Moe´s Anthill / Dobré

| Milla

Moes Anthill schreiben mit ihrem kommenden Album «Quitter» neue Kapitel von Songwriting. Hart an der Grenze zwischen Neo-Folk, Americana & Pop – «Quitter» ist erbarmungslos, ein versuchter
Rückschritt und Bruch zur hiesigen Tradition. Die fünfköpfige Band fliegt mit grösster musikalischer Wucht und feinakustischen Arrangements dahin. Angetrieben durch das dichte Songwriting des Urner Sänger’s Mario Moe Schelbert und dessen Banjo- sowie Gitarrenpickings wird jeder Song zum Kunstwerk. Moes Anthill entspringen dabei ihren eigenen Wurzeln. Sie sind eine Band, die den Folk neu interpretiert und zeigten Grösse, indem sie ihre Musik aus Filigranarbeit schöpfen.
Ihr Markezeichen sei die Innovation, entgegen der allgemeinen Gefälligkeit. Dabei klingt kein Song wie der Andere: grossartige Zitate werden aufgebaut und gleichzeitig wieder niedergerissen; dies lässt Moe’s Stimme wunderschön dahinbröckeln und Gitarrenwände endlich wieder richtig klirren. Sie sind ein Katalysator der Szene: zeitlos und doch nie da gewesen.
Ihre Songs, deren Einflüsse aus einer tiefen Frische entspringen und von Robert Plant bis Fleet Foxes mit allen Wassern gewaschen sind, gehen schmerzhaft unter die Haut.
Die perfekte Anleitung zum Aussteigen.

Support: Dobré

Weise Worte vom Boss. Aber so eine andere Welt kann ja ganz unterschiedlich aussehen. Viele Bands verstehen sich heute als Musik-Startups, Werbeagenturen oder hippe Soundmanufakturen, Dobré leben das Konzept “Band als Spinnerei”. In ihren Songs, auf ihren Alben und bei ihren Konzerten wollen sie träumen und fantasieren dürfen. Da muss nicht immer alles Sinn machen und schlüssig sein, da darf ruhig mal etwas schief an der Wand lehnen oder sogar umfallen. “The things that are wrong with something are sometimes also the things that make it great.” Wer hat’s gesagt? Wieder der alte Mann aus New Jersey.

Auf ihrem aktuellen Album “Who Killed The Acrobat?” basteln Dobré weiter an der eigenen Welt, dass der Kleber nur so von den Kanten tropft. Sie durchleben einen kafkaesken Albtraum (“Complication Man”), ziehen mit einem kleinkriminellen Fuchs um die Häuser (“Well Connected”) und zerstreiten sich mit ihrer inneren Stimme (“What Have They Done To You”). Wer jedoch den Akrobaten umgebracht
hat, sei hier nicht verraten – wir wollen nicht spoilen. Analog zu den Texten hat auch der Indie-Folk-Sound von Dobré eine neue düstere Dimension bekommen. Die Ohrwürmer, die treibenden Beats, die überraschenden Ideen, all das ist noch da, aber in der oberbayerischen Abschottung hat sich auch der Blues in die Arrangements eingenistet. Und der ist ein “grumpy fella” wie Dobré wissen. Auch vor Goth, Rockabilly und Psychedelic Rock haben Dobré keine Angst, wenn es zum Song passt. Dobré klingen 2017 dringlicher und konzentrierter als je zuvor, auf Platte und vor allem auch live, wo die Band in flexiblen Besetzungen mittlerweile aus einem großen Fundus an Songs schöpfen kann. Wohnzimmerkonzert oder Festival, Club oder Café – nur der FC Bayern schaltet schneller um.

Quelle: Veranstalter - Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

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Veranstaltungsort

Holzstr. 28

80469 München

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Veranstalter

Missmilla GmbH