Lukas Bärfuss, Meena Kandasamy

| Literaturhaus München, Bibliothek

Essays aus der Schweiz und Prosa aus Indien

Der Schweizer Büchner-Preisträger 2019 analysiert scharfsinnig Krieg und Liebe, und die indische Autorin und Aktivistin spielt lustvoll mit Form und Sprache.

Bei Lukas Bärfuss „durchdringen sich nervöses politisches Krisenbewusstsein und die Fähigkeit zur Gesellschaftsanalyse am exemplarischen Einzelfall, psychologische Sensibilität und der Wille zur Wahrhaftigkeit“, urteilte die Büchner-Preisjury. Wie das klingt, zeigt Bärfuss in dem Band Krieg und Liebe, in dem er über die Schweiz, Afrika, Südamerika, aber auch Goethe, Nietzsche und Tolstoi schreibt.

Als 1968 in Süd-Indien vierundvierzig Dalit ermordet wurden, weil sie ihre Arbeitgeber um mehr Reis gebeten hatten, war Meena Kandasamy noch nicht geboren. In ihrem fundiert recherchierten Roman Reis & Asche spürt sie einem Justizskandal nach, in dem sich Polizei, Politiker, Richter und Grundbesitzer gegen die Dalit verbündeten – und besticht mit literarischem Sprachbewusstsein.

Moderation und deutsche Lesung: Cornelia Zetzsche (Bayern 2)
Sprachen: Englisch / Deutsch

Im Rahmen des Literaturfest München 2019  www.literaturfest-muenchen.de

 

Quelle: Veranstalter - Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

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Stiftung Literaturhaus München