Janáček, in der er des jungen František Pavlák gedenkt, der bei einer Demonstration für die Errichtung einer Universität in Brünn ermordet wurde.

Laetitia Hahn wird das Konzert mit zwei hochvirtuosen Werken von Franz Liszt beenden und Sie beschwingt mit den Klängen Venedigs und Neapels aus dem Konzert entlassen: Neben einer Liszt-Etüde auf ein sehr bekanntes Thema von Paganini spielt sie das Werk Venezia e Napoli mit den drei eingängigen Stücken Gondoliera, Canzone und Tarantella.

Bernd Schmidt wird Sie mit Hintergründen zu den Werken, Komponisten und den jungen Künstlern durch den Abend leiten.

Es ist stets beeindruckend, diese jungen Künstler zu erleben. Ihr unmittelbarer Zugang zur Musik und ihre Begeisterung sind immer wieder faszinierend.

Bernd Schmidt/Heiko Stralendorff

 

Das Programm

Johann Sebastian BACH (1685–1750) / Ferruccio BUSONI (1866–1924)
Toccata und Fuge d-Moll BWV 565 für Orgel
Bearbeitung für Klavier solo (1899)
Philip Hahn, Klavier

Franz SCHUBERT (1797–1828)
Fantasie f-Moll D 940 (1828)
Allegro molto moderato –
Largo –
Allegro vivace. Trio –
Tempo I
Philip und Laetitia Hahn, Klavier zu vier Händen

Robert SCHUMANN (1810–1856)
Humoreske B-Dur op. 20 (1839)

Johannes RUGE (*2005)
October-Rhapsody (2019)

Johannes Claudio Ruge, Klavier

- - - P A U S E - - -

Leoš JANÁČEK (1854–1928)
Sonate „1. X. 1905“ (1905)
1. Satz: Vorahnung
2. Satz: Tod
Janick Cech, Klavier

Franz LISZT (1811–1886)       

Aus Grandes Études d’après Paganini (1838/1851)
Nr. 6 a-Moll Quasi Presto

Venezia e Napoli (1859)
Gondoliera
Canzone
Tarantella

Laetitia Hahn, Klavier

Idee, Konzept und Moderation: Bernd Schmidt

 


 

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Quelle: Veranstalter – Irrtümer und Änderungen vorbehalten

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