Marcial Gala und Ales Steger

| Literaturhaus München, Bibliothek

Ausflüge ins Zwischenreich: Ein kubanischer Autor und Architekt und ein slowenischer Poet und Prosaautor dekonstruieren Grenzen und analysieren alte sowie neue Zugehörigkeiten und Krisen.

Marcial Gala (Jahrgang 1965) stammt aus Havanna, lebt in der kubanischen Hafenstadt Cienfuegos und in Buenos Aires. Kubas Wirtschaftskrise in den 1990ern nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion – von Castro „Sonderperiode in Friedenszeiten“ genannt – diente ihm 2004 als Hintergrund für sein literarisches Debüt. Einen anderen Blick auf Europa ermöglicht zudem Galas Vertrautheit mit dem heutigen Kuba und Südamerika.

Aleš Šteger (Jahrgang 1973), der die spanischsprachige Welt Amerikas oft bereist hat und selbst auch Spanisch spricht, wuchs in Jugoslawien auf, das im Ost-West-Konflikt als Zwischenreich eine einzigartige Stellung innehatte. Heute ist er der bekannteste Gegenwartsschriftsteller Sloweniens. Sein literarisches Vermögen wie sein wacher und offener Blick machen ihn zu einem anregenden Interpreten unserer heutigen Welt.

Moderation: Sebastian Schoepp (Süddeutsche Zeitung)
Übersetzung: Constanze Alvarez
Sprachen: Spanisch / Deutsch

Im Rahmen des Literaturfest München 2019  www.literaturfest-muenchen.de

 

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