Pianistenclub: FEUER - Die vier Elemente

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Eröffnungskonzert der neuen Konzertreihe „Die vier Elemente“
FEUER

DIE VIER ELEMENTE

Der Pianistenclub startet mit einer neuen Konzertreihe ins neue Jahr: „Die vier Elemente“. Feuer, Wasser, Erde und Luft sind nicht nur essenziell wichtig für den Menschen, sondern es ergeben sich immer wieder Verbindungen zur Kunst und zur Musik. Wer denkt etwa bei Werken wie Beethovens „Appassionata“ oder Skrjabins „Vers la flamme“ nicht spontan an ein loderndes Feuer? Feuer, das bedeutet für den Menschen Wärme und Licht, im übertragenen Sinne auch Energie, Leidenschaft, Wut. Nach einer Idee von Carolin Danner haben wir einen besonderen Konzertabend konzipiert, der Klaviermusik mit all diesen Qualitäten vereint. Mit der „Pathétique“ von Beethoven, für seine hitzigen Charakterzüge bekannt, beginnt der Abend, und es nimmt nicht wunder, dass die romantischen Komponisten Liszt, Skrjabin und Rachmaninow mit energiegeladenen Werken dieses Programm dominieren. Natürlich hören wir auch temperamentvolle Klavierstücke von de Falla und Chopin. Entspannte Klänge von Tschaikowski und Eigenkompositionen von Hans Wolf runden den Abend ab. Erleben Sie ein besonderes Konzertereignis, das in der kalten Jahreszeit das Feuer der Leidenschaft und Besessenheit zünden möchte, gespielt von vier Pianistinnen russischer Herkunft und dem bekannten Münchner Pianisten Hans Wolf.

Das Programm

Ludwig van BEETHOVEN (1770–1827)
Klaviersonate Nr. 8 c-Moll op. 13 „Grande Sonate Pathétique“ (1798/99)
    Grave/ Allegro di molto e con brio / Adagio cantabile / Rondo. Allegro
Anastasia Sobyanina, Klavier

Peter TSCHAIKOWSKI (1840–1893)
Aus: „Die Jahreszeiten“ op. 37 bis (1876) - Januar: Am Kamin / Februar: Karneval

Alexander SKRJABIN (1872–1915)
Aus: Etüden op. 8 (1894) - Nr. 2 fis-Moll: A capriccio con forza / Nr. 12 dis-Moll: Patetico
Irina Shkolnikova, Klavier

Ludwig van BEETHOVEN
Die Geschöpfe des Prometheus op. 43 (1800/01) - Ouvertüre

Manuel de FALLA (1876–1946)
Aus der Oper „La vida breve“ (1904/05) - Zwei spanische Tänze
Olga Kigel und Eleonora Turkenich, Klavier zu vier Händen

Pause

Hans WOLF (*1958)
Suite Miniature (2017/18) - Rag / Refrain / Beguine / Refrain / Csárdás
Melanger Transtemporaine (2018) - Hugo le Loup / Veixtanz / Svoboda / Con Fuoco
Hans Wolf, Klavier

Sergej RACHMANINOW (1873–1943)
Zwei Préludes aus op. 23 - Nr. 2 B-Dur (1903): Maestoso /  Nr. 5 g-Moll „Reiter-Prélude“ (1901): Alla marcia

Frédéric CHOPIN (1810–1849)
Scherzo Nr. 3 cis-Moll op. 39 (1838/39)

Franz LISZT (1811–1886)
Ungarische Rhapsodie Nr. 2 cis-Moll (1847)
Anastasia Sobyanina, Klavier

Moderation: Heiko Stralendorff
Idee und Konzept: Carolin Danner und das Team „Elemente“ mit Irina Shkolnikova und Heiko Stralendorff.


Der Pianistenclub

Der Pianistenclub e. V. ist 1997 von sechs Pianisten und einem Klavierbauer gegründet worden. Ziel der Gruppe ist es, Konzerte eigenverantwortlich zu organisieren, um sich den Wunsch zu erfüllen, als Pädagoge und konzertierender Musiker ohne einschränkende Vorgaben tätig zu sein. Im Lauf der Zeit haben die ersten sieben durch ihre Konzerttätigkeit eine Vielzahl Gleichgesinnter hinzugewonnen. In diesem Jahr gestalten 36 Pianisten über 30 Konzerte von der Programmidee bis zur Umsetzung am Konzertabend, mit der engagierten Unterstützung einiger ehrenamtlicher Nichtmusiker. Damit übernehmen die Künstler des Pianistenclub auch eine wichtige Aufgabe für die Gesellschaft, nämlich den Nachwuchs für die Ausübung von Musik zu begeistern und den Glauben daran zu stärken, dass Träume wahr werden können.  Mit seinen ermäßigten Familienkarten, günstigen Kindereintrittspreisen, regelmäßigen Schülerkonzerten, Konzerten in familiärem Rahmen in kleinen Konzertsälen und nicht zuletzt durch die Veranstaltung von Konzerten mit heranwachsenden Pianisten leistet der Pianistenclub einen Beitrag zur Jugendförderung, zur Verbreitung der klassischen Musik in allen Bevölkerungsschichten und gibt Ansporn, diese auch auszuüben. Seit seinem Bestehen hat der Pianistenclub viel erreicht: Jedes Jahr werden ein Orchesterkonzert im Cuvilliés-Theater, mehrere Konzerte im Kleinen Konzertsaal im Gasteig und bis zu 30 Konzerte in kleineren Sälen veranstaltet; große Organisationen wie UNICEF kamen auf den Club zu, um Benefizkonzerte zu veranstalten. Seit 2009 sind die Konzert-Eintrittskarten auch MVV-Fahrkarten. Dies ist nicht nur ein besonderes Angebot für die Besucher der Konzerte, sondern auch ein Beitrag zum Umweltschutz, den der Pianistenclub trotz begrenzter finanzieller Mittel leistet. Um so attraktiv und erfolgreich weiterarbeiten zu können, ist der Club immer wieder auf finanzielle Unterstützung angewiesen nd freut sich über jede Art von Spenden und Sponsoring (steuerabzugsfähige Spendenquittungen sind selbstverständlich möglich). Viele Fördermitglieder haben die Einmaligkeit der Organisation bereits erkannt und fördern sie durch ihre Mitgliedschaft: Fördermitglieder erhalten bis zu 30 % Ermäßigung auf alle Eintrittspreise und werden regelmäßig per Post oder konzertnah per E-Mail über die Konzerte informiert.

 

Quelle: Veranstalter - Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

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Veranstaltungsort

Einsteinstraße 42

81675 München

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Veranstalter

Pianistenclub e.V.