Tank

| Münchner Kammerspiele

TANK

VON UND MIT DORIS UHLICH

SOLOPERFORMANCE

In ihrer in Zusammenarbeit mit dem Künstler Boris Kopeinig entstandenen Soloperformance beschäftigt sich die österreichische Choreographin Doris Uhlich mit der Frage, wie neue Technologien unser Nachdenken über den Körper verändern. Im Zentrum des Stücks steht ein vom Berliner Kollektiv Proper Space gebauter Tank. In diesem Behälter, der immer auch die Anmutung eines überdimensionierten Reagenzglases hat, kann der Körper als Experimentierfeld und als Gegenstand des Umbaus gezeigt werden.

Das Motiv des Tanks ist in der Science-Fiction seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein großes Thema. Von „Test Tube Girls“ bis hin zu „Alien: Resurrection“ ist es regelmäßig als szenisches Arrangement der Körpermodifikationen aufgetaucht. Der Tank steht für die Isolation von unbekannten und gefährlichen Lebensformen. In Doris Uhlichs Performance avanciert er zu einem Ort des Studiums und der Erprobung von Körpertransformationen.

Das Stück hat cineastischen, bildnerischen Charakter. Das Körpermaterial entwickelt sich aus filmischen, robotischen, biotechnologischen und medizinischen Assoziationsketten. „TANK“ ist eine Performance über technologische Glücksversprechungen, über die Zukunft des Körpers, seine Ausgeliefertheit, aber auch Entschiedenheit. Mit seinen durchsichtigen Wänden tritt der Tank wie eine Art Lupe in Erscheinung. So öffnet sich ein dynamischer und elastischer Raum der Reflexion.

 

 

Quelle: Veranstalter - Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

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Veranstaltungsort

Maximilianstraße 26-28

80539 München

DE

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Veranstalter

Münchner Kammerspiele